Tischfußball als Titelthema der taz


Allgemeines und News zum Thema Tischfussball
Le Gilles
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Tischfußball als Titelthema der taz

Beitrag von Le Gilles » 26.08.2015, 19:03

Ryu hat geschrieben: Meine Antwort: Frauen haben das Potenzial, im Tischfußball genauso gut wie die Männer zu sein.
Ne, haben Sie nicht... so wie es wohl in über 99% der Sportarten auf der Welt der Fall ist. Das ist keine Diskriminierung oder Sexismus oder irgendwas vergleichbares, es ist Fakt. Und das ist halt physiologisch, genetisch und evolutionstechnisch einfach so vom lieben Gott gewollt.

Dafür gibt es Beispiele noch und nöcher:

Shelly-Ann Fraser-Pryce läuft die 100m in 10,76Sekunden. Damit erwiesenermaßen schneller als jeder Fußballbundesligaspieler in Deutschland. Aubameyang hat mal 11,8 geschafft.
Die Männer laufen halt in 9,6 bis 10,0Sekunden. Der Unterschied ist übrigens immens.

Ne Serena Williams im Tennis vernichtet auch jeden von uns hier, aber würde gegen die Top100 der Herrenweltrangliste keinen Stich sehen

Ne Asimenia gewinnt vermutlich 8 von 10 Einzeln gegen mich, was auch ok ist, weil ich nicht zur Elite gehöre. Aber wenn man diese dann als Vergleich heranzieht, ist da halt auf 10 Spiele gesehen die Statistik wohl identisch zu meiner. Und Asi weiß ganz bestimmt, wie ich das meine ;-) Außerdem macht es viel mehr Spaß mit Asi ein oder 10 Bier zu trinken.

---> Fazit: Die beiden Bundesligen werden nie ebenbürtig sein, weil es in der Natur des Geschlechts liegt, das dies nicht passieren kann. Es sei denn, es gibt irgendwann ne Technik, bei der man Brüste mit Milchdrüsen braucht, um irgendwas ultra-sickes am Tisch zu machen, was man nicht verteidigen kann. Und auch dann müssen wir Herren der Schöpfung nun mal damit klar kommen, dass die Frauen dabei einen Vorteil haben. So wie auf dem Arbeitsmarkt :D

Fakt ist auch, die absolute elitäre Spitze der Damen ist sicherlich gelangweilt in der Damen-Buli, was ich total nachvollziehen kann und muss sich dann halt eine andere Wettbewerbsbühne als die DTFB Bundesliga suchen, um sich mit den Männern messen zu wollen. Gelegenheiten gibt es wohl bei beiden Formaten, P4P und ITSF, zu Genüge.

Ich würde auch gerne Beachvolleyball bei den Damen spielen dürfen, geht aber leider auch nicht, weil die Höschen bei mir echt nicht sexy aussehen.

In diesem Sinne....

phelan
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Beitrag von phelan » 27.08.2015, 10:09

Mehr als Stammtischparolen gibt der Thread wohl nicht mehr her? Der letzte Beitrag ist ja grauenhaft :-?

Pierre
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Beitrag von Pierre » 27.08.2015, 10:29

phelan hat geschrieben:Mehr als Stammtischparolen gibt der Thread wohl nicht mehr her? Der letzte Beitrag ist ja grauenhaft :-?
Der beitrag ist vielleicht teilweise fragwürdig formuliert (zb. das mit den Milchdrüsen), aber die grundsätzliche Aussage sehe ich ähnlich. Natürlich gibt es viele richtig starke Spielerinnen und von der reinen Technik her mag es auch stimmen dass sie genau so gut sein können wie Männer, aber im Endeffekt haben Männer auch beim Kickern eindeutig die besseren Voraussetzungen. So werden zb. die weltbesten Frauen nie so gut sein wie die weltbesten Männer.

Ob es sinnvoll ist deshalb den Spitzenspielerinnen den Zugang zur 1. Bundesliga zu verweigern steht natürlich wieder auf einem anderen Papier.

watchme
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Re: Tischfußball als Titelthema der taz

Beitrag von watchme » 01.09.2015, 06:01

uiuiuiui ...
Das geht ja mal gar nicht!
Die Beispiele ausm Tennis und ausm Laufsport sind mit "an den Haaren herbei gezogen" noch sehr wohlwollend umschrieben.
Da hat jemand biologische und gesellschaftliche Geschlechtsunterschiede in einen Topf geworfen, feste gerührt und diese Brühe bildet dann eine Meinung die man in ein Forum kotzen darf?

Also: Tennis, Laufsport, Fußball [...] sind Sportarten bei denen es auch auf Muskelkraft ankommt. DAS ist das, was von der Natur vorgegeben wird. Frauen brauchen länger um dieselbe [absolute] Muskelmasse aufzubauen.

Gerade beim Tischkickern (wo es eben nicht auf Muskelmasse ankommt) haben Frauen eine reelle Chance. Aktuell ist die Weltspitze mit vielen Herren belegt. Warum? Ich vermute, weil die Elite - Herren einfach schon ein paar Jahre länger spielen, und Erfahrung definitiv ein Vorteil ist. Vielleicht könnte das hier jemand erklären, der da oben mitspielt? Ich bin davon sooooo weit entfernt :)

und den "Gender Paygap" weswegen Frauen auf dem Arbeitsmarkt weniger bekommen ist nicht "Gott gewollt" sondern "Gesellschaftlich gemacht" und gehört abgeschafft.


Ich vermute der Beitrag sollte einfach nur ein "Rumtrollen" sein...
Dafür spricht:
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Tischfußball als Titelthema der taz

Beitrag von widderdoh » 03.09.2015, 13:56

Dass in den Top 30 einer Tischfußballrangliste Frauen unterproportional (im Verhältnis zum Frauenanteil insgesamt) vertreten sind, lässt sich meines Wissens rein statistisch erklären und lässt keine Rückschlüsse auf eine geschlechtsabhängige Eignung für das Spiel zu. Dennoch ist auch Kickern eine abstrakte Variante des ballistischen Zielwurfs, und für den sind Männer stärker evolutionär optimiert als Frauen. Es wäre also nicht unlogisch, wenn sich herausstellen sollte, dass Frauen von Natur aus schlechtere Voraussetzungen haben unseren Sport zu erlernen. Stichhaltige Argumente dafür habe ich aber in den obigen Posts bisher nicht gelesen...

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Re: Tischfußball als Titelthema der taz

Beitrag von watchme » 27.08.2017, 01:52

Das Thema ist ja jetzt schon etwas älter...
Da hier die These vertreten wurde, dass man damit zwei gleichberechtigte Ligen schafft, wollte ich mal was zusammentragen:

* Auf der DTFL - Seite gibt es "Bundesliga" und "Damen" ... Das ist aber lediglich das "wording" und wahrscheinlich historisch gewachsen.
* Für die Herren - BuLi gab es eine (kostenlose) Übertragung bei Kozoom. Die Spiele der Damen werden nicht übertragen.
* Die Herren spielen im "Maritim" (gut zu erreichen und 66€ im Einzelzimmer) , die Damen in "H+ Hotel Bad Soden" (79€ im Einzelzimmer)

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Re: Tischfußball als Titelthema der taz

Beitrag von Tex-Hex » 27.08.2017, 12:30

Ich glaube kaum, dass die Organisatoren den Frauen absichtlich das schlechter zu erreichende Hotel mit den teureren Zimmern zuschustern aus Sexismus oder weil sie die Frauen tischfussballerisch nicht ernst nehmen oder whatever. Die opfern ehrenamtlich einen großen Teil ihrer Freizeit um all das auf die Beine zu stellen, da muss man auch nicht immer das Haar in der Suppe suchen.

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Re: Tischfußball als Titelthema der taz

Beitrag von watchme » 27.08.2017, 23:10

@Tex-Hex:
Wenn du meinen Text noch einmal liest, geht deine Antwort an allem vorbei, was ich geschrieben habe:
* Ich habe nirgendwo eine Absichtlichkeit unterstellt
* Den Vorwurf des Sexismus hast du aufgebracht, den habe ich aber nicht gemacht
* Ich habe nicht gesagt, dass Frauen nicht ernst genommen würden

Was ich aufgezählt habe sind Fakten, die für jeden einfach nachzuprüfen sind. Wenn daraus jemand einen Missstand erkennt (was du offenbar tust) dann ist es nicht die Zeit für Rechtfertigungen oder Vorwürfen der Kleinkariertheit.

Wenn man die Trennung seitens des DTFB möchte, sollte es darum gehen die Herren und Damen BuLi gleich stark und gleich wertig wahrzunehmen. Wenn es aber beispielsweise keinen Stream gibt für die Damenspiele, dann herrscht dort scheinbar Nachholbedarf. Das soll kein Vorwurf an irgendeine Seite sein, aber dann muss man von Seiten des DTFB da ran gegangen werden.

Ich habe keine Lust mich für das Thema zu zerfleischen, aber ich denke, dass man die gesteckten Ziele mal überprüfen darf...

scorp
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Re: Tischfußball als Titelthema der taz

Beitrag von scorp » 28.08.2017, 08:39

Danke für den Beitrag watchme, ich sehe das genauso.

@location: Letztes Jahr war glaube ich die 1. Damen Bundesliga am gleichen Ort wie die Herren (Bonn - Maritim Hotel), die 2. in Uckerath, Hotel landknecht, also gefühlt völlig losgelöst vom restlichen Betrieb und schlecht zu erreichen. Im Vergleich dazu war dieses Jahr schon ein Fortschritt. Vllt hat man damals festgestellt, dass ein Hotel für 3 Ligen nicht reicht.

@streaming: Ich glaube kozoom/Jens Uhlemann entscheidet selbst was gestreamt wird und was nicht, eben wo sich für sie der Aufwand lohnt. Das kann man nicht unbedingt dem DTFB ankreiden. Es sei denn man stellt das aktuelle Streaming konzept generell in Frage ;)

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Re: Tischfußball als Titelthema der taz

Beitrag von watchme » 28.08.2017, 14:33

scorp hat geschrieben:
28.08.2017, 08:39
@location: Letztes Jahr war glaube ich die 1. Damen Bundesliga am gleichen Ort wie die Herren (Bonn - Maritim Hotel), die 2. in Uckerath, Hotel landknecht, also gefühlt völlig losgelöst vom restlichen Betrieb und schlecht zu erreichen. Im Vergleich dazu war dieses Jahr schon ein Fortschritt. Vllt hat man damals festgestellt, dass ein Hotel für 3 Ligen nicht reicht.
Was mir auffiel (weil ich mich vorher damit nie beschäftigt habe): Die Maritim Hotels sind verkehrstechnisch super zu erreichen. Das bedeutet, dass internationale Größen wie Spredeman eine vertretbare Anreise haben. Diese Möglichkeit wird der ersten Liga der Damen genommen, wenn die an einer schlecht erreichbaren Location spielen. Keine Ahnung ob das relevant ist ... :D
scorp hat geschrieben:
28.08.2017, 08:39
@streaming: Ich glaube kozoom/Jens Uhlemann entscheidet selbst was gestreamt wird und was nicht, eben wo sich für sie der Aufwand lohnt. Das kann man nicht unbedingt dem DTFB ankreiden. Es sei denn man stellt das aktuelle Streaming konzept generell in Frage ;)
Ich denke, dass unsere Ligen alle so stark sind, dass auch die Spiele der zweiten BuLi echt interessant sind. Aber wenn man die Wahl hat zwei Ligen zu übertragen und zwei nicht, dann würde ich dafür plädieren beide erste BuLi zu übertragen und die beiden zweiten halt nicht. Wenn es keine Verträge mit Uhle gibt, dass er bestimmte Übertragungen organisiert (was ich nicht weiß!) dann müsste man es Uhle schmackhaft machen, dass er die anderen Ligen auch übertragen will.
Nochmal: Das ist kein Vorwurf an Uhle!

Pierre
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Re: Tischfußball als Titelthema der taz

Beitrag von Pierre » 28.08.2017, 14:33

scorp hat geschrieben:
28.08.2017, 08:39
Danke für den Beitrag watchme, ich sehe das genauso.

@location: Letztes Jahr war glaube ich die 1. Damen Bundesliga am gleichen Ort wie die Herren (Bonn - Maritim Hotel), die 2. in Uckerath, Hotel landknecht, also gefühlt völlig losgelöst vom restlichen Betrieb und schlecht zu erreichen. Im Vergleich dazu war dieses Jahr schon ein Fortschritt. Vllt hat man damals festgestellt, dass ein Hotel für 3 Ligen nicht reicht.

@streaming: Ich glaube kozoom/Jens Uhlemann entscheidet selbst was gestreamt wird und was nicht, eben wo sich für sie der Aufwand lohnt. Das kann man nicht unbedingt dem DTFB ankreiden. Es sei denn man stellt das aktuelle Streaming konzept generell in Frage ;)
Zur Location:
Nicht nur die Damen Bundesliga war letztes Jahr im Landsknecht, außer dem Saisoneröffnungsturnier findet dort zb. auch die Senioren BL statt. Außerdem ist es vielleicht 25 Minuten vom Maritim in Bonn entfernt, warum sollte es schlecht zu erreichen sein? Auch nach Bonn zur Bl werden doch wohl die wenigsten mit dem Zug oder dem Flieger anreisen. Ich glaube auch nicht, dass es zb. ein Spredeman davon abhängig macht ob er bei der Anreise nochmal 25 Minuten fahren muss.

Zum Streaming:
Richtig ist natürlich, dass Uhle/Kozoom grundsätzlich entscheiden was sie streamen. Soweit ich aber weiß ist das bei der BL aber auch so, dass ein Sponsor (Gauselmann?) zahlt und die Übertragung deshalb kostenlos ist. Bei den Damen gibt es diesen Sponsor wohl nicht und es würden wahrscheinlich auch nicht genug Leute zahlen um zuzuschauen.
Zuletzt geändert von Pierre am 28.08.2017, 14:35, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Tischfußball als Titelthema der taz

Beitrag von watchme » 28.08.2017, 14:35

Pierre hat geschrieben:
28.08.2017, 14:33
Zum Streaming:
Richtig ist natürlich, dass Uhle/Kozoom grundsätzlich entscheiden was sie streamen. Soweit ich aber weiß ist das bei der BL aber auch so, dass ein Sponsor (Gauselmann?) zahlt und die Übertragung deshalb kostenlos ist. Bei den Damen gibt es diesen Sponsor wohl nicht und es würden wahrscheinlich auch nicht genug Leute zahlen um zuzuschauen.
Das Beispiel zeigt ja deutlich, dass es ein unterschiedliches Ansehen der Ligen gibt...

Pierre
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Re: Tischfußball als Titelthema der taz

Beitrag von Pierre » 28.08.2017, 14:36

watchme hat geschrieben:
28.08.2017, 14:35
Pierre hat geschrieben:
28.08.2017, 14:33
Zum Streaming:
Richtig ist natürlich, dass Uhle/Kozoom grundsätzlich entscheiden was sie streamen. Soweit ich aber weiß ist das bei der BL aber auch so, dass ein Sponsor (Gauselmann?) zahlt und die Übertragung deshalb kostenlos ist. Bei den Damen gibt es diesen Sponsor wohl nicht und es würden wahrscheinlich auch nicht genug Leute zahlen um zuzuschauen.
Das Beispiel zeigt ja deutlich, dass es ein unterschiedliches Ansehen der Ligen gibt...
Stimmt, aber dagegen kann ja auch niemand etwas machen, wenn das Interesse nicht so groß ist. Zb. beim Fußball ist der Unterschied ja noch größer!

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Re: Tischfußball als Titelthema der taz

Beitrag von watchme » 28.08.2017, 14:39

Pierre hat geschrieben:
28.08.2017, 14:36
Stimmt, aber dagegen kann ja auch niemand etwas machen, wenn das Interesse nicht so groß ist. Zb. beim Fußball ist der Unterschied ja noch größer!
Dass man etwas dagegen tun will war ja die Kernaussage der Trennung.Insofern denke ich, dass man da schon etwas tun kann ....

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