Torwart - ich verzweifle!!!!


Kicker Schusstechniken, Tricks und Spielverhalten
sammymau
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Torwart - ich verzweifle!!!!

Beitrag von sammymau » 16.01.2012, 17:34

Hallo zusammen,

wir haben einen kleinen KickerClub gegründet und unser Ziel ist es mit viel Training und Geduld ;-) auch mal an Turnieren teilzunehmen.

Ich spiele eigentlich ausschließlich "Torwart"... (Denn mehr als drei "Männer" pack ich als Frau einfach nicht *haha*) Am Anfang lief's echt gut (ich hab schon den Spitznamen "Wall-e" (wall engl. Mauer) weg...) aber seit einiger Zeit (vorallem seit einer unserer Mitspieler die "fießesten" Täuschungsmanöver drauf hat :nono: :P ) verzweifel ich regelrecht.... :-(

Ich lass ständig irgendwelche riesen Löcher offen die ich selber nicht sehe und weiß nicht wie ich mich stellen soll wenn ich gegen unseren besten Mann spielen muss... Mal zieht er nach oben und trifft ins Tor, mal zieht er nach unten und trifft... Ich weiß bei ihm nie in welche Richtung er den Ball versenken will und was ich bei ihm machen soll... ich verzweifel echt schön langsam.... :cry: Kann mir jemand da ein paar Tipps geben? (Wir haben schon eine Kicker-DVD zuhause, aber die konnte mir da auch nicht sonderlich helfen)

Gegen unsere anderen Spieler geht's eigentlich ganz gut das Tore halten, nur bei ihm bekomm ich graue Haare und Dampf kommt aus meinen Ohren :-D

LG und schonmal vielen Dank!

PS. Was ich allerdings ganz gut kann, sind Tore schießen mit meiner Abwehr *lach* Leider ist das eigentlich nicht meine Aufgabe :mrgreen:
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patritsch
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Beitrag von patritsch » 16.01.2012, 18:27

Zieh Dir das mal rein: Duplicity of Defense von Eric Dunn

.

FrankD
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Beitrag von FrankD » 17.01.2012, 09:08

1.) Eben nicht verzweifeln! Fressen gehört dazu.

2.) Selber mal im Sturm spielen, egal wie gut oder schlecht, um selber
mal die gegnerische Perspektive zu erfahren.

3.) In diesem Zusammenhang, stell Dich mal so auf wie Du denkst, lass die Stangen los und geh auf die andere Seite.
Aus der Stürmerposition siehst Du dann deine Löcher sehr gut.

4.) Mach mal eine Zeichnung auf einem DIN-A4 Blatt.
Torbreite 20,5 cm. Dann einen Streifen von 3,5 cm (eine Ballbreite). einen Streifen von ca. 2 cm (eine Figurenbreite,
wobei ich jetzt nicht genau weiß, wie breit der Figurenfuß im Detail wirklich ist. Und das mir ! ), dann wieder 3,5 cm
für eine Ballbreite und wieder 2 cm für eine Figur. Der Rest ist dann eben das Loch.
Leg das Blatt auf das Spielfeld unter deine Stangen. Jetzt weißt Du, wie Du am "breitesten" stehen kannst.
Merk Dir die Punkte anhand der Schnitpunke Strafraumlinie/Strafraumkreis.

5.) Dann natürlich auch die tollen Allgemeintipps die man hier lesen kann.
Dort heißt es mehr oder weniger eigentlich nur : keine Fehler machen.
Klingt banal, iss aber so. Stimmt aber eigentlich immer. Im Beruf, in der Schule u.s.w.

6.) Dann mit etwas Erfahrung tatsächlich Eric Dunn hören.

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Beitrag von manni69 » 17.01.2012, 10:01

Wenn er Dich mit Täuschungsmanövern reinlegt, kann ich
Dir nur den Tip geben nicht darauf zu warten was er macht.
Sondern Ihm Löcher anbieten, die Du mit unregelmäßigen Bewegungen wieder schließt.
Sobald er keine klare Lücke mehr sieht wird er nervös, und die Chance wird größer das Du auch mal was von Ihm hälst.
Alles kann man bei den großen Toren eh nicht halten..Also
nicht nervös werden weil mal einen reingegangen ist.
Zum Thema Tore schießen aus der Abwehr würde ich Dir raten eine gute Mischung aus passen und Schüssen zu finden.So das man sich nicht darauf einstellen kann das jetzt ein Schuß oder Paß kommt.

lg manni69
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FrankD
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Beitrag von FrankD » 17.01.2012, 11:00

Schüsse aus der Verteidigung sind eigentlich ein Thema für sich.
Nur kurz: Bandenschüsse waren früher als "Mädles-Schuß" verschrien.
Übersetzung aus dem Schwäbischen: Mädchenschuß.
Männlich herb hat "man" natürlich geradeaus mit Schmackes und einem
gerüttelt Maß an Brutalität abgezogen und gehofft, daß das Ding dann
mit jenem unvergleichlichen Sound reingeht.
Am Rande, warum klingt ein Tor, erziehlt von hinten, einfach anderst als von der Dreier ?

Heutzutage adelt es jeden, wenn man einen schönen Bandentreffer macht.
Nur braucht man dafür tatsächlich weniger Kraft als eher eine gute Technik und Auge.
Somit auch für Dich geeignet.

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Beitrag von Loca So » 17.01.2012, 11:07

Hallo sammymau,

ich habe momentan ein ähnliches Problem und arbeite gerade an der Lösung.
Dazu helfen mir folgende Tips von guten Spielern.

1.) Lesen von Ansätzen (dazu gibts hier auch n Thema)
Wenn ein Gegner gut und viel antäuscht, dann beobachte ich ihn etwas genau und versuche herauszufinden, ob er irgendwelche Ansätze zeigt, bevor er ein bestimmtes Manöver startet. Bei vielen Spielern kann man das zum Beispiel anhand der Hand- bzw. Griffhaltung erkennen. Oder wie stellt sich der Gegner auf den Ball, eher links oder rechts auf Kante. Manchmal sieht man es auch am Muskelspiel der Armmuskulatur. Grad bei kraftvoll ausgeführten Schüssen gut zu erkennen. Geht natürlich nur, wenn derjenige im T-Shirt spielt.

2.) Nicht auf Reaktion halten wollen. Positionen exakt ausführen.
Wenn ich merke, dass ich kaum eine Chance haben einen Ball zu halten, dann fahre ich quasi mein Standartprogramm ab. Ich achte auf möglichst genaues Positionsspiel, Lücken nicht zu lang auf lassen, aber auch mal eine anbieten. Am Besten die, die der Gegner (weiß man, wenn an ihn besser kennt) am schlechtesten trifft. Die Löcher, die der Gegner mit seinem besten Schuss sicher trifft, sind dabei fast immer zu. So zwingst du ihn einen Schuss zu spielen, den er evtl nicht so gut kann.
Trainieren kannst die die richtigen Positionen indem du dir im Tor Linien ziehst im Abstand von einer Puppenbreite. Auf diese Positionen fährst du abwechselnd mit deinen Puppen. So bekommst du schon mal von der Motorik her ein Gefühl für die richtigen Positionen, ohne dass du dich zu sehr auf das "Sehen", dein Sichtfeld konzentrieren musst. Die eigenen Augen täuschen sich leider viel zu oft.

3.) Keinen Takt erkennen lassen
Wenn du die Positionen einigermaßen gut im Griff hast, ist noch die Unregelmäßigkeit deiner Bewegung wichtig.
Ziel ist es, dass der Gegner keinen Takt mitzählen kann. Sobald du einen Takt, eine Regelmäßigkeit erkennen lässt, kann der Gegner recht genau einschätzen, wann welche Lücke aufgeht. Dann ist es ein Leichtes den richtigen Moment zum Abschuss, auch fürs Täuschungsmanöver, zu finden.

4.) Nicht hecktisch werden
Aus Angst oder Hilflosigkeit kommt es oft vor, dass sich manche Goalies hecktisch machen lassen und versuchen immer genau dem Spiel, der Ballführung des Gegners zu folgen.
Das ist fatal, weil dann der Gegner quasi deine eigene Deckung bestimmt. So kann er recht geziehlt dafür sorgen, dass bestimmte Lücken aufgehen oder sogar auf bleiben.
Habe ich einen Spieler, der mit dem Ball hecktisch hin und her fährt, dann versuche ich mein eigenes Tempo, was ich am besten beherrsche, zu fahren. Damit zeigst du schon mal, dass du dich nicht auf sein Spiel einlässt, und zwingst ihn im Optimalfall sein Spiel umzustellen. Der wichtigste Gedanke hierbei ist: Ich als Goalie sage dir, wie du zu spielen hast! Nicht umgekehrt.

Diese Tips sind nur leider anfangs schwer umzusetzen. Vor ein paar Wochen habe ich eine komplette Umstellung meiner Technik, meines Systems im Tor vollzogen, und habe viele Rückschläge deswegen einstecken müssen. Aber es kommt gerade eine Phase, wo sich die Trainingseinheiten immer mehr auszahlen.
Richtig viel hat mir auch ein fester Trainingspartner geholfen, mit dem ich einige Spielsituationen nachstellen und trainieren kann.
Was im "Trockenen" daheim am eigene Tisch klappt, klappt noch lange nicht im Spiel. Daher ist ein Trainingspartner wichtig.
Vielleicht hast du ja bei dir im Verein jemanden, mit dem du das daheim trainierte in die Praxis umsetzen kannst als gezielte Trainingseinheit.
"Ei ei ei, schei* drauf, Tor ist Tor, und drin ist drin.
Schön" kommt morgen!" :-)

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Beitrag von kaoskicker » 17.01.2012, 11:27

Fahr am besten auf ein großes Turnier (P4P oder Challenger) und spiel da mit und schau dir gute Torwärte an. Da lernt man am meisten. Gibt dort sicher auch Leute, die dir einen guten Tip geben können.
Lebe kurz, zieh lang!!!

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Beitrag von FrankD » 17.01.2012, 12:34

Ja genau.
Darauf habe ich fast schon gewartet.
Natürlich gehe ich als Beginner gleich mal auf ein P4P-Turnier.
Es fehlt bloß noch, daß ein hier wohlbekanntes Mitglied noch mit Oktay Mann daherkommt.

Natürlich kann man nur bei Michael Schumacher Autofahren lernen.
Mein Gott !
Vieleicht wollen die Leute aber nur ein wenig spielen und hier und da einen kleinen Tipp,
und am Samstag müssen Sie auf die Kinder aufpassen, oder Kartoffel hacken oder was weiß ich.
Auf jeden Fall nimmt dort Tischfussball einfach einen kleineren Teil des Lebens ein, nicht wie bei euch.

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Beitrag von schnulliwulli » 17.01.2012, 12:59

FrankD hat geschrieben:Ja genau.
Darauf habe ich fast schon gewartet.
Natürlich gehe ich als Beginner gleich mal auf ein P4P-Turnier.
Es fehlt bloß noch, daß ein hier wohlbekanntes Mitglied noch mit Oktay Mann daherkommt.

Natürlich kann man nur bei Michael Schumacher Autofahren lernen.
Mein Gott !
Vieleicht wollen die Leute aber nur ein wenig spielen und hier und da einen kleinen Tipp,
und am Samstag müssen Sie auf die Kinder aufpassen, oder Kartoffel hacken oder was weiß ich.
Auf jeden Fall nimmt dort Tischfussball einfach einen kleineren Teil des Lebens ein, nicht wie bei euch.
Puh, wer hat dir denn auf den Schlipps getreten? Wenn es bei dir nur einen kleineren Teil des Lebens einnimmt ist das doch völlig ok. Prima, hab Spass am Kickern. Es gibt aber eben auch engagiertere, oder auch "fanatischere".

Die Threaderöffnerin hat, wenn du dir den Anfang noch mal kurz anschaust, nicht von Kickern und gleichzeitigem Kinderaufpassen oder Kartoffelhacken gesprochen, sondern:
wir haben einen kleinen KickerClub gegründet und unser Ziel ist es mit viel Training und Geduld ;-) auch mal an Turnieren teilzunehmen.


Und nach all den bisherigen Tipps dieses Threads finde ich einen Hinweis, der da (gekürzt) lautet: Praxis ist durch nichts zu ersetzen, schon erlaubt. :-D
Unter Umständen auch Hinweise von wohlbekannten Mitgliedern. Wen auch immer du damit meinen könntest. :wink: :wink:
Baue gerade einen Kickertisch selber - infos unter www.kiquan.de

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Beitrag von patritsch » 17.01.2012, 13:43

Wer die Chance hat, direkt als blutiger Anfänger ein Kickerseminar bei Oktay und Thierry mitzumachen, sollte sie auf jeden Fall wahrnehmen. Wie gut Michael Schuhmacher einem das Autofahren beibringen kann, weiß ich nicht, aber wenn Oktay einem die Basics zeigt, hat man die bestmögliche Grundlage für seine Entwicklung.

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Beitrag von FrankD » 17.01.2012, 13:49

Ja !


Gewonnen !

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Beitrag von patritsch » 17.01.2012, 15:48

Frank, hast Du schon mal mit Oktay am Tisch gestanden? Es geht bei einem Coach meiner Meinung nach darum, dass er erstens ein gutes Auge für Dein Spiel hat und zweitens gut erklären und demonstrieren kann, was Du besser machen solltest. In beidem ist Oktay unübertroffen, und gerade Anfänger können von seinen millimetergenauen Analysen sehr profitieren. Es gibt sicher noch andere Top-Spieler, die gut Zusammenhänge erläutern können, aber die kenne ich halt nicht persönlich (Frank Brauns' Seminare sind ja auch sehr beliebt, nach allem, was man so liest).

Zunächst mal gilt aber die Empfehlung, die Locations mit den besten Spielern in seiner Region ausfindig zu machen und dort mitzuspielen. Da kann man dann auch erst mal Tipps und Erfahrungen sammeln. Wie intensiv man das dann umsetzt, hängt nur davon ab, wie wichtig man es findet, besser zu werden. Die einen daddeln nur locker rum, die anderen wollen vielleicht irgendwann Turniere gewinnen; das ist letztendlich eine Frage des Zeitaufwands, also ein quantitativer Aspekt. In qualitativer Hinsicht sind die Anforderungen aber für alle gleich: Je besser die Tipps, die ich bekomme, desto größer die Chance, mein Spiel zu verbessern. Auch als reiner Spaßspieler muss ich mir ja keinen Blödsinn angewöhnen...

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Beitrag von sammymau » 17.01.2012, 17:33

WOW :shock: vielen lieben Dank für eure tollen Antworten!!! :anbet:
Es waren einige gute Tipps dabei! :easy
Das mit dem Aufzeichnen war nicht schlecht und auch das ich meine "Männer" mal positioniere und dann schau wie ich steh.... Ich hoffe es hilft was...

Ja, das ist richtig - ich finde auch das man nur von Besseren auch wirklich was lernen kann! So gehts mir beim Musikspielen auch - von schlechteren zu lernen wäre eigentlich schmarrn..... ;-)

Ich hätte mal noch ne Frage - dieses "hektische" herumwackeln mit der Verteidigung und dem Torwart - wann ist das am besten zum einsetzen? Wenn der Gegner den Ball auf der Dreier-Reihe hat oder generell?
(Sorry wenn ich mit so "unqualifizierten" Ausdrücken um mich werfe - aber ich hab das Fachchinesisch noch nicht so drauf :roll: )

Aber ich muss sagen, wenn ich ein Tor mit dem Torwart oder der Abwehr schieße, dann krachts im gegnerischen Tor gewaltig *gg* Ein Tor das man nicht hört ist kein Tor ist meine Devise :mrgreen: :P

LG Crissy
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Beitrag von patritsch » 17.01.2012, 17:56

Das "hektische Herumwackeln" ist im idealen Fall eine schnell wechselnde Positionsverteidigung. Manche Stürmer lassen sich dadurch verunsichern; wenn man das aber nicht richtig macht, ist es tatsächlich nur hektisches Gewackel und ziemlich nutzlos. Ich z.B. guck bei sowas gar nicht auf das Gezappel und baller einfach möglichst sauber in irgendeine Ecke, weil die mit hinreichend hoher Wahrscheinlichkeit in dem Moment auf ist.

An Deiner Stelle würde ich erst mal Folgendes machen:

1. Üben, langsam und sauber die richtigen Positionen abzufahren - damit Du im Ernstfall auch da stehst, wo Du stehen willst.
2. Immer wissen, wo Du gerade stehst, und was auf ist.
3. Mit den Augen eines Stürmers auf Deine Verteidigung gucken und da zumachen, wo Du hinschießen würdest.
4. Nicht über Treffer ärgern, sondern genau beobachten und abspeichern, was passiert: Wann schießt der Stürmer wohin? Worauf reagiert er? Wann zögert er? Welche Lücken trifft er gut, wo ist er unsicher?

Wie Du halten musst, kommt immer auf den Gegner an. Manche Stürmer hassen schnelle Bewegungen, manche sind irritiert, wenn man lange stehen bleibt, manche schießen auf Lücken, manche auf die Männchen, in der Hoffnung, dass sie in dem Moment wegfahren. Du musst so schnell wie möglich so viele Informationen wie möglich sammeln und sie gegen den Stürmer verwerten. Das ist durchaus schwierig, also hab Geduld mit Dir selber.

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Beitrag von exo » 18.01.2012, 15:12

Ich würde einfach P4P Videos auf Youtube schauen und versuchen, mir da ein wenig Input zu holen. Sogar als Pro mache ich das heutzutage.

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