Brush-Pass

Kicker Schusstechniken, Tricks und Spielverhalten
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BogiDown
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Brush-Pass

Beitrag von BogiDown » 20.04.2007, 09:32

Hallo,

gibt's hier paar Experten, die mir mal genau erklären können, wie man den Brush-Pass spielt/trainiert?
Ich versuche den jetzt schon eine ganze Weile zu üben, aber es klappt nicht so wirklich. Wenn ich den Ball zur Bande hin "fege", läuft der Ball nur minimal schräg und einen Spin bekommt er auch nicht, so daß er an der Bande "kleben" bleibt. Erst ein paar Mal hat der Pass zur Bande richtig funktioniert. Mir ist aber nicht klar, was ich da anders gemacht habe.

Also für Tipps, Tricks und Trainingshilfen wäre ich sehr dankbar!

andi_w
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Beitrag von andi_w » 20.04.2007, 11:00

das kommt sehr auf den ball an den du spielst.
ich sag dir mal wie ich es spiele..

tornado: (da picken die bälle net und rollen immer gerade)
mit der zweiten figur den ball so hinlegen das er fast zum zwicken geht.
dann möglichst so langsam es geht in richtung erste figur spielen. mit dieser
bist du dann hinter dem ball und täuscht an. im richtigen moment kommt dann der pass;
achte darauf das der ball nicht zu weit vorne liegt weil du keine geschwindigkeit kriegst
und auch keinen winkel. am besten is wennst ihn grade su durchquetschen kannst.
dann hast auch den spin.

alle anderen tische mit pickigen bällen: da is der abspielpunkt etwas weiter vorne weilst sonst
immer hängen bleibst beim pass. und etwas schneller musst hinspielen weil die bälle net
geradeaus rollen. kannst auch zwicken und schräg zur ersten figur rollen. musst halt
immer den abspielpunkt perfekt treffen


und die kraft is net sooo wichtig, in erster linie zählen timing und genauigkeit.
manche spielen so wie einen schuss das heisst mit ein bissl ausholbewegung vor dem pass, andere machen das alles ausn handgelenk. das musst selber testen

BogiDown
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Beitrag von BogiDown » 03.05.2007, 09:01

sonst keine tipps!? :cry:

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Beitrag von klaschatx » 03.05.2007, 09:35

Tja, was will man da erklären? Im Grunde muss man das "fühlen", also ein Gefühl für den Pass entwickeln. Pass ohne Abtropfen zur Bande hin wäre die einfachste Variante. Also Ball mit der 2. Figur anspielen, dann mit der ersten Figur etwas Abstand zur Bande halten (wie groß, ausprobieren). Dann den Ball Richtung Bande in Höhe der gegnerischen 5 schieben und dabei die Stange mit der Figur an die Bande ziehen. Wenn dann das Timing stimmt und der Ball fest genug geschoben wird, geht er an die Bande und "klebt" dann daran weiter, bis er auf den Fänger trifft. Da hilft nur üben üben, bis das Gefühl für's Timing da ist. Sind halt einige Bewegungen, die aufeinander abgestimmt sein wollen.

Gruß
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Beitrag von schnulliwulli » 03.05.2007, 21:02

klaschatx hat geschrieben:Tja, was will man da erklären?

Gruß
klaschatx
gibs den viellicht irgendwo im netz zu sehen???
Baue gerade einen Kickertisch selber - infos unter www.kiquan.de

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Beitrag von ascanio » 03.05.2007, 21:35

hier z.B.
Dateianhänge

passwall.swf [ 194.5 KiB | 4163 mal betrachtet ]

passbrush.swf [ 288.17 KiB | 4203 mal betrachtet ]


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Beitrag von TommyZero » 04.05.2007, 01:59

Moin!

Mit den beiden Clips ist das gut zu beschreiben...

Der obere Clip zeigt den Brush zur Bande hin - Pass an der Bande lang... Der untere Clip zeigt den Brush von der Bande weg - Pass schräge durch. Kann ja jeder sehen :wink:

Wenn man jetzt noch A) mit der Figur zur Bande hin "brusht" - schräge durch passt und B) von der Bande weg "brusht" - an der Bande lang passt, kann man's perfekt. :wink: Praktisch jeweils eine Passvariante mit 2 verschieden ausehenden Ansätzen... oder, je nach dem wie man das persönlich sieht, 2 verschiedene Pässe mit ein und dem selben Ansatz...

Aber grade die entgegengesetzten Bewegungen sind eklig beim erlernen... Was ich am ekelhaftesten finde ist - von der Bande abtrofpen lassen, Brush zur Bande hin - Pass schräg durch. Ganz einfach ist diese "schräg durch Combo" aber mit dem Brush von der Bande weg nachdem der Ball von der Bande abgetropft ist. <--- das meine ich mit entgegengesetzten Bewegungen^^ You know?!

Bei der Brush Technick ist es wichtig, das sie richtig hart kommt und man den Ball regelrecht wegdrückt oder mitzieht, wärend man die 5er weg- oder zur Bande hin reißt. Dadurch entsteht auch der Drall den man bei vielen Pässen sehen kann...

Denn, angenehme Bettruhe!
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Beitrag von klaschatx » 04.05.2007, 09:12

Also soo kompliziert finde ich diese Passtechnik eigentlich nicht. Ist halt nur Übungssache. Mein Vorteil ist, dass ich mit genau dieser Passtechnik angefangen habe, ohne die einfacheren Pässe überhaupt kennengelernt zu haben ;-).

Vor ein paar Tagen war Ryu mal bei mir zu Besuch. Er hat mir witzigerweise - nachdem ich jetzt ein Jahr lang die gebrushten Pässe übe - den "einfachen" Pass an der Bande entlang gezeigt. Dabei steht die passende Figur ja direkt an der Bande und knallt den ankommenden Ball einfach durch. Ich muss sagen, dass dieser Pass tatsächlich viel einfacher zu spielen ist - aber dass er eben auch viel leichter zu durchschauen und zu blocken ist. Worauf ich hinauswill: Der Hauptunterschied beim "Brushen" ist, dass man die Stange nicht nur dreht, sondern zeitlich genau abgestimmt auch noch zieht oder schiebt (je nachdem). Bei Passbeginn steht die Figur nie knatschdich an der Bande, sondern immer davon weg, damit man überhaupt Platz zum Schieben/Ziehen hat. Und der Ball wird nicht "geschossen", sondern mit ständiger Fußberührung "geschoben". Wenn man diese beiden Dinge vom Kopf her klarbekommt, ist der Rest einfach Übung, bis das Feeling für diese Passtechnik da ist.

Tommy Zero hat auch unbedingt recht: Die gegen die Laufrichtung des Balls gespielten Varianten sind am ekligsten und mühsamsten zu lernen. Also besser mit den anderen anfangen ...

Gruß
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Beitrag von BogiDown » 04.05.2007, 10:55

der paß im ersten video ist doch ein einfacher paß an der bande entlang ohne brush-bewegung.

die theorie habe ich soweit ja durchschaut. mein problem ist, daß der ball keinen drall bekommt und deshalb auch nicht an der bande "kleben" bleibt, beim brush zur bande hin.
ein paar mal habe ich es aus "versehen" hinbekommen. normalerweise versuche ich den ball mit der figur zu führen. also ich schieße den paß und bewege meine figur von hinten nach vorne indem ich noch eine seitliche bewegung einbaue. sozusagen eine 45° bewegung.
bei den verunglückten schüssen, die den drall haben, hatte ich das gefühl, daß ich den ball fast geklemmt habe und aus der klemmung rausgezogen habe. fast schon eine art abgequetschter paß. ist das verständlich?
ist das tatsächlich so, daß der brush-paß fast schon ein abgequetschter paß ist und daß die schußbewegung eher parallel zur stange ausgeführt wird als nach vorne?

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Beitrag von petermitoe » 04.05.2007, 11:11

Wichtig ist Imho das parallele führen des Balles, so daß Ball und Figurenfuß (hinten "geklemmt") eine Höhe haben.
Nur mit dem Eigengewicht der Figuren belasten. Dann kann der Ball aus der Position rausgedrückt werden und durch die Seitenbewegung entseht dann der Effet. Aber wichtig ist die Position des Balles und das paralelle führen (wie immer eigentlich) des Balles! ^^

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Beitrag von klaschatx » 04.05.2007, 12:50

@BogiDown

45 Grad ist aber schon arg übertrieben, oder? Wenn der Ball so stark auf die Bande zuläuft, kann er kaum so viel Drall haben, nicht wieder nach dem schönen physikalischen Gesetz von Einfall- und Ausfallwinkel davon abzuprallen.
Peters Rat, den Ball ziemlich weit hinten zu führen, ist auch nicht verkehrt. Nur wird man bei sehr klebrigen Bällen dann tatsächlich oft eher quetschen - genau deine Erfahrung. Was daran aber auf jeden Fall stimmt, ist, dass der Ball über eine weite Strecke geführt werden muss, um überhaupt die gewünschte Bewegung aufzunehmen. Und das geht natürlich besser, wenn das Schieben des Balles schon weit hinten anfängt.
Noch ein anderer Versuch, die Sache zu beschreiben: Nach meiner Erfahrung ist dieser Pass eine recht weiche, fließende Bewegung, in der eben alle Einzelaktionen zu dieser weichen fließenden Bewegung verschmelzen. Vielleicht spielst du an der einen oder anderen Stelle noch zu abrupt/ruckartig und dann bekommt der Ball im falschen Moment einen übertriebenen Impuls?

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Beitrag von mirari » 04.05.2007, 14:59

petermitoe hat geschrieben:Wichtig ist Imho das parallele führen des Balles, so daß Ball und Figurenfuß (hinten "geklemmt") eine Höhe haben.
Nur mit dem Eigengewicht der Figuren belasten. Dann kann der Ball aus der Position rausgedrückt werden und durch die Seitenbewegung entseht dann der Effet. Aber wichtig ist die Position des Balles und das paralelle führen (wie immer eigentlich) des Balles! ^^
Aber sags nich zu laut... du weißt schon, absichtlich gedrückte pässe, unso...

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Beitrag von TommyZero » 04.05.2007, 15:00

mirari hat geschrieben:
Aber sags nich zu laut... du weißt schon, absichtlich gedrückte pässe, unso...

Absichtlich gedrückt ist doch genau das, worum es bei nem Brush Pass geht^^ Das was du meinst, sind quetscher... :wink: ... und die sind foul^^
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Beitrag von Selbermacher » 04.05.2007, 17:02

BogiDown hat geschrieben:...
bei den verunglückten schüssen, die den drall haben, hatte ich das gefühl, daß ich den ball fast geklemmt habe und aus der klemmung rausgezogen habe. fast schon eine art abgequetschter paß. ist das verständlich?
ist das tatsächlich so, daß der brush-paß fast schon ein abgequetschter paß ist und daß die schußbewegung eher parallel zur stange ausgeführt wird als nach vorne?
Ganz richtig.

-Der gequetschte (und damit verbotene) Pass:
Der Ball befindet sich vor dem Abschuss so weit unter der Puppe, dass er als gerader Schuss nicht spielbar ist.
Nur durch zusätzliche seitliche Bewegung der Puppe wird der Ball "frei" und von der Kante der Puppe, seitlich weggequetscht.

-Der gewischte Pass (Brush):
Der Ball läuft so unter der Puppe das er mit Gefühl noch geklemmt werden kann, aber mit etwas mehr Kraft auch gerade gepasst werden kann.
Wenn jetzt zu der Schußbewegung, gleichzeitig eine seitliche Bewegung gespielt wird nimmt der Ball die Richtung und die Drehrichtung an.

Je nach dem mit welchem Ball, Tisch Puppe man spielt ist dieser Bereich in dem man den Brush spielen kann größer oder kleiner.
Beim Fireball ist die "Passfläche" z.B. ungeriffelt und der Ball ist knallhart, da ist der Bereich für einen Brush ziemlich groß.
Damit ist der Pass auf dem Fireball recht schnell gelernt.

In der Kneipe hingegen mit uralten "kaugummiartigen" Bällen ist der Brush schon fast nicht mehr spielbar, weil dieser Bereich in dem der Ball klemm aber auch spielbar ist, so gut wie nicht mehr vorhanden ist.

Um den Brush leichter zu lernen könnte man sich auf dem Soccer einen glatten Ball nehmen, möglichst aber auch 20 Gramm.
Dabei muß man sich aber im klaren sein, das es mit dem Soccer-Ball schwieriger ist, weil der "Druckpunkt" deutlich kleiner ist.
Und beim Fangen des Ball sollte man im Kopf behalten, dass ein Soccer-Ball, wenn er hart gepasst wird eher von der Fängerpuppe abspringt als ein harter Ball. (Übrigens auch ein Grund warum der Fireball so harte schwere Bälle hat) ;-)

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Beitrag von Ryu » 04.05.2007, 21:00

petermitoe hat geschrieben:Wichtig ist Imho das parallele führen des Balles, so daß Ball und Figurenfuß (hinten "geklemmt") eine Höhe haben.
Nur mit dem Eigengewicht der Figuren belasten. Dann kann der Ball aus der Position rausgedrückt werden und durch die Seitenbewegung entseht dann der Effet. Aber wichtig ist die Position des Balles und das paralelle führen (wie immer eigentlich) des Balles! ^^
Parallel führen ist aber nicht richtig: Man muss den Ball schon etwas schräg von der vorletzten Puppe hin zum Abschusspunkt bewegen, sonst kann man ja garnicht schiessen. Und gewollt gequetschte Pässe sind ja verboten, wie mirari schon schrieb...

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