Laterale Geschwindigkeit verbessern.

Kicker Schusstechniken, Tricks und Spielverhalten
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Beitrag von Ziiiieh » 01.12.2014, 15:44

Hat hier jemand einen Tipp wie man seine laterale Geschwindigkeit also den Speed der Seitwärtsbewugung verbessern kann. Bitte keine Allgemeinplätze wie Position zum Tisch :anbet: :?:

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Beitrag von wickedtorsten » 01.12.2014, 22:12

Dazu kann ich dir dieses Tutorial empfehlen. Die Tipps zur lateralen Geschwindigkeit haben mir auch für meinen Mitte-Pin-Shot geholfen:




Er vergleicht die Bewegung mit einem lockeren, entspannten Ellbogencheck.

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Beitrag von Starbuck » 02.12.2014, 18:38

Der gute, alte Ellenbogencheck :wink:
Schönes Tutorial, prima erklärt und wie geschrieben auch gut auf andere Schüsse übertragbar. :easy

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Re: Laterale Geschwindigkeit verbessern.

Beitrag von Satai » 08.12.2014, 00:11

Super Tutorial, seit dem arbeite ich auch an meinem Magenschwinger :-)

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Re: Laterale Geschwindigkeit verbessern.

Beitrag von Kriz » 08.12.2014, 10:31

So ein Tutorial würde ich gerne mal für den Schieber sehen. :easy

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Beitrag von TommyZero » 08.12.2014, 19:48

Moin!

Für den klassischen Abroller kann ich empfehlen, die Abrollbewegung in der Hand so kurz wie möglich auszuführen. Es reicht im Prinzip, wenn man die Figur grade eben hinter den Ball bringt. Oft steht die Figur ja fast mit den Füssen nach oben beim ausholen... das gilt es zu vermeiden :wink: ... Also, das war ein Punkt der mir spürbare Veränderung gebracht hat.

Beste Grüße! :easy :-D
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Beitrag von widderdoh » 09.12.2014, 13:25

Großartiges Tutorial! Macht Bock auf den Zieher!

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Beitrag von TommyZero » 09.12.2014, 18:04

widderdoh hat geschrieben:Großartiges Tutorial! Macht Bock auf den Zieher!
Oh, ich vergaß - das Tutorial ist Spitzenklasse!^^
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Beitrag von SlowMoe » 24.12.2014, 01:01

Ich habe (auch) das Problem, dass mein Abroller/Pinshot seitlich zu langsam ist. Ein deutlich besserer Spieler gab mir den Tipp, ich solle die Puppe *viel früher* wieder vom Ball nehmen. Also nicht so weit rüberziehen, sondern nur explosiv anreißen und "sofort" die Puppe vom Ball nehmen und dann drum herum führen und den Abroller schießen. So paradox das für mich immer noch klingt, der Hinweis hat mir unglaublich geholfen.

Was ich immer noch gar nicht auf die Kette bekomme, ist das ganze nach "oben" bzw. "links" zu schießen. Die Bewegung ist irgendwie völlig seltsam. Dazu hörte ich den Tipp: Nicht die Schulter bewegen, nur den Unterarm. Daraus werde ich bislang aber immer noch nicht schlau... :-?

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Beitrag von wickedtorsten » 25.12.2014, 12:34

SlowMoe hat geschrieben:Ich habe (auch) das Problem, dass mein Abroller/Pinshot seitlich zu langsam ist. Ein deutlich besserer Spieler gab mir den Tipp, ich solle die Puppe *viel früher* wieder vom Ball nehmen. Also nicht so weit rüberziehen, sondern nur explosiv anreißen und "sofort" die Puppe vom Ball nehmen und dann drum herum führen und den Abroller schießen. So paradox das für mich immer noch klingt, der Hinweis hat mir unglaublich geholfen.

Was ich immer noch gar nicht auf die Kette bekomme, ist das ganze nach "oben" bzw. "links" zu schießen. Die Bewegung ist irgendwie völlig seltsam. Dazu hörte ich den Tipp: Nicht die Schulter bewegen, nur den Unterarm. Daraus werde ich bislang aber immer noch nicht schlau... :-?
Um noch mal das oben genannte Tutorial aufzugreifen: Für den Schieber-Pin würde ich die gleiche Muskelgruppe wie für den Zieher verwenden, nur (logischerweise) in die umgekehrte Richtung. Ich denke, dass die Muskelpartie in diesem Falle im Oberarm (Bizeps) liegt, also deiner Aussage widerspricht. Dabei die ganze Zeit locker zu bleiben, gibt einem die Geschwindigkeit, andererseits aber auch das Gefühl weniger Kontrolle über Stange und Ball zu haben, was für mich momentan etwas ungewohnt ist. Ich denke, dass sich das Gefühl und die Kontrolle mit der Zeit einspielt.
Der Schuss wird dabei in zwei Hauptbewegungen unterteilt: 1. Die laterale Bewegung, wie eben beschrieben mittels Bizeps (beim Ziehen ist es der Ellbogen-Check, beim Schieber ein Stechen). 2. Der Abroller mittels Unterarm.
Um eine maximale Geschwindigkeit zu erreichen, müssen beide Bewegungen fließend ineinander übergehen. Daher denke ich, dass es von Vorteil ist, für beide Bewegungen jeweils verschiedene Muskelgruppen zu verwenden (Ober- und Unterarm). Außerdem ermüden die Muskeln nicht so schnell, als wenn man für den kompletten Schuss bspw. immer nur den Unterarm nutzen würde (was ich bisher intuitiv getan habe).
Eine weitere Beobachtung, die ich gemacht habe, ist, dass ich die Bewegungen, lateral und longitudinal, bislang übertrieben ausgeführt habe. Lateral, da ich für die Gegenbewegung zu weit ausgeholt (stellenweise stoße ich mit der 3 leicht an die Bande) und sie zu lang durchgeführt habe (manchmal endet die Mitte meiner 3 nach der Gegenbewegung am anderen Pfosten des Tores). Longitudinal braucht die Puppe nicht weiter ausholen als dass der Ball gerade hinter den Fuß passt. Ich stelle mir beim Schuss nicht mal mehr vor, dass ich aushole, sondern zwinge mich gar keine Ausholbewegung auszuführen. Ich stelle mir also eigentlich nur noch vor, dass ich die Figur lateral bewege. Die Figur schwankt automatisch leicht nach hinten, da sie sich nicht mehr auf dem Ball ausruht.
Es macht mehr Sinn alle Bewegungen zu minimieren, um die Wege zu verkürzen und so Zeit zu sparen. Dadurch werden die Bewegungen präziser und die Geschwindigkeit und Kraft wird nur auf die nötigen Wege konzentriert.

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Re: Laterale Geschwindigkeit verbessern.

Beitrag von timbow » 11.12.2018, 19:42

Weiss jmd wo Tutorial hin ist ?

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Re: Laterale Geschwindigkeit verbessern.

Beitrag von Starbuck » 11.12.2018, 22:36

timbow hat geschrieben:
11.12.2018, 19:42
Weiss jmd wo Tutorial hin ist ?
https://www.youtube.com/watch?v=E1ZE9lBDhZ4 :easy

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Re: Laterale Geschwindigkeit verbessern.

Beitrag von timbow » 19.12.2018, 23:00

Danke

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Re: Laterale Geschwindigkeit verbessern.

Beitrag von Thomas K. » 20.12.2018, 03:30

Die Geschwindigkeit des Balles erhöht sich, je mehr Energie man auf den Ball überträgt. Das kann bei Schüssen, die vorher geklemmt sind, unterschiedlich gemacht werden - entweder man geht a) nur kurz über den Ball beim “Anreißen“, übt dabei aber relativ viel Druck aus oder b) man geht so lange bzw. weit wie möglich über den Ball, mit relativ wenig Druck.

Der Nachteil bei a) ist, dass der Ball leichter nach hinten (unter die Stange) läuft und der Abroller wird evtl unsauber getroffen, da sich durch den erhöhten Druck das Handgelenk biegt und nicht, wie im Optimalfall, steif bleibt. Optimal deswegen, damit man die volle Kontrolle darüber hat, wie weit man abrollt. Bei b) ist das Problem, dass erstens sehr viel Ballgefühl benötigt wird, um über die volle Breite des Balles zu beschleunigen (wohlgemerkt mit wenig Druck, damit der Ball nicht hinter die Stange läuft) und zweitens, dass so weniger Zeit für das Abrollen da ist.

Collignon ist das perfekte Beispiel für Variante B. Im Endeffekt kann aber jeder für sich selbst herausfinden, wie er/sie das macht; eine gute Mischung aus beidem geht bestimmt auch. Ich präferiere B, da man so langfristig mehr Geschwindigkeitszuwachs hat (dafür eben am Anfang mehr Probleme) und gerade der geringere Ansatz (da mit weniger Druck, also lockerer, geschossen) beim Pin wichtig ist, finde ich.

Handhaltung und Stellung zum Tisch sind natürlich auch wichtig...

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Re: Laterale Geschwindigkeit verbessern.

Beitrag von timbow » 31.12.2018, 21:19

Danke! Für die Erläuterung!

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