oberfräse oder standbohrmaschine?


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e.t.chen
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oberfräse oder standbohrmaschine?

Beitrag von e.t.chen » 27.08.2012, 17:52

Hi

Für die Lagerbohrungen überlege ich gerade, ob man dafür ne fräse oder ne standbohrmaschine nehmen sollte.
Nen forstnerbohrer mit 43mm Durchmesser hab ich mir schon bestellt.

Kann man den zur Not auch in ne fräse spannen?

Danke und Gruß,
E.t.chen
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schnulliwulli
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Beitrag von schnulliwulli » 27.08.2012, 20:27

Ist nicht unbedingt möglich. Die meisten Fräsen haben 6 oder 8 mm Spannschaft. Das heißt, wenn dein Forstnerbohrer nicht den entsprechenden Durchmesser für die Aufnahme hat passt der nicht in die Fräse. Außerdem weiß ich nicht ob ein Forstnerbohrer unbedingt für die Umdrehungen einer Oberfräse gedacht ist.
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oberfräse oder standbohrmaschine?

Beitrag von ReinerZuFall » 27.08.2012, 20:49

Servus e.t.chen.

Wie hast du dir das Abstandsbohren auf der Standbohrmaschine denn vorgestellt?
Für meinen Geschmack wäre es sinnvoll sich eine Schablone zu bauen die dann auf die eigentliche Seitenwand mit Hilfe von Schraubzwingen aufgespannt wird.
Ich halte das für die optimale heimwerkerlösung da ja dadurch beide Seitenwände gleich werden. Später erfolgt dann nur noch die Ausrichtung und das anbringen von dübeln um die Wiederhohlbarkeit der Ausrichtung zu gewährleiten.

Hättest du eventull eine andere Möglichkeit zur reduzierung der Streuung der Abstände? Würdest du mit dem Forstnerbohrer direkt durch beide Seitenwände bohren?

Vg
Reiner

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Beitrag von e.t.chen » 28.08.2012, 13:23

Hi

Was meinst du denn mit Abstandsbohren? :???:

Mein Plan war schlicht, die Löcher, bzw das Zentrum der Lagerbohrungen, anzuzeichnen, beide Seitenwände mit Schraubzwingen zu fixieren und durch beide gleichzeitig durchbohren.
Wollte ich mit ner Standbohrmaschine machen mit dem Forstnerbohrer, den ich bestellt hab. (Ist heute angekommen, Schaft müsste 8mm sein, aber kann ich nochmal nachmessen)

Ist die Schablone wichtig? Wenn ja wieso? Und wie ist das mit den Dübeln gemeint?

Sorry, ich hab da noch keine Erfahrungen. Evtl hilft ja ne bestimmte Bilderserie.

Da ich ja bei dem Projekt Teleskopstangen verbaue, muss die Stange nur durch ein Lager gleiten. Ich denke/hoffe, dass es dann nicht ganz sooo wichtig ist, dass alles auf zehntelmillimeter genau ist.
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Beitrag von schnulliwulli » 28.08.2012, 14:50

AUf den zehntelmilimeter kommt es sicher nicht an, aber die Lagerbohrungen soltten sich so genau gegenüberliegen, daß die Stangen sich nicht "verkanten" können.
Ich habe deswegen beim Bau meines Kickers das Anzeichnen und Bohren der Lager als letzten Schritt erledigt. Nachdem ich den Kickertisch zusammengebaut hatte, wurden die Lagerpositionen eingemessen und der Tisch wieder zerlegt und die Lager gefräst. Mit Oberfräse und Frässchablone. Schablone deswegen weil es keinen Bohrer in 26,5 mm Durchmesser gab. Genaueres findest du hier ---> http://www.kiquan.de/index.php?id=252

Vielleicht kannst du ja das einen oder andere meiner "Bastelei" als Idee verwenden? Viel Spass.

Hast du denn inzwischen die Frage klären können, ob ein Forstnerbohrer in einen Oberfräse funktioniert?
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Beitrag von e.t.chen » 28.08.2012, 16:36

Wie du vermutet hast, ist die Oberfräse wohl zu schnell.

Aber mal zurück zur eigentlichen Frage:
Ist prinzipiell die Fräse besser als die Standbohrmaschine für die Lagerbohrungen? Oder wo lägen hier und da die Vorteile?
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Beitrag von Makkus » 28.08.2012, 20:40

Die Oberfräse lässt sich leicht zum Werkstück bewegen und bohrt schöne senkrechte Löcher. Bei mobilen Bohrständern kenn ich keinen der spielfrei ist (wolfcraft, Bosch). Deshalb unbedingt mit Stechale vorkörnen. Der Forstnerbohrer ist wahrscheinlich nur bis Drehzahlen von 3000/min. verwendbar, bei meiner Oberfräse ist Nmin 15000/min. Ein Beschlagbohrer für die OF mit 34mm kostet so ca. 70 Eur. Also, wenn der Forstnerbohrer nicht ausdrücklich für Oberfräsen geeignet ist würde ich dir vorschlagen die Löcher mit der Bohrmaschine bei niedriger Drehzahl zu bohren. Evtl. musst du den Ständer frei aufstellen und links, rechts und hinten eine Art Führung bauen. Hoffentlich hat deine Bohrmaschine genug Power und/oder eine Drehzahlregelung, sonst wird's ziemlich schwer ohne Brandspuren in Buche mit 43mm zu bohren.

Gruß

Mark
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Beitrag von e.t.chen » 28.08.2012, 23:22

ok, alles klar.
Das Holz ist ja dieser Akazienverschnitt, also recht dunkel.
Die Lager sind sehr stark verkleidet bei den Roberto-Sport Teleskopstangen. Da würde man einen angekokelten Rand nicht sehen. Trotzdem werd ich natürlich aufpassen und natürlich auch ein Reststück vorher zum testen durchlöchern.

Die Bilder dazu werd ich im entsprechenden Thread posten.

Danke für den Input.
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Beitrag von e.t.chen » 01.09.2012, 12:19

Standbohrmaschine getestet und für gut befunden
Man muss doch ziemlich genau arbeiten um bei diesen Lagern korrekt zu bohren.
Neben dem Normalen Lagerloch sind zwei weitere Löcher für zwei Schäfte, die genau getroffen werden wollen
Ich hab jetzt doch ne Schablone gebaut, die exakt passt und ich für die Bohrungen nutzen werde. :easy
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Beitrag von schnulliwulli » 03.09.2012, 13:18

e.t.chen hat geschrieben:[...]
Man muss doch ziemlich genau arbeiten um bei diesen Lagern korrekt zu bohren.
Neben dem Normalen Lagerloch sind zwei weitere Löcher für zwei Schäfte, die genau getroffen werden wollen
Ich hab jetzt doch ne Schablone gebaut, die exakt passt und ich für die Bohrungen nutzen werde. :easy
Schablone ist immer sehr hilfreich, hab ich auch schon festgestellt - man muss nicht 100.000 mal messen sondern nur 2.000 mal. :wink:
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Beitrag von e.t.chen » 06.09.2012, 14:47

Mal noch was ganz anderes:
Vectorspielfeld und keilmaterial:
Erst Spielfeld zurechtsägen, danach keile einbringen oder umgekehrt (Frage wegen der zum korpus hin entstehenden Winkel)
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Re: oberfräse oder standbohrmaschine?

Beitrag von JulianNagel » 29.07.2017, 04:36

Aus meiner Erfahrung her würde ich sagen, dass du den Tisch erst zusägst und dann die Keile einbringst.

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