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steph4n
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Beitrag von steph4n » 24.04.2013, 13:51

Rechtsreißer hat geschrieben:ganz viel geschrieben
du hast recht. wenn man heute so den "mindset" von einem großen teil der eltern sieht - und ich schätze das mal aus meiner
erfahrung mal so auf um die 60-80% - die alle davon ausgehen, dass die lehrer und die schule die aufgabe und die verantwortung haben ihre kinder zu erziehen (was natuerlich nicht deren aufgabe ist und sie auch ueberhaupt nicht leisten koennen), dann wird sich da auch an der jetztigen situation in zukunft nichts aendern.
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das runde muss in das eckige ...

FrankD
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Beitrag von FrankD » 24.04.2013, 13:54

Richtig ! Ich stimme Dir voll zu.
Mache mir halt meine Gedanken, weil in letzter Zeit tatsächlich
rel. wenig wirklich Junge Leute (so bis 20) hier unterwegs sind.
Merkt man ja oft am Schreibstil.
Wobei, ich meine hier gab's mal eine Umfrage über die Altersstruktur,
und da waren eh recht wenig unter 20-Jährige dabei.

Aber noch mal zum Thema generell, ein Sohn aus meinem Bekanntenkreis,
damals so 17, war auch mal mit seinem Freund in unserem örtlichen Kickerbiotop.
Und obwohl er durchaus Spielpraxis aus dem Jugendclub mitbrachte
ging er und sein Freund gegen die angestammten Platzhirsche gnadenlos unter.
Danach war er richtiggehend beleidigt und meinte nur " wie die da aber auch spielen....."
Nun, man hat eben keinerlei Rücksicht auf Ihn genommen, das war er nicht gewohnt,
aus seinem wattegeplüschten Heim. Aber wie Du schon gesagt hast, die Eltern........

Aber das die no future Idee auf die Kinder übertragen wurde ?
Weiss nicht.
Gut, Du bist hier der Experte.

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Beitrag von Rechtsreißer » 24.04.2013, 14:08

FrankD hat geschrieben: Aber das die no future Idee auf die Kinder übertragen wurde ?
Weiss nicht.
Gut, Du bist hier der Experte.
Habe aber nicht geschrieben das die Eltern ihre No-Future-Einstellung auf die Kinder übertragen - sondern sie diese einfach weiter leben und die Kinder in dieser Trostlosigkeit aufwachsen. Denn wenn der Alte, auf alles und jeden scheißt und seine Meinung abends im Unterhemd vor dem Fernseher sitzend, mit nem Bier in der Hand, lautstark weitergibt - dann frage ich mich woher denn die Motivation und vor allem Unterstützung für die Kids herkommen soll, solch ein Leben zu verändern. Ansonsten habe wir da scheinbar schon eine ähnliche Meinung und auch dein Beispiel mit den 17-jährigen kenne ich in abgewandelter Form in vielen Bereichen.

Und auch, das hier relativ wenig wirklich junge Leute unterwegs sind, da stimme ich dir zu, wobei die meisten aktiven jüngeren Spieler eben auch im p4p-Forum (Tischfussball.de) unterwegs sind.
www.tfc-hafensöldner.de...steht denn da keiner im Tor!?!

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Beitrag von LieberEinzel! » 24.04.2013, 14:13

Auch wenn das Thema Richtung "Umgang am Tisch und mit Kickerspielern" abschweift...

Von wem lasst ihr euch denn was sagen?
Richtig beeinflussen kann man ja meist nur die totalen Kicker-Noobs. Wenn man einem durchschnittlichem Neuling der Liga spielt, einen Tipp gibt, passiert doch folgendes:
1. Er probierts aus und es klappt nicht sofort.
2. Er verwirft den Tipp als "falsch".
3. Er spielt weiter auf seinem Niveau, wird kaum besser, überlegt aber, ob er mal ein Kickerseminar belegen soll. :roll:

Es gehören immer zwei Leute dazu:
Einer der lehrt und einer der lernen will! Besser ist: "Einer der lehren kann und einer der lernen will!" :-D

Und so ist es auch im Umgang mit Usern. Auch da braucht es einen der ärgert und einen der sich ärgen lässt. :P

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Beitrag von Selbermacher » 24.04.2013, 18:11

LieberEinzel! hat geschrieben:Es gehören immer zwei Leute dazu:
Einer der lehrt und einer der lernen will! Besser ist: "Einer der lehren kann und einer der lernen will!" :-D

Und so ist es auch im Umgang mit Usern. Auch da braucht es einen der ärgert und einen der sich ärgen lässt. :P
Es braucht einen der neugierig macht/ für etwas begeistert und es braucht jemanden der sich begeistern lässt.
Das ist auch schon alles!
Niemand braucht (be-)lehren und das Lernen geht bei Begeisterung ganz von allein.
(Kleine Kinder machen es vor: Sie lernen wie die Welt funktioniert indem sie alles Untersuchen/anfassen und das mit sichtbarer Begeisterung.)
Interesse und damit auch das Lernen sind an positive Gefühle geknüpft.
Wer den Zeigefinger erhebt um Wissen zu vermitteln der hat schon die größte Chance verspielt.
Es gibt reichlich Studien die das Belegen und jeder weiß es eigentlich aus dem Gefühl heraus.
Kaum jemand von uns würde sich für 1000€ Chinesisch beibringen lassen.
Aber ne sexy Chinesin in die man sich verliebt hat, nimmt einen glatt mit nach China und die Sprache lernt sich wie von selbst. :wink:

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Beitrag von Rechtsreißer » 24.04.2013, 19:13

Selbermacher hat geschrieben:
Es braucht einen der neugierig macht/ für etwas begeistert und es braucht jemanden der sich begeistern lässt.
Das ist auch schon alles!
Niemand braucht (be-)lehren und das Lernen geht bei Begeisterung ganz von allein.
(Kleine Kinder machen es vor: Sie lernen wie die Welt funktioniert indem sie alles Untersuchen/anfassen und das mit sichtbarer Begeisterung.)
Interesse und damit auch das Lernen sind an positive Gefühle geknüpft.
Wer den Zeigefinger erhebt um Wissen zu vermitteln der hat schon die größte Chance verspielt.
Es gibt reichlich Studien die das belegen und jeder weiß es eigentlich aus dem Gefühl heraus.
Kaum jemand von uns würde sich für 1000€ Chinesisch beibringen lassen.
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:easy
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Beitrag von LieberEinzel! » 25.04.2013, 08:26

Aber muss man Hobbyspieler mit eigenem Tisch und Ligaspieler wirklich noch für Tischfußball begeistern?
Klar würde es nicht schaden, aber wie genau sieht das aus?

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Beitrag von FrankD » 25.04.2013, 09:27

Die muß man doch nicht mehr begeistern, die sind es doch schon.

By the way...hat man beim Tischfussball ein Nachwuchsproblem ??

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Beitrag von Selbermacher » 25.04.2013, 20:34

Nicht für Tischfußball an sich, sondern für das was man vermitteln will. (Also immer wieder)

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