Bundesliga Relegation 2019 mit neuem Modus

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scorp
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Bundesliga Relegation 2019 mit neuem Modus

Beitrag von scorp » 17.12.2018, 11:05

https://dtfb.de/index.php/2047-bundesli ... euem-modus
Veröffentlicht: 13. Dezember 2018
Die Bundesliga-Relegation am 05. und 06. Januar 2019 wird in allen Kategorien im Doppel-KO-Format ausgetragen. Diese Entscheidung ist vor allem dem engen Zeitrahmen der Veranstaltung geschuldet. Hier ist es leider nicht möglich eine Vorrunde mit hinreichender Rundenanzahl zu spielen, so dass die Aussagekraft der Vorrunde in der Vergangenheit eingeschränkt war. Wir erhoffen uns von diesem Schritt eine deutliche Verbesserung und einen faireren Wettbewerb.

Der veröffentlichte Zeitplan bleibt unverändert. Die Auslosung des Turnierbaums erfolgt am Vorabend.

Wir freuen uns auf einen spannenden Wettbewerb auf höchstem Niveau.
Ja der Modus war bisher nicht unbedingt fair. Aber ich bezweifel das ein sofortiges Doppel KO wesentlich fairer ist. Es macht nur den Zeitrahmen noch unkalkulierbarer, Anreise mit dem Zug ist nun völlig unmöglich (aka finanziell sinnvoll), die Hälfte der Teams wird sich mit Hotel Stornierungsgebühren beschäftigen. Außerdem ist die Veröffentlichung dieser Entscheidung 2 Tage vor dem Ende der Meldefrist, gefühlte 2 Wochen vor der Relegation ( wenn man die Zeit zw Weihnachten und Silvester in der eh nix passiert rausrechnet) auch reichlich spät :(

Klaus G.
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Re: Bundesliga Relegation 2019 mit neuem Modus

Beitrag von Klaus G. » 17.12.2018, 23:32

Es gibt für die Aufstiegsrunden einige Rahmenbedingen und Vorgaben, die bei der Entscheidungsfindung eine Rolle spielen.
1. Die drei Aufstiegsrunden (Damen, Herren, Senioren) sollen an einem einzigen Wochenende gespielt werden, da unsere Funktionäre schon ausreichend Wochenenden von zuhause weg sind.
2. Für die Damen, Herren und Senioren soll ein identischer Modus gespielt werden, den wir dauerhaft nutzen können, unabhängig von Teilnehmerzahlen oder der Anzahl der Aufsteiger (falls auch mal mehr Plätze durch Abmeldungen zur Verfügung stehen).
3. In der Location, die uns zur Verfügung steht, ist Platz für ca. 16, maximal 18 Tische.
4. Der Bundesligamodus lässt es nicht zu, an einem Tag mehr als vier Begegnungen zu spielen.
5. Da mindestens 3 Teams aufsteigen, muss kein Finale gespielt werden, bei dem die Plätze 1 und 2 ermittelt werden.

Das war die Basis für die Entscheidung der DTFL-Verantwortlichen.

Der Zeitpunkt der finalen Bekanntgabe des Modus war u. a. abhängig vom Meldeschluss zu den Aufstiegsrunden, der am 15. Dezember war. Aufgrund der Umstrukturierung der Damen-Bundesliga von 4 auf 6 Spielerinnen hatten wir vermutet bzw. sogar ein wenig gehofft, dass nicht mehr als 3 Vereine ein Damenteam zur Aufstiegsrunde melden würden. Nachdem klar war, dass es mindestens 5 sind, fiel die Entscheidung für den jetzt kommunizierten Modus.

Dass bei den Planungen für die Aufstiegsrunde immer alle Beteiligten unter extremem Zeitdruck stehen, ist korrekt. Das gilt für die Teilnehmer, aber auch für das Organisationsteam und die Hersteller, die erst jetzt erfahren, welche Anzahl an Tischen zu liefern ist.

Nun aber zurück zur Begründung für das Doppel-KO.
In der Vergangenheit hatten wir immer 3 Vorrunden gespielt und anschließend eine KO-Runde. Bei den Herren ging es nach der Vorrunde mit den besten 8 in das Viertelfinale. Das war am Samstag.
Und am Sonntag waren dann nur noch 4 Teams vor Ort, die in Ruhe an maximal 4 Tischen die 3 Aufsteiger ausspielen konnten. Dadurch gab es ausreichend Platz für die Damen und Senioren, die am Sonntag starteten.

Da dort jeweils maximal 8 Teams gemeldet wurden/werden, reichte uns der eine Tag, um ebenfalls 3 Vorrunden zu spielen und anschließend noch eine Entscheidung um den bzw. die Aufstiegsplätze.

Eigentlich ein schöner Modus. Aber … leider wurde in den letzten Jahren regelmäßig eine ungerade Anzahl an Teams gemeldet. Und bei 3 Vorrunden Schweizer System beeinflusste das Freilos je Runde das Endergebnis. Das war besonders in den kleineren Feldern bei den Damen und Senioren so. Die Folge davon war, dass sich immer irgendwelche Teams benachteiligt, betrogen, … fühlten und es immer auch noch lange im Nachgang zu sehr unangenehmen Beschwerden kam.
Es ist korrekt, dass bei dieser geringen Rundenanzahl in Verbindung mit der geringen Anzahl an Teams bei den Damen bzw. Senioren die Freilose nicht ganz unwichtig sind und sehr entscheidend sogar dann in der letzten Vorrunde.

Eine Option, die wir dann überlegten, war, dass wir einfach nur 4 Runden Schweizer System ohne KO-Runde spielen und die Erstplatzierten die Aufsteiger sind. Das macht aber auch wenig Sinn, da bei z.B. 10 Teilnehmern klar ist, dass man zum Aufsteigen mindestens 3 von 4 Begegnungen gewinnen muss und die Teams, die die beiden ersten Begegnungen verlieren, möglicherweise nicht mehr ernsthaft spielen und dadurch das Ergebnis verfälschen können. Da wäre der nächste Ärger vorprogrammiert und damit war diese Option Geschichte. Und im Endeffekt sind wir dann auch beim gleichen Szenario wie beim Doppel-KO, zwei Spiele und tschüss.

Im Endeffekt blieb dann noch das Doppel-KO, was für solch kleine Felder und unter der Annahme, dass man kein Finalspielorgien benötigt, da die ersten 3 gleichberechtigt aufsteigen, die bestmögliche Variante zu sein scheint.

Und ja, es ist korrekt, dass die Auslosung nicht unwichtig ist, aber wenn man einer von den Top 3 sein möchte, sollte man eben nicht mehr als eine Begegnung verlieren.

Unangenehm ist definitiv, dass es Teams gibt, die nach 2 Begegnungen raus sind. Aber das ist auch möglich, wenn 3 Vorrunden gespielt werden und man die ersten beiden Begegnungen verliert. Nur ist man im Doppel-KO wirklich ausgeschieden und kann nicht mehr den weiteren Verlauf verfälschen.

Es gibt für die Aufstiegsrunden noch eine wichtige Rahmenbedingung, auf die ich jedes Jahr bei der Eröffnungsansprache eingehe: Aufstiegsrunden bereiten wenig bzw. wenigen Spaß!

In der Herren-Bundesliga spielen in der regulären Saison 24 Teams, alle haben das Jahr über Spaß und ganz am Ende leiden nur 3 der Teams, da sie abgestiegen sind. Bei der Aufstiegsrunde ist es umgekehrt. Da leidet der große Teil, da er raus ist und nur 3 Teams dürfen sich am Ende freuen. Alle anderen fahren gefrustet nach Hause. Es freut sich niemand über einen 5., 6. oder 9. Platz, so wie das teilweise in der regulären Saison ist.

Die Aufstiegsrunden sind kein Event, bei dem es darum geht, viel Spaß zu haben. Es herrscht von Beginn an ein knallharter Ausscheidungskampf. Und daher waren wir bei der Entscheidungsfindung auch der Meinung, dass es keinen Grund gibt, mit Vorrunden Spielspaß ermöglichen zu müssen und das noch auf Kosten des Risikos, dass es zu Verfälschungen durch Freilose oder unmotivierte Teams kommt.

Das ist die Geschichte, warum wir uns für das Doppel-KO entschieden haben.

scorp
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Re: Bundesliga Relegation 2019 mit neuem Modus

Beitrag von scorp » 18.12.2018, 08:26

Moin,

danke für die Infos. Mir war klar, dass die Entscheidung nicht aus heiterem Himmel getroffen wurde, ich wollte es aber dennoch verstehen. In der Tat hatte ich nicht daran gedacht, dass in der Vorrunde Teams mit 2 Niederlagen in den ersten 2 Spielen auch schon aufgeben (könnten).

Grüsse

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Re: Bundesliga Relegation 2019 mit neuem Modus

Beitrag von Ziiiieh » 19.12.2018, 17:40

Wie wird jetzt eigentlich diese Saison in den Bundesligen gespielt? 2 Gruppen mit 12 Teams oder wie letztes Jahr 4 Gruppen mit 6?
Es gab ja die Abfrage bei den Mannschaften mit einem recht klaren Ergebnis.

Klaus G.
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Re: Bundesliga Relegation 2019 mit neuem Modus

Beitrag von Klaus G. » 20.12.2018, 21:44

Wie 2017, 2 Gruppen mit 12 Teams.
11 Vorrunden plus 3 KO-Runden = 14 Begegnungen.
An den Samstagen immer 4 und an den Sonntagen immer 3 Begegnungen.

Luciano
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Re: Bundesliga Relegation 2019 mit neuem Modus

Beitrag von Luciano » 26.12.2018, 20:43

Moin,

aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Herren-Relgationen immer ein hoher Kosten und Zeitfaktor waren. Durch unsere lange Anreise aus Hamburg, waren wir immer gezwungen 2 Übernachtungen zu buchen und bei min. 6 Spielern kam man da schnell inkl. An/Abreise auf einen 4stelligen Betrag. Aus diesem Grund schlage ich vor die Relegationen wieder wie früher in den jeweiligen Regionen auszurichten. Man teilt die Verbände in 3 Regionen ein und jede Region trägt an einem Tag an einem Wochenende die Relegation im Modus jeder gegen jeden aus. Das könnte z.B. so aussehen:

Nord
- Hamburg
- Niedersachsen
- Bremen
- Schleswig-Holstein
- Mecklenburg-Vorpommern

Mitte
- Berlin
- Nordrhein-Westfalen
- Mitteldeutschland
- Hessen

Süd
- Baden-Württemberg
- Bayern
- Rheinland-Pfalz
- Saarland

Für jede Region gibt es somit nur einen Startplatz. Die Vorteile wären: Kurze Anreisewege, weniger Kosten und faire Begegnungen, da keine Losung einen Vor oder Nachteil schaffen kann. Mittlerweile gibt es genug Leistungszentren, die die verschieden Tischtypen beherbergen und die Austragung übernehmen können.

Beste Grüße
Luciano

Klaus G.
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Re: Bundesliga Relegation 2019 mit neuem Modus

Beitrag von Klaus G. » 27.12.2018, 11:16

Hallo Luciano,

vielen Dank für den Vorschlag, der organisatorisch und logistisch einiges einfacher machen würde.
Unser Helferteam wäre ebenfalls sehr froh, wenn es ein Wochenende mehr Freizeit hätte.

Die von Dir beschriebene Aufteilung in 3 Gruppen Nord, Mitte und Süd und der dezentralen Austragung war exakt das, was wir in den ersten beiden Jahren, in denen es die Aufstiegsrunden gab, getan hatten. In 2012 und 2013 durften alle Landesverbände damals noch je zwei Teams zu der jeweiligen Aufstiegsrunde entsenden und pro Aufstiegsrunde gab es dann dieses eine Team, das sich für den Aufstieg qualifizierte.

Die Aufstiegsrunden sind auf der DTFB-Webseite unter folgendem Link zu finden, wenn man das entsprechende Jahr eingibt:
https://dtfb.de/index.php/aufstiegsrunde

Seit 2014 gibt es die gemeinsame Aufstiegsrunde an einem Ort. In 2014 durften alle Landesverbände zwei Teams entsenden, seit 2015 ist es ein Team je Landesverband.

Dass wir seit 2014 die Aufstiegsrunde zentralisiert ausrichten, hat mehrere Gründe.
Einerseits hatten wir in den beiden Jahren, in denen wir die regionalen Gruppen spielen ließen, diverse Probleme mit der dezentralen Organisation. Das begann bei der üblichen Lieferung und Abholung der Tische (inkl. Bällen und Ersatzmaterial) an den unterschiedlichen Orten und endete damit, dass es uns nicht gelang, an allen Standorten ausreichend Helfer mit den erforderlichen Fähigkeiten zu haben. Negativer Höhepunkt war im Jahr 2013 eine Begegnung in der Gruppe Nord zwischen den All Stars Kiel und den Gadgettos Hamburg, die im Nachgang noch für sehr viel Unfrieden sorgte.

Hinzu kam, dass es ab 2014 aufgrund der positiven Mitgliederentwicklung den Bedarf gab, auch Aufstiegsrunden für die Damen und Senioren durchzuführen. Aufgrund der überschaubaren Anzahl bei diesen Teams war es wenig sinnvoll, diese in Gruppen zu unterteilen, da es die Möglichkeit gab, dass es in einer Region nur genau ein Team gegeben hätte.

Und ein weiterer wichtiger Grund für die Ablösung der Dezentralisierung war, dass die mitgliederstarken und sehr aktiven Verbänden aus den nördlichen Regionen bei der Präsidentenrunde auf eine Zentralisierung drängten, da die Meinung war, dass die drei besten Teams aus Deutschland aufsteigen sollten und nicht das jeweils beste Team aus einer Region. Unter der Annahme, dass es im nördlichen Teil mehr gute Teams gibt, war dies nachvollziehbar.

Damit haben wir nun die zentralisierten Aufstiegsrunden, mit denen vermutlich niemand 100 Prozent glücklich ist.
Und das gilt auch insgesamt für die Organisation der Bundesligen aus Sicht der Verantwortlichen.
Wir sind in den letzten Jahren zu sehr gewachsen und haben, um Wochenenden und Kosten einzusparen, schon die Damen- und Herren-BuLis zusammengelegt. Gleichzeitig erhöhen wir von Jahr zu Jahr den Komfort mit z.B. dem Umbau der Tische pro Runde zu Tischpools. Und möglich ist diese Zusammenlegung nur, indem wir extrem große Locations haben, die es kaum zu vernünftigen Konditionen gibt.

Daher herrschte schon beim Präsidententreffen im Jahr 2017 Konsens, die Ligen umzugestalten, so dass die maximale Anzahl von Teams in einer Liga bei 16 liegt und es zusätzlich eine (dezentrale) 3. Liga (Regionalliga) gibt, die die Aufstiegsrunde überflüssig machen soll. Die ersten Schritte bei der Umsetzung dieser Ideen sind leider Anfang 2018 gescheitert. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Wir sind dabei, ein Konzept zu erstellen, wie dieser Umbau in den kommenden Jahren bestmöglich erfolgen kann, um es dann gemeinsam mit den Landesverbänden zu verabschieden. Ich hoffe, dass wir dies zügig hinbekommen.

Ich gehe also davon aus und hoffe es auch sehr, dass wir die Aufstiegsrunden in der aktuellen Form nicht mehr lange haben werden.

Aber so lange sie da sind, empfehle ich die Sichtweise, die mir in der vergangenen Woche ein Vereinsvorsitzender, dessen Verein Anfang Januar antreten wird, mitgeteilt hat. Er sieht die Aufstiegsrunde als eine Vereinsfahrt in eine coole Location, die als Belohnung für sein Team wegen der guten Leistungen, mit denen sie sich dafür qualifiziert haben, gedacht ist. Und neben dem Spaß, den sie dann dort sowieso gemeinsam haben werden, besteht noch die Möglichkeit, sich mit anderen Teams am Kickertisch zu messen, vielleicht sogar verbunden mit einem Happy End.

Viele Grüße,
Klaus

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Re: Bundesliga Relegation 2019 mit neuem Modus

Beitrag von Tex-Hex » 27.12.2018, 13:06

Klaus G. hat geschrieben:
27.12.2018, 11:16
Daher herrschte schon beim Präsidententreffen im Jahr 2017 Konsens, die Ligen umzugestalten, so dass die maximale Anzahl von Teams in einer Liga bei 16 liegt und es zusätzlich eine (dezentrale) 3. Liga (Regionalliga) gibt, die die Aufstiegsrunde überflüssig machen soll. Die ersten Schritte bei der Umsetzung dieser Ideen sind leider Anfang 2018 gescheitert. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
So bliebe es bei insgesamt 48 Teams, wovon aber nur noch 32 in der ersten und zweiten Bundesliga spielen würden, also weniger als aktuell. Da aber allgemein sowohl die Zahl der aktiven Spieler als auch die Leistungsdichte in der Spitze kontinuierlich zunehmen, könnte man dann doch vielleicht auch über eine Erhöhung nachdenken, oder?
Vielleicht 1. und 2. Buli jeweils 20 Teams und Regionalliga 32 Teams oder sowas? Oder vielleicht alle je 20 Teams oder so..

Klaus G.
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Re: Bundesliga Relegation 2019 mit neuem Modus

Beitrag von Klaus G. » 27.12.2018, 21:00

Das steht aktuell alles noch in den Sternen.
Es gibt aber das große Ziel der Vereinheitlichung, so dass in naher Zukunft die Ligen in allen Kategorien gleich groß sein sollen und überall der identische Modus gespielt wird. Und natürlich soll alles skalierbar sein, falls wir auch in den kommenden Jahren weiter wachsen - wovon ich fest ausgehe.

Ob die Ligen dann mit 12, 16, 20 oder 24 Teams starten, wird auch abhängig sein von dem Modus, der ebenfalls zur Diskussion steht.
Aktuell haben wir Begegnungen, die länger als 3 Stunden dauern, während andere Begegnungen deutlich weniger als die Hälfte dieser Zeit benötigen. Dadurch entsteht bei den Aktiven, die schnell fertig sind, der Eindruck, dass sie (zu) wenig spielen, während die anderen der Meinung sind, dass sie nicht ausreichend Pausen haben.

Ziel ist hier, einen Modus zu finden, der zwischen 60 und 90 Minuten erfordert, so dass eine Runde insgesamt nicht so lange dauert und der Unterschied zwischen Minimal- und Maximalspielzeit möglichst gering ist. Dann wären wir endlich in der Lage, dass im Laufe einer Saison jeder gegen jeden spielen kann, auch ohne das Einlegen von Nachtschichten.

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Re: Bundesliga Relegation 2019 mit neuem Modus

Beitrag von Hettich » 28.12.2018, 13:36

Wann erfolgt denn am Vorabend die Auslosung und kann man live dabei sein?

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Re: Bundesliga Relegation 2019 mit neuem Modus

Beitrag von Klaus G. » 30.12.2018, 10:21

Wir werden heute schon auslosen und das Ergebnis anschließend veröffentlichen.
Dann können die Teams, die in der 1. Runde Freilos haben, den Tag enspannter beginnen und alle Teams können sich entsprechend der Tischwahl ihres Erstrundengegners spezifischer vorbereiten.

Das Risiko, dass ein Team nicht anreist und dies im KO-Baum deutliche Auswirkungen bedingt, hätten wir auch, wenn wir am kommenden Freitag auslosen und samstags ein Team nicht anreisen würde.
Daher überwiegen die Vorteile der Auslosung im Vorfeld.

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Re: Bundesliga Relegation 2019 mit neuem Modus

Beitrag von Klaus G. » 30.12.2018, 13:36


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Re: Bundesliga Relegation 2019 mit neuem Modus

Beitrag von e.t.chen » 30.12.2018, 14:34

Nach unserem Kenntnisstand von gestern kann st Pauli bei den Damen zur Zweitliga Relegation kein Team stellen, weil es nicht genügend Spielerinnen gibt.
Insofern macht die Auslosung wie aktuell nicht viel Sinn, da es so gesehen zwei Freilose gäbe.
Wenn sich das bestätigt, sollte hier neu ausgelost werden. Auch bezüglich der Zeiteffizienz.
Es gäbe sogar Konstellationen, wo ein Team aufsteigen könnte ohne aktiv ein Spiel zu gewinnen.
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so when I lost all my empathy in a bowl of brown Mackay, the traffic lights in your distorted bedroom sustained,
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Re: Bundesliga Relegation 2019 mit neuem Modus

Beitrag von Hettich » 30.12.2018, 17:36

Hallo Klaus,
was passiert wenn es weitere Aufstiegsplätze gibt?
Bisher gab es auf Basis der Vorrunde ein Ranking, dies gibt es nun nicht mehr.
Wird Platz 5&6 vorsorglich noch ausgespielt?
Was passiert mit den Plätzen danach?

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Re: Bundesliga Relegation 2019 mit neuem Modus

Beitrag von Klaus G. » 30.12.2018, 20:24

e.t.chen hat geschrieben:
30.12.2018, 14:34
Nach unserem Kenntnisstand von gestern kann st Pauli bei den Damen zur Zweitliga Relegation kein Team stellen, weil es nicht genügend Spielerinnen gibt.
Insofern macht die Auslosung wie aktuell nicht viel Sinn, da es so gesehen zwei Freilose gäbe.
Wenn sich das bestätigt, sollte hier neu ausgelost werden. Auch bezüglich der Zeiteffizienz.
Es gäbe sogar Konstellationen, wo ein Team aufsteigen könnte ohne aktiv ein Spiel zu gewinnen.
Wir können immer nur auf Basis der uns vorliegenden Informationen aus den Landesverbänden agieren.
Und da ist der Stand der, dass der Hamburger Verband uns ein Damenteam vom FC. St. Pauli gemeldet hat.
Das schließt natürlich nicht aus, dass die Gerüchteküche schneller als die offizielle Informationsweiterleitung ist.

Eine Anfrage an den Verband in HH ist raus.

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