Mangelnde Professionalität im Tischfussball


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schnulliwulli
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Mangelnde Professionalität im Tischfussball

Beitrag von schnulliwulli » 23.02.2016, 16:05

Krezip hat geschrieben:[...]
Da wir Klaus G. dem DTFB zuordnen können und ulle dem Hersteller der Ullrich Tische, haben wir zumindest zwei "offizielle" Stellen, die ihre Sicht aus der Beziehung zu P4P dargelegt haben.
ich behaupte jetzt mal hinter Klaus G. verbirgt sich kein Geringerer als der Vorsitzende des DTFB und bei Ulle haben wir es mit Helmut Isbrecht von Ullrich zu tun.
Also - wenn die es nicht wissen...
Baue gerade einen Kickertisch selber - infos unter www.kiquan.de

kickermotte
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Mangelnde Professionalität im Tischfussball

Beitrag von kickermotte » 24.02.2016, 01:43

@Krezip
Spreche einfach mit P4P Organisatoren aus jener Zeit , die werden dir entweder meine oder die Klaus Version erzählen.
Ich kenne nur die Version das P4P dem ITSF den Laufpass gegeben hat und nicht umgekehrt.

Und die paar Gerüchte zur P4P Leonart Allianz nehme ich nach meinem Artikel oben (wenn du diesen richtig gelesen hast) natürlich ernst. Immerhin geht es in der Kickerorga immer auch darum Kickerfans oder Wirten Turniertische zu empfehlen, die nicht gleich nach 5 Jahren wieder vom Markt verschwinden.

Wenn Ulle zum Hersteller gehört wie du behauptest, dann liegt sein Interesse hauptsächlich darin soviel wie möglich P4P Tische zu verkaufen. Er wird also alles tun, damit das auch weiterhin der Fall ist, wie Lehmacher es auch getan hat.

Und aus der Erfahrung heraus nach dem Tischpartnerwechsel von 2011 darf man ja wohl gespannt sein, wie es mit P4P weitergehen könnte, wenn die Verträge mit Ullrich auslaufen.
Denn eines steht fest, der Markt für Tischfussball hat sich total verändert und Leonhart verkauft möglicherweise bereits deutlich mehr Tische als P4P.
Hinzu kommt der Lettner, der in einigen Regionen wohl auch schon klar die Nase vorne hat.
Tornado wagt offensichtlich jetzt erneut einen Vorstoß nach Europa wie in den 90ern und könnte diesmal noch stärkere Marktanteile bekommen, denn plötzlich dank ITSF wollen ja immer mehr Turnierspieler Multitable kompatible Vereinsheime haben.
Das alles sind Fakten die den meisten Kickerfans geläufig seien dürften.

Heinrich Opgenoorth
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Beitrag von Heinrich Opgenoorth » 24.02.2016, 13:08

@kickermotte

Zum Thema ITSF-Beitritt von P4P hat Klaus ja schon alles gesagt, ich kann das aber gerne nochmal bekräftigen - wir haben da nichts "verpennt", sondern P4P verhält sich sozusagen orthogonal zum ITSF, wir sind eher in der Rolle eines Turnierausrichters und jedenfalls nicht in der Rolle eines Landesverbandes, der beim ITSF beitreten könnte. Hilfreich wäre es, wenn du erklären würdest, worauf du eigentlich hinauswillst -- würdest du dir ein ITSF-WS-Turnier am P4P-Ullrich-Tisch wünschen? Oder wünschst du dir, dass P4P-Turniere am Leonhart-Tisch stattfinden? -> Mir ist unklar, was du sagen willst.

Was deine Gerüchte zu unserem Tischpartner angeht:

2010 lief unser Vertrag mit Lehmacher aus, wir haben rechtzeitig mit verschiedenen Tischherstellern verhandelt und uns letztlich für Ullrich-Sport als neuen Tischpartner entschieden -- daher spielen wir seit Anfang 2011 unsere Turniere am Ullrich-Tisch. Das alles ist von uns rechtzeitig an die Spielergemeinschaft kommuniziert worden, ich weiß gar nicht was es da reinzugeheimnissen gibt. Es wurden auch nicht die alten Lehmacher-Tische plötzlich wertlos oder Ähnliches, nur weil wir diese in unserem Turnierkalender formal seitdem nicht mehr als "P4P Lehmacher" sondern nur noch als "Lehmacher" bezeichnen. Der Name hängt nunmal am Vertrag. Übrigens konnten wir naturgemäß nicht schon 2008 verkünden "ab 2011 ist es ein anderer Tischpartner", da wir ja selbst erst in 2010 entscheiden konnten wer es wird.

Unser Vertrag mit Helmut (Ullrich-Sport) läuft aktuell noch bis Ende 2017; und ich sehe absolut keinen Grund, ihn dann nicht weiter zu verlängern. Wir sind mit der Partnerschaft sehr zufrieden, da kann ich nur den Ausführungen von Helmut oben zustimmen.

Schöne Grüße,
Heinrich Opgenoorth
Präsident P4P

kickermotte
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Mangelnde Professionalität im Tischfussball

Beitrag von kickermotte » 25.02.2016, 01:32

Hallo Mr. P4P-Präsident,
ich habe nicht behauptet es sei mein Gerücht, das P4P und Leo eventuell unter ein Dach fusionieren will, sondern habe lediglich davon gehört.
Daher hatte Ulle mich auch zu Recht als Kellner deklariert.

Da es aber nun die Gerüchteküche um 2009 herum schon einmal gab und der Leo am Markt zur Zeit extrem stark Fahrt aufgenommen hat, könnte ja vielleicht etwas dran sein, habe ich mir Gesagt und das Gehörte mal einfach so als Kellner in den Raum getragen und Kühl serviert.
2011 wurden immerhin alle, die der Gerüchteküche nicht glauben wollten, eines Besserern belehrt, obwohl viele mit Lehmacher sehr zu frieden waren und es immer noch sind.

Dann habe ich hier aber auch gesagt, dass ich Spielern oder Wirten Tische empfehle, so wie das viele ehrenamtliche Orgas die am Kickersport interessiert sind überall im Land vermutlich auch machen, und als solcher würde ich schon gerne irgendwie in Erfahrung bringen, ob sich die Leute hier auf mich verlassen können, wenn ich einen P4P Ullrich empfehle.
Durch mein zutun hat P4P immerhin in meiner Region von 2000 bis 2010 mindestens 30 P4P-Lehmachertische an den Mann/Wirt gebracht, (und ich habe mindestens 3-10x sovielen Leuten euren Tisch empfohlen).
Nach 2011 habe ich diesen Einsatz stark gebremst, und daher stehen jetzt kaum mehr als 5-10 P4P Ullrich Tische in unseren Gastros zur Verfügung.


Da unsere reine P4P Liga 2011 dann auch noch auf Multitable unter der Fahne des DTFB umgestellt hatte, konnte man eigentlich kaum noch sagen wo die Reise hingeht.
Zuvor gab es in Deutschland eigentlich nur eine einzige klare Hauptrichtung in Sachen Kickerturniersport: Nämlich, Genau: P4P
Nachdem nun fast alle Ligen in Deutschland unter der DTFB/ITSF Flagge wehen, kann man nach knapp 5 Jahren zum erstenmal wieder eine klare Richtung erkennen.
Und die ist tatsächlich absolut Orthogonal zu P4P, meiner Meinung nach.

Darauf will ich hinaus:
Ich frage mich halt seit geraumer Zeit ein wenig, ob der P4P Ullrich bei dieser Konkurenz durch DTFB und ITSF überhaupt noch eine Zukunft hat und ob P4P das vielleicht bereits selber so sieht und nicht vielleicht doch am Ende irgendwie einen gemeinsamen ITSF-Tisch mit Leonart auf den Markt bringt.
Ganz Unmöglich wäre das sicherlich nicht, oder?
Immerhin würde der verlorene Sohn nach rund 50 Jahren wieder nach Hause zurückkehren (und da sage jemand, das Leben sei kein Kreislauf :-D ) das verstehen jetzt vermutlich nur Insider, die seit den 70ern aktiv unterwegs sind. Bin ich wirklich schon so alt? Verdammt! :mrgreen:


Das Klaus G. die von mir zum Thema ITSF gehörte Version richtig gestellt hat, davon gehe ich aus.
Das ihr nach Frankreich fahren musstet um beim ITSF Vorstand zu der Erkenntnis zu gelangen, dass ihr lediglich ein Turnierausrichter und kein richtiger Verband seit, finde ich hingegen nett formuliert.

Ich hoffe du holst jetzt nicht den Marcel zur Hilfe, der Kakt mich hier sicherlich erneut zusammen :mrgreen:

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Mangelnde Professionalität im Tischfussball

Beitrag von Asimenia » 25.02.2016, 20:55

Na, da kann ich doch mal was zur Aufklärung, wer wem einen Korb gegeben hat, beitragen.

Auf die Initiative von Farid Lounas hin, hat 2003 oder 2004 bereits ein erstes Gespräch zwischen P4P und Itsf stattgefunden. Im beschaulichen Strassburg trafen sich der Präsident des ITSF Farid Lounas, sowie P4P, vertreten durch Günet Celik, Heinrich Opgenoorth und meine Wenigkeit.
Der ITSF hätte uns tatsächlich damals gerne ins Boot geholt. Allerdings hatte er sich das als eine Art Kooperation mit dem DTFB vorgestellt.
Vor dem Treffen hatten wir einen gefühlt 100seitigen Kriterien/Regeln/Forderungen/Strafen-Katalog in die Hand gedrückt bekommen um uns schonmal vorab informieren zu können....und das drei "freiheitsliebenden" Tischfussballern ;-)
Es kam schlussendlich zu keiner Zusammenarbeit. Farid Lounas konnte uns von seinem visionären Konzept nicht überzeugen, ausserdem waren wir nicht bereit uns dermassen unterzuordnen.

Im Zuge einiger Querelen im Vorfeld der beiden WMen 2006 hatten sich die Fronten ziemlich verhärtet.
Uli Stöpel, der 2007 1. Vorsitzender von Players wurde, hatte dann wohl auch durch die Freundschaft zu Klaus Gottesleben die Möglichkeit gesehen, evtl. doch zusammen zu arbeiten. Das wurde dann aber vom ITSF nicht mehr gewünscht.
Diese Geschichte basiert nur auf hören/sagen....ein Gerücht also....aber an jedem Gerücht ist ja bekanntlich auch was wahres dran ;-)

@Kickermotte: 1-1 :mrgreen:

Grüsse
Asimenia

kickermotte
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Mangelnde Professionalität im Tischfussball

Beitrag von kickermotte » 26.02.2016, 00:09

@Asimenia.
Danke für deine Klarstellung in dieser Sache :easy
Habe 2006 bei der WM von allen P4P Orgas deine Ausführung gehört: in der Ihr dem ITSF einen Korb gegeben habt.
Hätte eigentlich nicht gedacht das es da so schnell weitere Treffen mit dem ITSF gab, immerhin waren die Fronten ganz schön verhärtet.

Du bist ja ein Altbekannter Kickerexperte, wie siehst du eigentlich die Entwicklung des Tischfussballsport in Deutschland nach der ersten Doppel WM 2006 bis Heute?
Immerhin hat sich ja einiges verändert.

Gruß kickermotte

Asimenia
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Mangelnde Professionalität im Tischfussball

Beitrag von Asimenia » 29.02.2016, 16:28

Na Kickermotte....13 Jahre deutsche Tischfussball-Foren Geschichte, und an deinem "Stil" hat sich nichts geändert....nur früher hast du deinen echten Namen druntergesetzt :wink:

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Mangelnde Professionalität im Tischfussball

Beitrag von sowieich » 15.07.2016, 18:31

Es gibt doch auch andere Sportarten, die mit dem gleichen Problem zu tun / kämpfen haben - sei es im Diskuss-Sport, dem Gewichtheben, dem Radrennsport usw - derzeit stehen ja die Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro an - die dürften auch vorab jedes Detail abgestimmt / abgeklärt haben. Insofern halte ich den Vorwurf der mangelnden Professionalität im Tischfußball (Tischfußball wird mit ß geschrieben und nicht mit ss - das merkt man sich am besten durch das Wort KUSS - es ist aber ein weiches s - also das ß oder das sz und nicht das doppel s) für absolut gerechtfertigt, denn das Problem liegt dann wohl in der Position / Haltung des Gesamtvorstandes und der ausgebildeten Schiedsrichter (es gibt ein Oberhaupt aller Schiedsrichter (Quelle: DTFB.de, Menüpunkt Schiedsrichter):

Schiedsrichter

Geprüfte ITSF-Schiedsrichter in Deutschland

DTFB-Schiedsrichterobmann: Patrick Glocker

Schiedsrichterobmänner in den Landesverbänden:
Baden-Württemberg: Sebastian Rheinnecker
Berlin: Robert Wirski
Hamburg: Oliver Schlancke
Mitteldeutschland: Uwe Walther
Nordrhein-Westfalen: Jens Uhlemann
Rheinland-Pfalz: Dirk Zimmermann
Saarland: Heiko Heil
Schleswig-Holstein: Mattis Losch)

und zu den regulären Aufgaben eines Schiedsrichters gehören vor Wettkampfbeginn die Kontrolle des Spielgerätes und der Pässe für die Spieler (so kenne ich dies jeden Fall aus dem Amateurbereich des Fußballsports), bevor das Spiel beginnen kann.

Wer hat denn eigentlich zuletzt erfolgreich an einer Schiedsrichterausbildung teilgenommen und weiß von diesem Punkt zu berichten? Das Problem läuft mit Sicherheit nicht weg und ich kann mir vorstellen, dass es den einen oder anderen Spieler gibt, der sich für die Beantwortung dieser Frage interessiert, weil er sein Geld mit dem Sport verdienen will. Es versteht sich hier aber von selbst, dass bei Turnieren in Deutschland nicht mehr viel los ist, weil der halt eben Ball rund ist und in´s Eckige gehört:

Bundesliga 2012 - Das Event trägt immer die Handschrift des Präsidenten
2012-08-22
von Glocker Patrick - Email:mail@handspiel.de
Die Bundesliga Saison 2012 ist zu Ende und hat mit dem KGB Hannover am Ende auch einen verdienten Deutschen Meister. Braddock Burbach wurde Vizemeister, nicht zu letzt weil man sich der Hilfe von Adel Yousfi bediente, der sowohl in der Partie gegen München, als auch gegen Wiesbaden seine Bonzini Spiele sicher heim fuhr, sondern auch noch jeweils einen Zähler am Soccer ergattern konnte. Aber warum Yousfi, und nicht komplett mit eigenen Leuten? Ganz klar. Braddock Burbach muss sich, wenn Sie Ihrer Konkurrenz Paroli bieten wollen, auch deren Möglichkeiten bedienen. Und da Hannover, Wiesbaden, Oldenburg, München und viele andere auch auf Topgastspieler zurück greifen, und diese Teams wäre auch ohne Gastspieler schon verdammt stark, bleibt auch Burbach keine andere Wahl, als sich diesem Mittel zu bedienen. Alternative ist um den Abstieg oder um die Ananas zu spielen, da die Qualität im Team, und im ganzen Saarland nicht mehr reicht, um an beiden Bundesligatischen Top Leistungen zu bringen. Dafür fehlen die Voraussetzungen und Anreize zum Spitzensport im Saarland.

Es hat sich halt einiges verändert in Tischfussball-Deutschland. Blicken wir doch mal zurück ins Gründungsjahr der Multitable-Bundesliga. Der 1.Spieltag fand 1996 in Heinsberg statt. 12 Mannschaften, davon 4 aus dem Saarland lösten die Kicker Bundesliga ab, die aussterben drohte, und die Verantwortlichen sich dann doch mit anderen Tischen wie Hansberg, Soccer, Leonhard, und, ganz neu in diesem Jahr, Tornado mit ins Boot holen mussten. In Heinsberg standen dann Tische in unterschiedlichen Zuständen. Ein Tornado, funkelnagel neu, und Kicker bis Hansberg in Nostalgiemanier und mit handwerklichen Mittel instand gesetzt, wie wir sie nur aus dem Afrikanischen Urlaubländer kennen. Jeder Mannschaft hatte ihren Tisch im Kombi oder Sprinter mit in die Halle gebracht und sich nach freier Wahl dort in der Halle eine Platz gesichert. Zu manch ein Tisch fiel auch mal vom hänger. Die Tische hatte alle Münzprüfer und die Spiele musste auch bezahlt werden. Die Spieler trugen teilweise Stiefelette bis hin zum Nadelstreifen Hend und der Sekt floss in strömen. So manch einer musste die Stangen missbrauchen, um das Gleichgewicht wieder zu finden und so manch ein Glas Jack Daniels landete auch mal ausgeschüttet in einem Tisch. Die Zigarette, die zum diesem Spiel damals scheinbar, wie in Stein gemeiselt dazu gehörte, wurde auch gerade dort angezündet, wo man gerade stand. Und vor allem wäre das Gemecker über den Soccer oder Kicker nicht so schlimm gewesen, wenn die Griffe dünner, dicker, glatter, rauher, länger oder kürzer gewesen wären. Spitzenspieler aus der Löwensoccer-Szene belächelten die Bundesliga, weil es dort keine Preisgelder gab und sie deshalb dort auch nicht antreten wollten.

Heute, 16 Jahre später ist vieles anders. Die Bundesliga, der Verband, trägt eine Handschrift. Die des Präsidenten Klaus Gottesleben. Wurde er 1998 erst noch zum Geschäftführer gewählt, so übernahm er 2001 die Gesamtverantwortung. Und seine Ziele und Visionen sind in ersten Zwischenschritten umgesetzt. Natürlich liegt der Verdienst nicht allein bei Gottesleben. Seine Helfer und Unterstützer haben ebenfalls einen großen Teil daran. Aber der Präsident gibt die Route vor, sucht sich Unterstützer, teil Aufgaben ein und steht vor allem zu seinen Konzepten und Zielen.

Am Samstag oder Sonntag Mittag hätte jeder Fremde die klimatisierte Halle im Maritim Hotel betreten können. Sportminister, Presseverteter, Politiker. Man hätte eine Sportveranstaltung angetroffen. 48 abgekämpfte Teams in Sportkleidung und einheitlichen Shirts die nach einem Regelwerk des Weltverbandes an Nagel neuen Tischfussballgeräten ohne Münzer um Punkte kämpfen. Die Tische wurden von den Tischpartner bereit gestellt. Kein Kombi, kein Sprinter. Die Nationalspieler und Spitzenmannschaften, also die sportlichen Repräsentanten sind in der Final Area vor Tribünen zu sehen und für Sponsoren und Unterstützer wie Tischhersteller etc.gab es einen VIP Bereich, um den Sponsoren auch entsprechend ihrer Aufwendungen entgegen zu kommen. Alle Spitzenspieler aus der Republik und Topspieler aus ganz Europa sind auf der Bundesliga anzutreffen, obwohl es immer noch kein Preisgeld gibt. Die Spielberichte werden Online über Smartfon oder Rechnerstationen eingegeben. Es gibt keine Pässe mehr. Die Mannschaftsmeldungen sind Online hinterlegt und können jeder Zeit von allen Mannschaften überprüft werden. Die Bundesliga ist die Plattform, auf der sich der DTFB präsentiert und hier gibt der Verband eine sportliche Visitenkarte aller erster Güte ab. Auch die Zusammenarbeit mit dem Hauptsponsor Gauselmann macht die Arbeit sicher viel leichter. Jedoch mussten auch die Grundlagen für einen solchen Sporsor geschaffen werden. Mit alkoholisierten Spieler im Ligabetrieb, wie es 1996 der Fall war und der Bierflasche in der Hand, traut man sich in der Regel auch nicht bei einen Sportföderer oder Sportverband anzuklopfen

Ob beim DSB oder beim DSOB anerkannt oder nicht. Mit einer solchen Bundesliga kann man mit breiter Brust für sein Hobby werben das mittelerweile weit mehr als eine Kneipensportart ist. Die Aussendarstellung solcher Veranstaltungen trägt die Handschrift des Präsidenten. Auf der Bundesliga ist es Sport.

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