gesammelte Weisheiten - Kicker Schüsse & Tipps


Kicker Schusstechniken, Tricks und Spielverhalten
jonnyyy
Moderator
Beiträge: 265
Registriert: 14.12.2007, 13:20
Status: P4P Spieler

gesammelte Weisheiten - Kicker Schüsse & Tipps

Beitrag von jonnyyy » 10.03.2010, 13:34

Zwar gibt es hier im Forum eine Suche Funktion, dabei muss man sich aber oft durch sehr viel Beiwerk wühlen bis man die Wahren Perlen mal gefunden hat. Deshalb soll es hier diesen Thread geben, in dem jeder gute und hilfreiche Texte einstellen kann, entweder selbst geschrieben oder aus anderen Threads/Seiten rauskopiert. Über diese Texte soll hier nicht diskutiert werden. Jeder kann selbst für sich entscheiden ob er diese Tipps für sich verweden möchte oder nicht. Eine kurze Vorstellung des Autors wäre für die Einschätzung der Information sicher hilfreich.

Bitte eine Überschrift zu jedem neuen Eintrag im Text (wegen Suchfunktion) und bitte keinerlei Antworten zu den Themen.

Hier der Beitragsindex zum schnelleren Finden der Themen:

1. Seite:

- Rechtslang Pinshot Klick (von Jochen Steinmaier)
- Defensive Klick (von Oktay Mann)
- ALLES über Jet lernen und schießen Klick
- Alles über Pullshot - lernen und schießen Klick
- Mittelreihe Klick (von Dave Gummeson)
- Alles über Brushpass Klick
- Kiggerweisheiten Klick (von Maerchenopa)
- Ein guter Spieler werden Klick (von Peter Vogele)
- Mein eigenes Spiel verbessern - wie? Klick (von Peter Vogele)
- Besseres Spiel durch variable Verfügbarkeit Klick (von Jochen Steinmaier)
- Erlernen von Techniken Klick (von Silvio Müller)
- Die drei Spielertypen Klick (von Silvio Müller)
- Schnelles TicTac auf Soccer? Klick (von Jonny Müller)
- Einzel - Abwehr von Schüssen aus der Verteidigung (von Jonny Müller) Klick

2. Seite:

- Schießen mit der 5er Reihe (von Oktay Mann) Klick
- die gesammelten Weisheiten der USA Klick
- Tic Tac Kantenpass (von Jonny Müller) Klick
____________________________________________________________
Zuletzt geändert von Dako am 21.11.2010, 03:33, insgesamt 15-mal geändert.
Grund: Direkt-Links Eingefügt

jonnyyy
Moderator
Beiträge: 265
Registriert: 14.12.2007, 13:20
Status: P4P Spieler

Rechtslang Pinshot

Beitrag von jonnyyy » 10.03.2010, 13:46

von Jochen Steinmeier, Masterspieler auf der P4P-Tour. Hat eines der am besten ausgereiften Rechtslang-Systeme und versteht sowohl die Körperlichen Abläufe wie auch die mentalen Aspekte des Schusses.

Was ist sinnvoller, um ins kurze Eck zu schießen? Wenn ich beim Rechtslang kurz anzucke, und dann kurbel, oder mit der äußeren Figur gerade ins Eck schieße?

Jochen:
Ich klemm den Ball so daß ein gerader kurbler geht, bin also schon recht dick auf dem Ball, dadurch ist der kurze in die Mitte einfacher. Ganz kurz (also viertel) mach ich auch mit dem Kurbler ins Feld. Deshalb ist bei mir der Anriss beim Außenmann viel größer, beim angezogenen Kurbler hab ich nicht viel weg zum anziehen, weil ich den Ball schon sehr dick in der Ausgangsposition habe. Tendenziell kommt der ruhende Kurbler auf Timing und der Außenmann, wenn ich der Meinung bin, der Verteidiger reagiert ins Feld. Beim Außenmann treff ich den Ball voll und zieh Ihn mit, versuche aber nicht an die Bande zu fahren, passiert aber immer wieder (aber anschlagen würde ich das nicht nennen). Wenn er sauber rein geht ist es egal. Ich schieß eher an den Pfosten, wenn ich beim abroller zu weit aushole, dann treff ich den Ball zu spät.

Und bloß nicht mit dem gewackel anfangen. Zucken kann man, um zu sehen was der Torwart vor hat. Aber nicht rumwackeln um die Position auf dem Ball "unauffällig" zu verändern. Alles aus einer Position schießen zu können ist viel gefährlicher. Aber schneller sollte man möglichst dennoch sein (ist natürlich nicht immer so).

Gegenzug mach ich beim langen keinen, aber ich bleib mit der Puppe dort stehen, wo ich den Ball abschieße. (außer beim Außenmann, den zieh ich durch bis fast (oft auch) ganz an die Bande). Der Ball läuft ziemlich genau unter die Stange, dadurch wird der Ball beim Aufprall mit der Puppe optimal beschleunigt.

jonnyyy
Moderator
Beiträge: 265
Registriert: 14.12.2007, 13:20
Status: P4P Spieler

Defensive

Beitrag von jonnyyy » 10.03.2010, 13:51

Defensive von Oktay Mann. Weltmeister mit der P4P-Mannschaft und als Leiter des Fireball-Bootcamps gerade in Punkto Lehre außerordentlich bewandert.

ich gebe jetzt mal ein paar kleine tipps aus meinem nähkastchen !!

defensive :

das wichtigste ist , so schnell wie möglich erlernen *im raum* zu decken !! das bedeutet , das ein guter spieler druch geschicktes stellen der figuren die trefferquote des gegenübers stark vermindern kann !!!

---->>> tip wenn gegner den ball hinten hat hat !!

niemals mit mehren figuren ein und dasselbe loch im tor decken !!
also die sturmreihen so stellen , das sie einen teil vom tor abdecken und mit den torstangen so stehen,das sie den rest nehmen !!

ich stelle meistens meine puppen hinten rechts und links in die ecke vom tor und decke die mitte vorne !! (habe dabei die mittel und sturmreihe in der hand)


------->>> tip wenn gegner ball auf dreiher hat !

decke niemals den ball frontal gerade aus.....sondern immer so versetzt,das du mit der ecke des fusses den ball geradeaus noch abwehren kannst......aber mit dem rest der puppe schon einen gewissen vorsprung in die kurze ecke hast !!!
ich stehe dabei oftmals so,das ich mit der zweier in der mitte des tores stehe und mit dem torwart die mal die eine mal die andre ecke decke !!

auch hier gilt ------->> mit strategie und reaktion den gegner verunsichern ...anstatt geradeaus zu zu machen und immer dem stürmer *nachzureagieren*
versucht herauszufühlen wann der gegner schiessen will und macht euch das zunutze indem ihr lücken öffnet und schliest in dem moment wo er schiessen will !!

nächster tip und vielleicht der wichtigste (und nicht meine stärke*G*)

lasst euch niemals frust oder ähnliches anmerken...das stärkt den gegner und verunsichert dich selbst und auch deinen partner !!!
nehmt die stärken eurer genger dazu , um davon zu lernen !!!

noch nen tip :

spielt niemals überhastet raus (habt 15 sek zeit) sondern versucht , immer kontrolliert und sicher den ball nach vorne zu befördern !! wenn du weist in welche richtung du spielst , kannst du auch einschätzen,von wo der ball zurückplrallt,wenn du nicht durchkommst !!

jonnyyy
Moderator
Beiträge: 265
Registriert: 14.12.2007, 13:20
Status: P4P Spieler

ALLES über Jet lernen und schießen

Beitrag von jonnyyy » 10.03.2010, 14:04

ALLES über Jet lernen und schießen

THE SNAKE SHOT GRIP: Now change the grip on your right hand so that your inner wrist is "holding" the handle by applying pressure to the four to five o'clock position of the handle, if you were to look at it straight on. Your palm should not be touching the handle, except perhaps the very outer part of the flesh near your wrist. If using a Tornado, place your wrist so that the left edge of your wrist is snug with the narrow part of the handle; this will allow a faster spin and a faster shot in general. For a push snake it may help to put more pressure on the left (far) side of your wrist; for a pull, try pressure your right (near) side.
The snake shot is this: The pinned ball may be rolled laterally to the left or right, then you will pull your arm up, spinning the rod counterclockwise so that man will spin over the top and strike the ball into the goal. Try it!

O.K., you've tried it but it's not that easy, is it? It just doesn't seem to work at first; don't worry. We'll go through the motion piece by piece, then put it together into a single stroke. Trying to do the whole shot at once is usually impossible in the beginning.

1) First from the front-pin position, practice simply shooting the ball in straight by lifting your arm up fast (i.e. no lateral motion for now). Remember, it's important to catch the rod hard in your fingers. This ensures: 1) A FAST spin (essential); and 2) A legal shot (illegal to let go of the rod). Just practice hitting the ball straight (no angle) and hard as possible-- later, even when you practice your Snake slowly, this spin/shot motion is always done as hard as possible.

2) The next problem is lack of lateral (horizontal) motion. Many people learning the shot try to do the entire Snake "fast", and end up not moving the ball sideways at all, and hitting it straight or missing the ball entirely. In the beginning, practice this separately!

Let's practice the lateral motion separately: hold the ball in the front-pin position using your inner wrist as described earlier. Now, WITHOUT SHOOTING THE BALL, let's see how fast you can move the ball laterally to the side wall. Choose push or pull, and keep the ball's path faithfully lateral, and see how fast you can move the ball. Just let the ball bounce off of the side wall. Also try the other direction (pull/push). (If this is difficult, first use your regular palm-grip rather than your wrist-grip and do the exercise; once you've figured out the concept behind the rod and handle motion with your normal grip, do it with your wrist.) Now, remember that this motion is what you need to do with your wrist when you combine it with the spin-shot to execute your complete snake shot-- don't ignore this part of your stroke; even a lightning-fast shot can't cheat on the full motion. You'll probably ignore it anyways, but at least you'll know what you did wrong...

3) Okay, now you have the "spin" and the "lateral ball-roll". Put the two together, still in SEPARATE and distinct motions. Choose where you wish to shoot the ball, and WAIT for the ball to roll laterally there before you spin/shoot: 1) Roll 2) pause 3) shoot. Don't ignore the pause.

Trust me-- especially if you are missing, do it in two separate motions even if it seems lame to you, because you will learn the timing and be able to move on to the single fluid motion required for the final fast version of the shot. This is important, and that's why I've just repeated it about five times (sorry). When you get the hang of it, gradually smooth out the transition from the first motion to the second while keeping the overall timing the same. Work toward getting the shot stroke into a single motion (with two components): Roll-then-Shoot.

4) But as soon as you have the shot in a single motion, always practice it fast, never slowly. Overlearning the slow version may hinder the time it takes to learn the timing necessary for the desired fast one.

5) Finally, add a recoil as you do your spinning wrist-roll. In other words, if you are executing a push snake, pull the rod hard as you spin. If you are doing a pull snake, push the rod hard as you spin. This will eliminate the problem of your shot going into the wall past the goal.

6) Remember these points:

Fast lateral motion
Immediate hard spin afterwards
A FAST spin catching the handle with your fingers, and
Recoil as you spin, in the opposite direction of your shot
If you are then having trouble with one side and not the other (e.g. the pull-snake works, but not the push), think about which side of your inner wrist you are using: For a pull-snake you are probably pulling with the RIGHT side of your inner wrist; so, for the push-snake, be aware of that portion of your wrist, and push with it, or even switch to the left side of your wrist. Also, be aware of your shoulder-- the pull snake is easier if your shoulder is further from the table, and the push snake is easier if your shoulder is close to above the edge of the table. Also be aware of having the left (far) edge of your wrist on the narrow part of the handle, and remember your recoil as you spin.

7) Now, for practice, put a defender on the two-man (lift the goalie rod and ignore it) directly in front of your front pin. Make sure you can snake it both ways (push/pull). This is a 1/2 ball-length snake, since you had to move the ball laterally about a 1/2 ball-length to clear the defender. Move the defender a ball-length more to one side. Can you snake around it? Try the mirror-image shot the other way. Congratulations, you have a legitimate snake-shot!

B) INTERMEDIATE SECTION: So you have a snake shot now. What follows will be tips on:

Mechanics of optimizing the shot
Practicing the snake shot
Philosophy toward shooting against a good defense

1) MECHANICS OF THE SNAKE SHOT
Remember what was described in b):

The fast lateral motion of the ball
The essential fast spin
The grip on the narrow part of the handle
The pressure at 3 or 4 o'clock
Choosing the left or right side of your inner wrist
Make sure you do all of these. Without the fast lateral motion, your shot will easily be raced; without the fast spin, your shot may not go straight and instead spray out to the wall; without using the narrow part of the handle, your spin may come too late, or too slow; without the pressure at 3 or 4 o'clock and choosing either your left or right side of your inner wrist, your shot will be erratic and inconsistent. Also, if your lateral motion still isn't working, remember to to rock the ball slightly in the pinned position so that you have an idea of how the ball is going to roll when you do your motion. So, if you have any of these symptoms, work on the associated points first.

Experiment with where you stand. In a doubles game, make sure the defender backs up a little (& even pushes the rods away) to make room for you to stand in front of your five bar so that you have the appropriate posture to shoot the shot; If you do well in singles but not doubles, look where you are standing in singles, and take that space in doubles. Also, experiment with the direction you face, whether it is straight at your opponent, almost directly to your right, or somewhere in between.

Experiment with your elbow angle; try bending it slightly (maintaining your 3 o'clock pressure on the handle) and pointing it out to your right (perpendicular to the rods). Try varying the amount of pressure you put on the handle. Also, find a good position for the front-pin of the ball; there is a good range of the distance your ball can be from your man and still be front-pinned-- find the ideal distance and always use it. Also experiment with your shoulder's distance from the table.

Finally, this last point is one of the most important: There should be a "whip-like" motion to the shot, so that upon execution of the spin, the center man recoils back to the center dot. This is the "recoil" and is essential for the execution of a very good (fast & long) snake. This motion will be explained using the pull-snake as an example; for the push-snake simply consider the mirror-image.

The best way to imply the idea (for the pull-snake), is to think of it as a "shoulder pull-then-push". Roughly, the "pull" corresponds to the lateral-ball-roll, and the "push" to the rollover/spin.

As you begin the shot, your wrist pulls the rod, obviously. Notice too, that your shoulder is also pulling-- exaggerate this motion of the shoulder. Now the hard part: As you are pulling with your wrist, begin to move your shoulder in the push direction. Eventually this whip-like motion will reach your wrist, which will also begin to move (with the rod) in the push direction. That's all there is to it! The really hard part is timing it so that the spin occurs just as you begin to push the rod with your wrist. This is difficult at first because the spin must also occur where you want to shoot the ball, which is at or just after the second dot on a Tornado. This motion helps the ball go straight (not out to the wall) into the goal even with a very fast, very long (laterally) snake shot. Work on the timing so that the ball arrives where you want to shoot it just as the push-whip-motion reaches your wrist. Set up your body before the shot so that your shoulder can do the pull-push motion, and remember again to catch the rod in your fingers. Now practice:


2) PRACTICING THE SNAKE SHOT

For practice, go over everything in 1) as well as the beginner section. Try to analyze what is going wrong, and then you should be able to figure out what part of your shot is lacking. Especially practice the recoil.

Once you have a good motion, all there is to do, is to see how fast, far, and consistent you can shoot. Here's how:

We will set up longer and longer practice shots for you to make. Once you can shoot a certain-length's shot fast and consistently, we will practice its mirror image, then move on to an even longer shot.

Again, we'll use the pull-snake example, but remember to practice the push-snakes just as much! Lift the defending goalie, since we won't be using it for these exercises. Set up the front-pin, and put the FAR 2-man (from your perspective) directly in front of the ball. To pull-snake around this man requires a lateral motion of 1/2 a ball length. Now for the other extreme, pull the defending rod towards you all the way to the wall. Now, to do a pull-snake around the same far 2-man (i.e. the man not on the wall) requires a lateral motion of about 2 1/2 ball lengths! To do this shot fast and consistently is your eventual goal. This shot is known as the dead-man shot, since the far 2-man is "dead" and cannot move any further since the near 2-man is also "dead" against the wall.

Note than on a non-Tornado, the goals are slightly smaller, so this deadman shot may be impossible-- in this case, put your finger between the wall and the bumper next to the near 2-man-- this one-finger shot should probably be your goal, i.e. going around the far 2-man in this position.

Let's begin with a "three-finger pull-snake". Put three of your fingers between the wall and the bumper next to the NEAR 2-man. (again, near to your perspective). Pull snaking around the far 2-man is called the "three-finger" shot for obvious reasons. This is practically identical to the first example with the defender directly in front of the front-pin-- you must move the ball laterally about 1 ball length. If you can shoot this fast and consistently, move on to a "two-finger" shot. Make sure that out of 5 shots, you are shooting 3 or 4 fast and on-goal. The shot should not be cutting back; it should be shot straight; the cut-back shot may look great, but it's notoriously inconsistent to do fast, and practicing it may sabotage your "real" snake shot. If you can do a two-finger shot, move to a 1 1/2 finger, a 1 finger, a 1/2 finger, and eventually to deadman (0 fingers).

Of course, make sure you can do all of this in the push direction too, or your shot will be basically useless. Remember to do your shoulder pull-push (i.e. "recoil); your center man should recoil and come to rest at about the center dot. To shoot a deadman shot you should strike the ball at just just past the second dot from the end; this is very important, and aiming for this second dot is often MORE accurate than "eyeballing" the deadman defense and aiming to shoot around it. That's it! Just practice longer and longer shots in both pull and push directions, and always practice it fast, never slowly.


3) PHILOSOPHY OF THE SNAKE SHOT

Trying the shot against a live defense is intimidating at first. Many people will try to race you, especially at first. The most common mistake is to concentrate on racing the defense, which results in shooting the spin too soon, while moving the ball a useless 1/4 or 1/2 a ball length laterally. Remember that your shot is fast, even though it seems slow when you are shooting on a live defense. If you are at least medium-fast at shooting the snake, lateral distance is much more important than sheer speed. Trust me. Also, remember to vary your pull- and push-snakes, otherwise the defender will learn to guard only your preferred side. And in practice, practice shooting the straight snake (i.e. no lateral motion), so that you know an open split when you see it; sometimes it looks closed but isn't, so practice by setting up a smaller and smaller split and seeing if you can hit it. If you hit a straight split on a live defense, you'll find that the pull- and push- holes will be more open the next time you shoot.

Once you can race any set defense, people will begin using a moving defense on you. Decide if it is upredictable or predictable. If the motion is predictable, time it and shoot it in (straight if available, or push/pull if not). Have a friend move the defense back and forth as fast as possible, just to see if you can time it and shoot it straight in. Many defenses, may be predictable as to when one side (push or pull) will open up. Get set up to shoot that hole, and just wait for it to open.

However, a good moving defense will fool you this way; you will expect a hole to open and shoot it, but the defense will already be there, and stay stationary as the ball is shot straight into the waiting man. A good moving defense may set up your expectations, predict your reaction time, then offer a hole then close it-- i.e. the hole will be closed as or before you begin to shoot, differing from a race defense where the race you to the hole after they see you begin to shoot-- sometimes you wil be fooled into shooting at a hole that never opened fully at all! With this kind of a defense, simply sit on the ball; under regulation play, you have 15 seconds per rod, and if you took 2 or three seconds setting up the shot, you still have more than 10 seconds before you shoot. This way, the defense will find it very hard to bait you and to predict your reaction time, since he will not know which hole you are looking at. Hence, if you just wait out a couple of "obvious" holes, your shooting percentage will be higher.

Sometimes a moving defense will be very fast, and very unpredictable. Here, try to study an patterns in openings-- is the straight shot frequently open? Or is the pull more open than the push? Figure it out then try your best. If you get very good at the snake shot, you will begin to see all of the holes as they open, but most average shooters pick a hole then simply wait for it to open. Shooting against a moving defense is very intellectual, and is sometime a psychological game with the defender. Try to develop these analytic skills, and try to play a variety of people with a variety of snake defenses-- go to new playing locations and new tournaments, and as you encounter more defenses, your shot will become better. Along the way, you will naturally develop a good snake defense too! Happy shooting!

jonnyyy
Moderator
Beiträge: 265
Registriert: 14.12.2007, 13:20
Status: P4P Spieler

Alles über Pullshot - lernen und schießen

Beitrag von jonnyyy » 10.03.2010, 14:06

Alles über Pullshot - lernen und schießen

The PULL SHOT (alias the Hammer)
A) FOR BEGINNERS: If you've never seen the pull shot, here is the rationale: It can be shot VERY fast, fast enough to race a stationary defense to any hole which is available. In other words, if the defense is blocking the straight shot and any direct angle, simply move the ball around the defenders, and shoot it straight in. When you practice the shot, you are practicing to get the maximum speed at maximum lateral momement. You will even practice the straight shot and a short pull to the middle of the goal.

However at the very first stages of learning the shot, the most common mistake, like with the Snake shot, is to shoot the ball too soon in an attempt at speed without actually completing the full lateral movement. The speed comes from completion of the entire shot stroke as fast as possible, not by short-cuts.

BRIEF DESCRIPTION OF THE PULL SHOT: Push your three bar all the way to the far wall, and place the ball on the right side of the center man. This is the starting position, or "pull setup."

From here, you pull the rod and the ball laterally toward you. As the ball moves laterally across the playfield, the center man lifts, accelerates, moves behind the moving ball, then shoots it straight in. The ball's path from start to finish is roughly "L"- shaped.

If the defense is covering the straight and angle shots from the setup-position (the left side of the goal), this L-shape must be long enough to go around the defense men to the "far" hole (right corner of the goal).

NOTES ON BALL SETUP: The rod begins from a maximally-pushed position. Any less than that, and you are handicapping yourself by giving the defender less goal to defend, and a better chance to block your shot; this is often ignored by beginners learning the shot and by intermediates with less tournament experience. To put the ball in this ideal starting position next to the man can be tough. One can repeatedly nudge the ball until eventually it is set-up.

This is fine, but in regulation play you have only 15 seconds to set-up and shoot the ball, so there is a faster method: push the ball with the near 3-man so that it is lightly passed to the center man. As the ball reaches the (right edge of the) center man, push the rod gently so you slowly decelerate and "cushion" the ball to a stop at or very near to the ideal set-up position. Make any minor adjustments as necessary.

HOW TO SHOOT: Right now when practicing the shot, simply place the ball in the correct starting position by hand, and don't bother wasting your practice time setting the ball up; concentrate on the shooting part. Place a defending two-man directly in front of the ball (leave the goalie rod lifted up). Always begin the shot stroke with the center 3-man touching the ball; if you start not touching the ball, your shot will be unpredictable (because of the small bounce upon contact), especially later when you practice your fast and long pull shots. Now, do the shot very very slowly in two separate motions:

Pull the rod so that the ball moves past the defender
Lift your man, and quickly move it behind the rolling ball, and shoot it in
Do "1)... pause... 2)" with a BIG pause for now.

Now that you get the general idea, try to do it in a single fluid motion, so that you are lifting your man AS you pull the ball; still keep it slow for now. You will in essence be "tracing" the rear outline of the ball-- you begin at the ball's left side, a you pull (never losing contact with the ball), you lift your man to trace the rear curve of the ball, and when you reach the direct rear of the ball, you shoot it in with a wrist flick. Remember that since the man you set the ball in motion with is also the eventual shooter, you must ACCELERATE and go even faster to get behind the moving ball to shoot it! You may find that practicing with a SLOW acceleration period at the beginning of the shot makes it MUCH easier to learn the motion. However once learned, eliminate this slow acceleration and execute the entire stroke quickly.

POINTERS:

Lift your man as you pull (described above)
Push the rod as you shoot, so the entire stroke is like a "J", or "hook" shape
At the end of the stroke, always shoot the ball as hard as you can
Once you learn the motion, practice the shot fast or not at all
Eventually the entire pull shot motion should eventually be done in the space of a quarter-second or even less! Can you even make a "J"-stroke that fast with the rod yet?

[If you don't know how to wrist-flick (shoot hard): You should have a fairly good wrist-flick to do this shot. In other words, you should be able to hit a stationary ball hard with your man. If you can't do this yet, practice this: hold the handle with your right hand, then ignore your hand, but don't let go. Just think about your wrist. Try to "throw" it as hard as you can in the down direction toward the floor past the handle; your wrist doesn't hit the floor because obviously it is attached to your arm and hand. Since your hand is tightly holding the handle, the motion will stop abruptly just as you lock your wrist joint. This is the wrist flick. Practice this motion fast and hard, and you will notice that the men on the rod will hit any ball quite hard. Remember to stand a little to your left, away from the rod, to give your arm and wrist good leverage. Even if it doesn't seem to help, keep practicing, and you will soon get it by practicing.]

Practicing a LONGER SHOT: Now we'll practice pulling the ball farther laterally (horizontally). In the exercise above, you hit the pull shot by going around a defender sitting directly in front of the ball's set-up. This time bring (pull the 2-rod toward your right) the defender toward you an inch or so. Practice pulling and shooting around this position consistently; your lateral motion must be longer. Once this is easy, move the defender farther out. Eventually, put the defender in the center of the table, and practice pulling around it.

Advice on this "longer" shot: Although the shot is one fluid motion, it still contains two components; remember not to shoot the ball until it you have pulled it past the defender you have set up. This seems obvious, but it often is a problem when practicing speed on a long shot. Try tracing the shot stroke without the ball at the desired speed. Also try choosing the point on the playing field where you will shoot the ball from-- then keep your eyes on this point and execute your pull, shooting only when the ball reaches this point. In other words, keep your eyes on the playing field, not on the ball nor on the defense (for practice).

"Final advice": The following advice on the pull is very, very important: At the point when you shoot the ball, the ball should be slightly behind the rod. Why? If the ball is slightly forward, the shot tends to angle outwards and hit the wall to the right of the goal. Having the ball slightly towards the back helps the ball shoot straight in (by keeping the "angle" in the L-shape 90 degrees or less-- this is known as "squaring off" your shot as opposed to "spraying" it).

B) FOR INTERMEDIATES: The intermediate pull shot section will be divided into three parts:
Mechanics of the pull shot
Practicing the pull shot
Options against a live defender
1) MEHCANICS OF THE PULL SHOT
General Advice: Again, practice everything in a) smoothly and FAST. Remember especially to have the ball slightly in back of the rod when you shoot. Also remember to have a shot that the opponent can't predict when it is coming; hence don't give it away with a slow accleration period at the beginning of your pull, and don't give it away by always shooting it after a consistent amount of time has elapsed after you've setup the ball (i.e. don't do: setup, one, two, shoot... "a 2-second pull"). Always begin the pull motion as fast as possible, and always practice developing a faster pull-shot motion, sometimes by tracing your shot stroke without a ball.

Other things you can do: Use your third and fourth fingers mainly when you wrist flick to shoot the ball. Also, you can experiment with the starting position (backwards or forwards) of the ball; just remember if you start it forward to "lift" the ball (by lifting your man) backwards as you pull it so that it is in a slightly behind-the-rod position when you shoot it.

On standing: Your stance can matter: try standing with your weight on either leg, and try facing your body to the right or diagonally between your opponent and your right. Remember to stand to your left slightly so that the 5-bar is near the middle of your body so that your arm has the correct leverage; ask your defenseman to step back and push his rods out of the way if necessary. Vary your shoulder's distance from the table. Your goal is to find the optimum way of standing and holding the rod so that your "recoil" for your long pull is smooth.

Recoil, the most important thing: What is "recoil", and why is it so important? The idea is to train your arm motion to be the smoothest and fastest "whip"-motion, like the end of the "J". The reason is to improve your accuracy by squaring your shot off when you shoot a very long pull as fast as you can. This is what happens to the foosball table: as you shoot the ball after pulling it, the rod is PUSHED so that your center man ends up near the center dot at the end of your motion.

How to develop recoil: Your entire arm should feel like a whip and the "crack" of the whip (at your elbow and wrist) coincides with the shooting of the ball. This means you begin the reversal of the whip-motion before you shoot, i.e. as you are pulling. You can think of this motion as a shoulder & elbow PUSH which you begin as soon as your wrist begins the PULL motion. This push motion will travel down your arm like a whip and reach your wrist, which will then also begin moving in the push direction. This is when you should shoot the ball; this is also the "cracking of the whip." Learn to time the entire shot motion so that the ball and man are in the correct position to shoot your long shot just as your wrist snaps the recoil. Thinking of violently "throwing" your elbow in the push direction as you simultaneously pull with your wrist may help-- other players think of lifting the elbow outwards so that it has leverage to snap the arm forward, somewhat like a karate punch.

The other important part of recoil is body positioning. You must be standing so that your arm is free to snap back and forth smoothly. Hold the 3-rod handle and try the recoiling whip-motion back and forth repeatedly, without a ball and not even pretending to shoot. The motion should not be awkward and should be very fluid even if you continue to whip back and forth. Find a good stance so that your arm is free to do this. You can experiment with standing lower, or more to your left, and make sure your right shoulder is not too close to the table.

2) PRACTICING THE PULL SHOT

A list of exercises: Concentrate on shooting three primary pull options flawlessly. (If you think you're flawless, try shooting as many of that option as you can in 1 minute and see how you do under the strain. Can you get in a groove? Can you do 10 out of 10?) The three options are: long, middle, and straight. Even straight is important, otherwise a smart defender will leave straight slightly open and bait you long, where you may want to shoot since it's may seem more impressive to you. The defender is cheating and you'll be left wondering how they blocked your long and middle. Don't fall for it. Have a kickass straight, and after you hit it a few times, your long or middle will be wide open next time.

STRAIGHT SHOT PRACTICE:
You can learn when the straight shot is just a few millimeters open... some defenders won't even think it's open! You may not, unless you read this: Set up for a perfect pull by pushing your rod all the way to the far wall. Lift the defending goalie. Set the defending two-bar as follows: ignore the far 2-man by your setup for now, and place the near 2-man so that its near edge is flush with the near edge of the white painted goal line which leads into the goal.

Now pull the 2-rod a little bit nearer so that the near edge of the near 2-man is just past the outside edge of the goal line by 1/8 of an inch. The straight shot is open. Try it, and shoot slowly and very carefully if you need to. Now adjust the 2-man so it is 1/2 inch beyond the outside of the white line. This shot is ****wide**** open. Now you know. Even 1/4 inch is wide open. Practice diligently at 1/8 or 1/4 of an inch past the line. You may need to sweep with a push recoil on your shot to avoid spraying it into the far 2-man. Can you hit 10 out of 10 at 1/4 inch? 1/8 inch? Of course, during a real game, now you must have a perfect pull setup to take advantage of this fraction of an inch!

LONG SHOT PRACTICE:
Yes, the pull-shot can be done deadman. (or on a non-Tornado, a one-finger pull should be possible). For this set of exercises, lift the goalie rod and ignore it. Begin by positioning the far defending 2-man (i.e. the one on your left) at the center dot, and see how consistently you can shoot your pull around this defender (i.e. your shot should be going between the two men on the 2-rod). Once you begin to hit 4 out of 5 shots fast and into the goal, pull the defending 2-rod toward you by a finger width or so and try again. This will probably be a three finger-widths (3 FW) shot. (This means the distance from the wall to the 2-rod's bumper on your right is about three finger widths). Practice again until you can accurately shoot 4 out of 5 shots. Then continue progressing to smaller and smaller FW. Once you get to 2 FW, progressive by 1/2 FW increments. A fast 2 FW shot is a fairly good shot, and a 1 FW shot is a very good shot, but continue practicing, all the way up to deadbar (i.e. 0 FW; the defending 2-rod is up against the wall; the bumper is touching the wall; the man is "dead" since it can move no farther).
If you don't believe a deadbar pull can be done: Try this exercise, which is done slowly: Set the pull setup with the ball slightly forward. Lift the man against the ball as you pull SLOWLY, causing the ball to roll laterally at a slight backwards angle; eventually the ball will roll to be slightly in back of the rod. As the ball is rolling, lift the man and pull the rod (almost) completely to the wall. Wait for the ball to reach you. As the ball reaches you (or on a Tornado reaches the point between the 1st and 2nd dots), shoot the ball hard as you PUSH the rod-- hence you're brushing the ball in the push direction with the front surface of your toe as you shoot. Remember the the ball must be FAR back when you shoot, almost so far you can back-pin it. Doing this fast is much harder, but this should help give you a clue how to do it; to shooting it fast, hitting the ball at the extreme point, and the push-recoil and the backwards ball position are essential, as is shooting the ball accurately between the first and second dots.

If you are up to practicing your 1 fingerwidth to deadbar shot, and working on speed try this method, which is a modified version of an exercise described by Todd Loffredo. You can setup a 1 FW defense with the 2-bar if you want. Then place the ball between the first and second near dots on your 3-rod. You will practice shooting the ball in without actually pulling the ball. Set the rod up for a normal pull except tilt the men back up so that your near 3-man doesn't disturb the ball you just placed by the first two dots. Have a very loose grip concentrating on your fourth and fifth fingers. Now pull the rod as fast as you can and snap the ball in as hard as you can, again concentrating on the fourth and fifth fingers only. Don't worry about recoil, and just hit it as hard as you can straight in. See how many you can hit in in 30 seconds. Can you shoot 10 out of 10? Now try the same motion with a regular setup where you start with the ball on your far 3-man, and use the same loose grip, extra-fast pull, and hard snap between the 1st and 2nd dots.

PRACTICING YOUR MIDDLE SHOT
Try the same motion from the last paragraph from "practicing your long shot." Think of your arm and fist, and pull in and push out like a punch in one motion as fast as you can. In other words, as soon as you've started to think of moving the ball, you should already begin your hit/push-recoil. This shot should be absolutely unraceable. Practice going around the 2-man but threading the shot so that it doesn't spray into the nearby goalie man; set up a tight shot corridor that you can hit a straight through, and practice it diligently with your middle pull. Remember that your push-recoil is the most important here... concentrate on the push-ending rather than the pull-beginning. Continue until you are 10 out of 10, or can do a decent number in a 60-second "shoot as many as you can" groove test.
PRACTICING FOR REAL TOURNAMENT PLAY
You must be proficient at all three options. If you can hit any hole reliably, you will keep the defense guessing. If you burn a long, the straight may be open the next time around, or vice-versa, as they try to protect the shot you just hit. Conversely, if your previous shot looks good again (wait a full 10 seconds to be sure) and the defense just isn't learning, shoot the same shot over and over, even if it's the straight. Be careful about giving away your shot by tensing your arm or your shoulder, or dropping your elbow. Also be careful about shooting after a predictable amount of time has elapsed, for example 3 seconds: setup wait 3 shoot; setup wait 3 shoot; setup wait 3 shoot. If this happens the defense can open a hole wait almost 3, and close it, and your fastest shot is blocked by the defense's brains. Be smart, and vary the time between your setup and shot execution. Use your full 10-15 seconds often to get a good look at the moving defense; otherwise you may be falling into for a defensive timing bait. Sometimes shoot just after or during your setup.
3) OPTIONS FOR THE PULL SHOT

In general you should be able to race a moving defense, and especially a set-defense, to the far post. If the defender begins on the far post, the split (center) or straight shot should be open. If you can't race them to these holes, you should practice your shot speed, rather than relying on tricking your opponent with too many "shot options".

Your main options will be the hairline-accurate straight shot or the very-long shot, so continue practicing your long-pull until you can reliably hit the dead-man pull, or more realistically for non-pros, a one-finger pull. Practicing the straight shot so that you are confident in shooting it every time the hole opens by even 1/8 of an inch of the near 2 man past the outside of the white goal line (see above, PRACTICING THE STRAIGHT SHOT).

These other options are for those times you have a "slow" day, or encounter a defense which can usually stop you for some reason, or for variety on non-tournament nights, or a tricky option to show off. The options described will be: brush-split, the dead-man "straight," and various fakes. Remember these are mostly tricks and not the essentials needed for tournament wins.

BRUSH-SPLIT (SLICE): This shot is an angle shot used especially when the defender uses his far 2-man (the one farthest from the ball's setup) to guard "long" and the goalie to guard "short". The angle shot between the two men are open. Instead of chipping a sharp angle shot, which tends to be inaccurate at high speeds, you will brush-down (pull-brush) the back of the ball with the front of your man's toe. The resulting spin will angle the ball correctly, your control of the shot will be great with practice, and to the opponent the brush movement looks misleadingly like a genuine attempt at a pull. You can vary the aim of your angle, but in general you can aim somewhere near the far post by aiming at the receding edge of the moving two-man who is guarding long. This is also called a "slice".

If you don't know what a "brush-down" is: The idea is that you put spin on the ball which causes it to roll at an angle. The spin is created by scraping the back of the ball gently but _as fast as you can_ with the front of your man's toe. An _extremely_ subtle wrist flick will help improve velocity as well as the severity of the angle.

FAKES AND VARIATIONS: If your pull isn't fast enough to beat the defense try fakes now, and practice a faster shot later. A "lift" fake is when you suddenly lift the man, not touching the ball, hoping for the defense to flinch, opening the straight shot. A "roll" fake is when you lift the man and brush the ball slightly backwards (but not very far laterally), hoping for the defense to flinch from the straight shot; the "roll" fake is often effective if the defense has seen too man lift-fakes and is simply waiting for the ball to move :). A far-man fake is like a lift fake except you lift the man and pull the rod all the way, not touching the ball, and shooting the straight shot in with the far man. Also, you can do a lift fake then immediately do your real far-post pull shot as the defender is recovering from flinching; this is often very effective when the defender is successfully racing you to the far post. The next fake-variation is most satisfying at the end of this series: First do a fast far-post pull and "burn" the defense (i.e. race them successfully). Now, since the defense is expecting a fast, long pull, for your next shot do the far-man fake, and shoot the straight shot in with the far man as they flinch. Now, they will be on guard for this far-man fake, so do this: lift your center man and pull the rod as if attempting another far-man fake; the defense will not flinch from the straight shot. But as the far-man approaches the ball, instead of shooting the straight shot, kick-pass it laterally to the center man, who is waiting to shoot it into the far post.

DEADMAN STRAIGHT SHOT: This is for when the defense is using the near 2-man (from your perspective; on your right) to guard the short pull instead of the other 2-man. For practice, simply have the defense pull its 2-rod to the wall (push to your left from your point of view). You will find that hitting the straight shot is barely impossible from the pull setup. If only you could move the ball a little to the left! Here's how to do it: Very gently but quickly PUSH-brush the back edge of the ball, then immediately PULL-brush as you shoot. This will cause the ball to move slightly to the left, clearing the dead man, then angle in toward the near post of the goal.

Other pull setup variations include: 1) pull the ball, but don't shoot it. Instead pass it from the near three-man back to the center man, who shoots it straight in from the original starting position. 2) pull the ball, go around to its right side and execute a push shot. 3) shoot a bank shot from the pull set-up position. 4) shoot an unexpected pull to the far post while apparently cushioning your ball to the pull setup.

PULL SHOT PSYCHOLOGY: Just consider what the defense is thinking, and shoot appropriately. If they are insistent on an ineffective race-defense, stick with your long shot. If you have just hit a split shot to the middle, they may be more cautious next time about the middle, leaving the long or straight open again. And above all don't underestimate the straight shot, for it will be there more often than you think, especially if you have practiced the 1/8 inch straight.

Also, don't let the defense out-think you. If you are suddenly being blocked consistently, examine yourself. Are you ignoring the straight? Are you shooting a pull 3-seconds after your setup every time? Are you giving away your shot motion by your shoulder dropping? Remember to use your full 15 seconds...

SUMMARY: To begin getting a good competitive "tournament" shot, simply master the FAST far post pull and the straight shot, and later, the split shot.. The brush-split (slice) is also moderately important. The roll fake may also come in handy for a point at the most. The other variations and fakes are only if your pull shot isn't performing, or you just wish to show off.

jonnyyy
Moderator
Beiträge: 265
Registriert: 14.12.2007, 13:20
Status: P4P Spieler

Mittelreihe

Beitrag von jonnyyy » 10.03.2010, 14:13

Mittelreihe von Dave Gummeson. Legende des Tischfußballs. Spricht man über die besten Mittelreihen fällt unweigerlich sein Name. ITSF Weltmeister im Doppel und mit der Mannschaft.

Here are a couple of tips on 5 man passing. These are some things to think about that may help you develop a better passing series. These are in no particular order but, just some things you may want to consider.

1. Do you have a plan each match depending on who your playing. Is it someone you have played a lot in the past that knows your game well? Do they know what you favor and what your strengths and weaknesses are? If it's someone you've only played once or twice do you remember what you had success or didn't have success with last time? You can bet that they'll be trying to do the same thing. Especially if it was recent.
If you've never played them before your going to want to kind of feel the situation out by starting with your strengths and making adjustments from there.

2. Pay attention to how they react to certain movements/fakes, etc throughout the match. You might find something that they really fall for and will want to maybe save that for a big point or points when you really need it. You may also chose to just beat them over the head with it until they figure it out. Sometimes they never do which leads me to my next point.

3. Don't make adjustments just for the sake of making adjustments. Make them adjust to you. Todd Loffredo said once. " You know what the best adjustment is sometimes?" "No adjustment!"
You would be surprised at the number of players killing someone with a certain shot or pass or Defense and then all of a sudden they are doing something else. You ask them about it and they say something like "I didn't want to get too predictable" or "I was worried they were going to start block that pass or shot". I can't stress enough not to adjust unless the situation dictates it. Duh! Right!

4. Have options to your passing series that blend well with each other and look the same but, have different results. It could be as simple as varying the speed of the toss on a brush pass or the spot you brush it at. Make sure you can set them up the same and have the same comfort level with all of them. If you can't perform it at a high consistency level it's a worthless pass. Also, don't use the pass unless the situation dictates it. It's important to understand why your doing a certain pass. When is this option effective and when is it not? If your just randomly throwing in options to mix things up then thats all your results will be. Random.

5. Most important of all on the five row is ball control. Whether you move the ball around a lot, fast or slow you need to have superior ball control. It dictates your ability to get the ball where you want it the first time and not have to struggle to find the "sweet spot". It also helps your confidence level. This is especially important on big points where you need to be able to do everything as if it were second nature. If you have to think about execution your going to have problems under pressure.

There is a lot more to five row passing but, this is a start and hopefully this will help some people out. The 5 row is the single most important rod on the table in my opinion so, I recommend doubling or even tripling your practice on this rod compared to any other.

Happy foosing

Dave Gummeson

jonnyyy
Moderator
Beiträge: 265
Registriert: 14.12.2007, 13:20
Status: P4P Spieler

ALLES über Brush Pass

Beitrag von jonnyyy » 10.03.2010, 14:13

ALLES über Brush Pass

As I mentioned briefly in part I, the essence of the brush pass is that you can pass either a wall pass, or an off-the-wall pass (lane pass) from the SAME position; hence your opponent will not know which pass you are attempting until too late if the pass is fast enough. The method I will describe is only the basic "near-side brush pass beginning from a 2nd-man pin." Other variations exist, but I feel this method will bring the quickest results and knowledge enough to learn the other variations (e.g. far wall, off near-wall bounce, 2nd man brush-down, etc.)

The beginning of this chapter will discuss the intellectual how and why of the pass, as well as the practical (i.e. actual game-usable and USTSA-legal) application of it. The "how and why" section is so detailed because I have observed many people who have tried to learn the brush pass but had great difficulty because they didn't understand what each element of the technique was really doing. Once the player understands "why brush the ball", and "why place the ball so far back", and so on, it is much easier to learn the pass.

First, a commonly used hand/arm posture for the left arm is with the palm facing up under the five-bar handle, and the elbow pointing out to your left. You should lean down slightly so that your upper arm is almost directly above, and parallel to, your lower arm. These techniques provide leverage for the quick push/pull motion required to "brush" the ball and put a spin on it. Make sure that when you flick the rod with this grip that the men follow through to end up at least 45 degrees forward or even parallel-forward to the table. Although you may not be able to swing the man backwards too much, you only need to lift it back enough to just barely clear the top of the ball-- any farther and you are revealing your intentions to the opponent as well as compromising the power of your pass. Try to avoid rolling the handle along your fingers with an opened-palm when you are passing. It will feel strange at first, but keep at it.

Rules: Since passing from a stationary ball is illegal, you must set the ball in motion. Since passing IMMEDIATELY w/the same man you set the ball in motion with is also illegal (like a pull-shot-pass), you must pass it (or at least touch it) with a different man. Hence, we will set the ball in motion pull-direction with the near 2nd man of the 5-bar, and pass it with the near man:

1. ***First position your 3-bar on the near wall; make this a constant habit
2. Then on your 5-bar back-pin the ball with the 2nd man from the near side, men slightly forward
3. Adjust the pin (tapping the ball and rocking it slightly) until it is about to slip out with increased pressure
4. Now roll it laterally and VERY SLOWLY toward your near man
5. The near man will then pass the ball by putting a spin on it using a "brush" motion, to be described

Notes:

1. The ball is placed to the rear of the rod because this provides a better position to put spin on the ball once it is moved laterally to the passing man. It is the spin which will result in the angle in the ball's motion
2. If the ball is rolled from a really solid back pin (i.e. ball too far back) the near man will not be able to put a spin on (the back of) the ball, and will most likely only pin (the top of) the ball again, or briefly pin then squeeze out the ball unpredictably; we want to pass it, not pin it again
3. Make sure the pass to your 1st man is perfectly lateral, so that it reaches the 1st man at near the same almost-back-pin distance it started from
4. The slowness of the lateral motion is OK, because this is NOT the part of the motion which is intended to deceive your opponent; great care in setting up the ball position with this motion, and the longer time-window to choose among your impending passes are the two reasons for the slow roll to your 1st man... keep it slow

Before I describe how to pass the ball with the 1st man, here is a paragraph of comments on the pass:

Remember you want to have the option of either wall-passing or lane-passing. Ideally then, you want to start the pass exactly between the wall and the lane. So figure this area out by watching the near man's range of motion as you push and pull the rod all the way. The general center of this left-right distance is where you will begin your pass. Important note: Here, and on the far man, is the LARGEST distance guarded by only a single man on the entire five bar; there is no 6th man beyond the wall to come to the rescue to block a wall pass-- this is why passes are done near the wall; also the near wall is more easily visible, so we begin with this version, rather than the far wall. The path of the wall pass seems simple enough; angle the ball toward the wall, and if there is enough spin the ball will hug the wall all the way down to your three-bar. But where is the lane? Pull the opponent's five-bar to your near wall. See the opposing 2nd man? He can't go any further! The ideal lane pass is just out of his reach; the only man who can block it is the 1st man, who is also busy guarding the wall pass!

Okay, now the hard part. Remember approximately where you are going to pass the ball from (between the wall and lane). This is really only approximate, since you will wait for an opening, and then hit it, and the ball will be rolling slowly while you are deciding. CENTER your near man just behind the rolling ball and follow it. If you rolled it correctly from the 2nd man's tenuous-pin, your near man should look like it is about to pin the ball; it should not be obviously far up in the air away from the ball. Since the man is centered on the ball and following it, the opponent can't tell which pass you are preparing for, since at the center you are prepared for both! How so? From here, you "brush" the ball, either in the push (aka brush-up) or pull (aka brush-down) direction. Usually a few fakes are thrown in for good measure, but let's practice without fakes for now.

What does "brush" mean? Try to "scrape", or "brush" the BACK or BACK-TOP very edge of the ball with your man as hard as you can, while applying the LEAST amount of pressure possible to the ball, but maintaining contact and DO THE BRUSH MOTION FAST. Remember to follow-through after the brush; don't stop and let your 5-rod follow through all the way to the near (brush-down) or far (brush-up) wall. I repeat: always do the the brush motion fast; don't even practice it slowly just to "get the feel of it", because you won't. The brush will result in a SPIN on the ball, which angles the ball in the direction of your brush (i.e. a brush-down pulls it toward the wall, a brush-up pushes it toward the lane).

Finally, the two most common mistakes:

* none of this will work unless at the time you brush the ball, the ball really is towards the back of the rod, i.e. just forward of the line at which you could back-pin balls securely. Really. So if you aren't getting this, try doing a brush-down to a stationary ball, and begin with trying a pinned ball. Then progressively move the ball forward and try it again; the best brush often works where many beginners think it will actually be pinned. The ball-positioning to that back position maximizes the spin resulting from the brush.
* the other common mistake is to "swing" at the ball, as if to shoot it forward; the brush motion is mostly a sideways motion with very little forward swing-- at first try to err on the side of too little swing (i.e. no swing while maintaining contact for the brush), then adjust from there; the ball will move forward if you brush it right anyhow, and any swinging at the ball, or follow-through, is done near the very end of the brush motion-- but at first, don't even try to swing as a followthrough and just try to isolate the fast brushing motion.

Once you get the hang of it, it is VERY IMPORTANT to always be aware, especially with Tornado men (with subtly angled toes), of the exact area of the toe which is intended to brush the ball; it is usually along the subtle angle of the toe-- you probably didn't even notice this shape before did you? If your pass doesn't seem to be working, concentrate on the bottom of the two surfaces of the toe on either side of this edge. (The bottom one is gridded with horizontal and vertical hatches, and the top one has only vertical hatches-- these vertical hatches on the top side help impart spin upon brushing.)

If done correctly, the brush will result in a significant spin (good), causing it to whizz away at an angle; in the case of a brush-down/wall pass, the ball will angle into the wall and hug the wall all the way to your waiting three-bar. Practice the pull-brush wall-pass first and note: the first time you do it right, YOU WILL KNOW; the ball will move in a very counter-intuitive way, seemingly disobeying the laws of foosball Physics; it will seemingly be about to bounce off the wall, but instead it will hug the wall as described all the way to your 3-bar. When this happens the first time, remember how it feels like-- and try to reproduce it. Again, always do the sideways brush motion as fast as possible, and minimize forward swing. For now you can practice this by putting the opposing 5-man about a pencil-width from your near wall; remember this is in addition to the width of the bumper, which is nearly an entire ball-width.

Notes on doing it wrong: 1) If the ball is too far back when rolling, you will pin the ball, and it may even squeeze out in an unpredictable direction, or simply stay pinned. 2) If the ball is too far forward, your brush motion is a) too transparent to the opponent and b) you will have to mostly swing at the ball and therefore the spin will only be mild resulting in a mild angle (perhaps missing the wall or lane and colliding with the opposing man) and little wall-hugging behavior.

Practical notes:

* At first, you may not find it easy to center your near man behind the rolling ball, so remember to roll the ball slowly; at first if you are intending a brush-up, you may be inadvertently positioning your man slightly to the right (near side) of the ball, giving away your intentions to the opponent, and the mirror image also applies for the brush-down (pull-brush). Once you are well-practiced, you will be able to spin the ball w/your brush in both directions from directly behind the ball, or insert a series of fakes before you brush, for example fake up-down, up-down, in rapid succession, followed by "up", or "up-down" to really pass.
* Experiment to find the best 2-man back-pin degree. The previous paragraph explains too-far-back, too-far-forward, and just-right. Again, always be aware of the brushing surface of the toe at whatever angle you choose
* To catch a wall pass, just leave your three-bar on the wall in the front-angled position described in part I.
* To catch a lane pass, begin with your 3-bar ON THE WALL, then move it off of the wall AS you pass; don't make a habit of leaving it in position to catch a lane-pass before you pass.
* The lane pass is more forgiving if it has less spin; you may even be able to just "swing" at it with only medium brush/spin and get away with it if the opponent is adamantly guarding the wall; this is only a crutch, and will not work in the higher levels of tournament play; still it'll serve you well at first.
* Experiment with a variety of fakes, especially doing an "up-down-up-down" motion behind the ball before you pass.
* Use your brain; figure out which pass your opponent wants to guard, and shoot the OTHER pass!
* Once you understand the concept by reading this, skip to "HOW TO PRACTICE THE BRUSH PASS" at the end of this section.

NOTES ON CATCHING THE BALL: Catching the ball using the simple front-angled position of the three-bar (described in Part I) is eventually going to be "not good enough". To catch a really fast, spinning, angled pass, you should begin with your men straight down, then flex them forward as you catch the ball, and here's one good way to do this:

1. For the three bar (right hand), find the correct position on the handle, so that at the maximum end of flicking your wrist all the way (as if shooting), your men are positioned in the front-angled ready-to-catch position.
2. Now keep your hand in this grip, & bring your men down so that they are standing straight again; now you are ready to flick your men forward as you catch a fast pass!
3. On a Tornado, forget 1) & 2), and just put your thumb along the narrow part of the handle on the bevel one or two away counterclockwise from the top bevel (i.e. about 11 o'clock) when the men are standing straight-- keep the men standing straight, then as you catch a pass, flick your men forward (keeping your thumb on your chosen bevel). Your thumb here prevents your wrist from swinging the 3-bar too far forward.

This motion greatly enhances your chances of catching a fast pass on any table, so now make it a habit to assume this grip (relative to the rod's rotational position.) This type of catching will be absolutely essential once you begin to practice faster and faster passes; don't ignore!


HOW TO PRACTICE THE BRUSH PASS:

The description above was about how to execute the pass in a real game, why the brush pass is good, and how it works. This section will help you develop the "brush-up" and "brush-down" motions themselves. The brushing exercises will all be upon a stationary ball (which in a real game would not be legal), and again remember it's important to set the ball up a little to the rear as described. The fakes included in these exercise are an essential part of what you actually do in a real game.

HOW TO PRACTICE THE BRUSH-DOWN (pull-brush) to the wall: First position your 3-bar on the wall, ready to catch a wall pass. Then, place the ball about three inches from the near wall (along your 5-bar, slightly to the rear of the rod, not quite so far that you would pin it). Finally, do the exercise: 1) Position your 1st man behind the ball, and do four rapid fake-brushes, just barely behind, but not touching the ball: down-up-down-up. 2) Continuing this, brush "down" and pass the ball along the wall.

Hence, the entire motion will be: down-up-down-up-DOWN, the last "down" being the real brush-down pass. The pace (of the d-u-d-u-d) should be leisure-rapid-- in other words, not so fast that you are concentrating on the rapidity, and definitely not slowly since these are supposed to be fakes. Remember to concentrate on putting spin on the ball and being aware of that angled-surface of the toe which is actually in contact with the ball, since your fakes can distract you from your technique. At first, just push the opposing 5-bar to the far-wall, but as you get more confident, bring it in closer and closer to your near wall as you practice your series.

HOW TO PRACTICE THE BRUSH-UP (push-brush) through the lane: Place your 3-bar on the wall as before, and place the ball in the same place along your 5-bar also as before. Now: 1) do the SAME four fake-brushes behind the ball: down-up-down-up. 2) Continue with down-UP, doing a real brush-up on the final "up". 3) As you brush up, move your 3-bar off of the wall to catch the pass through the lane.

Hence the motion will be down-up-down-up-down-UP, looking practically identical to the brush-down exercise's down-up-down-up-DOWN. The difficult part is catching the ball, so you really have to practice holding your thumb on that 11 o'clock bevel (on the narrow part of the handle) and flicking your men forward as you catch the ball-- and don't cheat: always begin with the 3-bar on the wall!

So, practice about 100 of each version, or at least 25 if you're not used to practicing yet. Once you have learned the techinque, you can practice 20 brush-ups followed by 20 brush-downs (or 10 and 10) until your series of 40 (or 20) passes are flawless; make sure you pass hard and completely catch each pass; don't get caught in the common mistake of practice the pass but not the catch. Experiment later with placing the ball at different distances from the wall; for example with the brush-up, if the ball is very close to the wall, you will need more "brush" and less "swing" to angle the ball into the lane, while if the ball is farther from the wall and more directly in front of the lane, you will not need as much "brush", but more "swing" to execute a fast pass. And the brush-down can be executed anywhere from near the wall to (eventually) the farthest reach of the near man away from the wall. So vary the position once you've learned the brush motion, and that way you'll have a larger "strike-zone" from which you will be a threat to brush pass in either direction.

PRACTICING THE SETUP: This will be two similar exercises-- Begin with the 2nd-man back pin. Then move the ball toward your first man. Execute a series of fakes, about six: down-up-down-up-down-up. Then intercept the ball before it hits the wall by moving the near man in the path of the ball. Return the ball by tapping it back to the 2nd-man and begin again. That's all. The other exercise is similar except, after d-u-d-u-d-u, tap the ball lightly into the wall with the right edge of the near man. As it slowly bounces off, execute another series of fakes: d-u-d-u-d-u. Then stop the ball with your second man, and begin again. In a real game situation, a common technique is to bounce the ball off of the wall then immediately do a very steep brush-up into the lane as the opponent hopefully slams his rod to block the wall pass. Also, these two exercises are useful in a real game so as to allow you to bring the ball into position repeatedly, waiting to find the perfect "open" pass.

PRACTICING TWO MORE OPTIONS: 1) Practice the steep brush-up immediately after a bounce off of the near wall. 2) Practice the 2nd-man brush-down through the lane to the wall. One way to do this is a variation on the exercise of the previous paragraph: after you use your near man to bounce the ball back to the 2nd man, the 2nd man can then brush-down. The ball should travel steeply through the lane (bring the opposing 5-rod to your near wall for practice) and end up on your 3-bar near-man on the wall. The other option from the 2nd man is a brush-up to your middle 3-bar man.

One final note: there are many passing options with brush and stick passes. Learning the near-wall brush-pass series is an essential first step, and even it alone can be extremely effective. Among other options are learning the same series on the far-wall, learning tic-tac stick passes, and learning a blindingly quick kickpass to the wall. Hopefully, the stick-pass series will be described in a later version of this file. All right, that is it for brush-passing! Practicing will give you a knowledge of spin that will be useful later on in other types of passes and shots, especially for tournament play on the hard surfaces of Tornado tables.

Benutzeravatar
maerchenopa
Moderator
Beiträge: 942
Registriert: 06.11.2008, 09:56
Status: Kneipenspieler
Wohnort: Stade
Kontaktdaten:

Kiggerweisheiten

Beitrag von maerchenopa » 10.03.2010, 14:30

Kiggerweisheiten

Ich zitier mal mich selbst aus unserem eigenen Forum:

An dieser Stelle möchte ich gerne ein paar Weisheiten, die ich irgendwo aufgeschnappt habe, sammeln; alle sind irgendwie hilfreich für das eigene Spiel und werden auch erklärt. Und sie sind Ernst gemeint, von Plattitüden im Stile von Fußballerzitaten soll abgesehen werden.
Und los geht´s:

Wer den Ball hat, hat die Kontrolle über das Spiel.
Was heißt das?
Wer den Ball in der eigenen Reihe kontrolliert, entscheidet, was passiert. Wer keinen Ball hat, hat das Problem, reagieren zu müssen und an den Ball zu kommen.
Gerade gegen stärkere Gegner ist es wichtig, sich das vor Augen zu führen. Selbst der beste Gegner verliert etwas von seinem Schrecken, wenn er keinen Ball hat. Nur man selbst entscheidet ja, was als nächstes mit dem Ball passiert...

Ein Torwart muß immer aufmerksam sein.
Was heißt das?
Als Torwart verläßt man sich gern darauf, daß nichts passieren kann, wenn der Partner den Ball in der Angreiferreihe hat. Möööp, falsch. Ein verrirrter Bandenschuß geht gern mal ins eigene Tor, wenn man sich zu blind auf den Partner verläßt (siehe auch -> "Chris" im Wörterbuch) und nicht voll bei der Sache ist.

Wenn Du nicht passen kannst, ist jede Figur ein Stürmer.
Was heißt das?
Wenn man z.B. mit der Fünferreihe nicht passen kann, weil der Gegner alle Pässe blockt, ist es durchaus auch legitim, mal direkt von der Mittelreihe auf das Tor zu schiessen, wenn sich die Möglichkeit ergibt; Dies kann vor allem dann sinnvoll sein, wenn sich die Gegner auf viele mehr oder weniger halbherzige oder erfolglose Fünf-auf-Drei-Pässe eingestellt haben und der Torwart die Aufmerksamkeits-Weisheit nicht beachtet...

Kämpfe mit dem Gegner, nicht mit dem Ball.
Was heißt das?
Es ist wichtiger sich auf den Gegner als auf den Ball zu konzentrieren. Erst wenn die Ballkontrolle gut genug ist, kann man beachten, was der Gegner macht, wo die Lücken sind, usw. Dies kann auch heissen, dass man sich den Ball hinlegt und aus der ruhenden Position heraus spielt, auch wenn dadurch die Möglichkeiten eingeschränkt werden (Selbst bei einem ruhenden Ball in der Mitte der Verteidigung hat man immer vier Schussmöglichkeiten, und der Gegner kann nicht alle abdecken). Es mag zwar die Varianten einschränken, aber die Erfolgsquote wird es einem danken, wenn man mehr gegen einen Gegner spielt, als auch noch mit dem eigenen Ball zu kämpfen. Ein verdaddelter Ball kann ärgerliche Konsequenzen haben.

Wer überall ist, ist auch nirgends.
Was heißt das?
Wer in der Verteidgung so sehr rum wedelt, dass er quasi an jede Stelle fast zeitgleich ist, hat auch genau so viele Stellen zeitgleich ungedeckt. Harte und schnelle Schüsse können dann zwar auf Zufall verteidigt, aber auch auf Zufall nicht verteidigt werden.

Die Fünferreihe entscheidet das Spiel.
Was heißt das?
Selbst der beste Angriff ist sinnlos, wenn kein Ball da ankommt. Es nützt alles nichts, nur wer passen kann, kann auch angreifen. Je häufiger man den Ball im Angriff hat, desto höher ist die Chance, zu gewinnen. Also muß der Ball da irgendwie hin... Das führt uns zur nächsten Weisheit:

Du sollst nicht drauftippen.
Was heißt das?
Tischfussball ist kein Handball. Man kann den Ball nicht dribbeln. Und das heißt auch: Wer einen Pass fangen will, darf nicht auf den Ball tippen, sondern fängt ihn mit der Figur ab. Ab einer gewissen Passgeschwindigkeit kann man den Ball nicht mehr durch drauftippen abfangen.

Schiesse niemals mit dem Torwart.
Was heißt das?
Selbst mit dem besten Crank-Shot besteht beim Schuß mit dem Torwart immer Gefahr einen ->Gomez einzufangen. Direkt nach dem Schuß steht der Fuß einer Figur immer kurz in der Luft. Da passt ein Ball drunter durch. Was beim Torwart echt ärgerlich sein kann.

Beherrsche lieber einen Schuss perfekt, als viele Schüsse nur ein bißchen.
Was heißt das?
Hier möchte ich einen Vergleich heranziehen: Betrachte Deinen besten Schuss als Waffe. Dann bist Du mit einer Panzerfaust effektiver als mit 20 Luftpistolen. Variantenreiches Spiel ist zwar interessant, aber im Turnier uneffektiv, wenn das Meiste nur nur halbgares Gekicke ist.
Das heisst aber nicht, dass man immer nur gleich schiessen soll! Ein Beispiel: Man legt sich mit der Angreiferreihe den Ball nach links. Der Schuss, den man dann perfekt beherrschen sollte, wäre also der Schuss nach rechts. So weit so gut. ABER: trotzdem gibt es Varianten: gerade - rechts kurz - rechts lang.

Im Turnier muß Tischfussball keinen Spaß machen, gewinnen macht Spaß genug.
Was heißt das?
Im Prinzip Ähnliches wie der Punkt davor. Es hilft nicht, variantenreich interessant zu spielen und zu verlieren, wenn man mit immer dem gleichen Schuß langweilig effektiv gewinnen kann. Auf einem Turnier spielt man nicht für die Galerie, sondern auf Sieg.

Geschwindigkeit ist das Abfallprodukt von Präzision.
Was heißt das?
Eigentlich erklärt sich das von selbst: Übe einen Schuß langsam, bis er präzise sitzt. Schneller wird er mit der Zeit von allein.

reddevil7
Beiträge: 3
Registriert: 11.03.2010, 08:40
Kickertisch: P4P Lehmacher

gesammelte Weisheiten

Beitrag von reddevil7 » 11.03.2010, 08:53

ein guter Spieler werden
geschrieben von: Peter Vogele (IP-Adresse bekannt)
Datum: 10. Juni 2007 21:06


Was macht einen guten Tischfussball-Spieler aus?

Ist der ein guter Spieler, der vielerlei verschiedene Schüsse kann? Ist ein guter Spieler, welcher viele Tricks auf Lager hat? Oder ist der ein guter Spieler, der eine menge Erfahrung aufgrund seiner langen Spielzeit hat? Oder ist ein guter Spieler, der mit seiner neuen Spielart überrascht? Vielleicht ist aber der ein guter Spieler, der das schrägste Outfit hat.

Keiner von diesen Spielern ist ein guter Spieler !!!! Auch wenn sie damit Spiele gewinnen; doch bei den ganz großen Matches bleiben sie dann jämmerlich auf der Strecke.

Es ist nämlich keine Kunst aufgrund einer Überlegenheit an Schüssen, Tricks oder Erfahrung zu gewinnen. Wenn jedoch jemand aus seiner vorhandenen Vielfalt nur drei Schüsse anwendet und trotzdem gewinnt, kann von einen „guten Spieler“ gesprochen werden.

Warum? Weil diese Herangehensweise in ein Spiel mit sich bringt, dass der Spieler mit Auge, Beständigkeit und Cleverness sein Spiel effektiv, konsequent, cool und konzentriert nach Hause gebracht hat.

Was will ich damit sagen? Um ein guter Spieler zu werden, braucht ihr keine drei verschiedene Schuss-Stile. Lernt einen Schuss-Stil richtig und abwechslungsreich. Abwechslungsreich – darauf kommt es an. Wenn ihr den Ablauf eines z.B. „Rechtslang-Schusses gelernt habt und diesen dann auch blind beherrscht, ist die nächste Aufgabe, diesen „Rechtslang“ auszubauen; also diesen „Rechtslang“ auf mehrere Variationen, das heißt, in verschiedenen Bewegungsabläufen zu trainieren. Das könnten da sein, z.B. den Schuss aus dem Stand, aus der Bewegung, den gleichen Schuss aus der spitzen und ebenfalls aus einer vollen Ballposition spielend, den Ball aus der Luft mitnehmen (ich meine damit – Puppe auf den Ball, Puppe kurz anheben und anschließend abreißen). Und all diese Schussvarianten dann auch noch in verschiedenen Zeitintervallen geschossen; ein Gegner kann da nur sehr schwer einen Ansatz erkennen. Damit könnt ihr ein ganzes Spiel nur mit „Rechtslang“ schießen und gewinnen.

Wenn ihr auf Turnieren nach einem Spiel hört „der hat nur rechtslang geschossen und nur einmal in die Mitte“ oder so ähnliches, dann wisst ihr jetzt, warum er das machen konnte. Dieser Spieler hat es beherrscht, diesen einen Schuss im Bewegungs- und Zeitablauf so zu variieren, dass der Gegner wenig Chancen hatte, sich darauf einzustellen.

Alle Topspieler der Welt benutzen im ernsthaften Wettkamp nur einen Schuss-Stil und davon nur ihre zwei bis drei stärksten Schüsse; obwohl sie wesentlich mehr können.

Das hat was damit zu tun, das gute Spieler versuchen, in einen Spielfluss zu kommen. Über den Spielfluss gelangt man in eine Art Tunnel. Da stört einem ringsherum gar nichts mehr. Nichts kann einen ablenken. Im Tunnel entwickelt sich der sogenannte Spielrausch. Ist man dort angelangt, kann einem keiner mehr was antun. Du kannst nur noch gewinnen; egal was passiert. Das ist ein super Gefühl. In solch einem Gefühl passiert es dann, dass jemand elf Matchbälle hält oder ein sicher verloren geglaubtes Spiel aus schier aussichtsloser Situation noch herumreißt.

Im Spielfluss den Schuss-Stil zu ändern, hat zur Floge, man braucht zu lange, um dort wieder hinein zu kommen. Oft ist bis dahin dann das Spiel verloren gegangen. Bei gleichstarken Gegnern kommt es einzig und allein darauf an, wer es zuerst schafft, in den Spielfluss des anderen einzubrechen, dessen Spielfluss zu stören und trotzdem seinen eigenen Spielfluss beizubehalten. Wer das zuerst schafft gewinnt das Spiel.

Hingegen wenn Spieler nach dem dritten oder fünften Schuss den Schuss-Stil ändern, sagt das einem guten Beobachter „aha, der da drüben hat scheinbar Schwächen“. Damit baut ihr nur unnötig euren Gegner auf.

Ein weiterer Meilenstein zu einem „guten Spieler“ ist: Fehler vermeiden und die „Big Points machen!!!!

Eigene Fehler peinlichst zu vermeiden – das muss die dauerhafte Maxime bei jedem Spiel sein. Das ist die eine Sache. Die andere - auf Fehler vom Gegner zu warten; ja sogar ihn zu Fehlern zu zwingen und diese dann auch zu bestrafen; was heißt „des Gegners Fehler konsequent in „Big Points“ umzuwandeln. Damit demoralisiert ihr den Gegner und zwingt ihn Schritt für Schritt in die Knie zwingen.

Einen Fehler erzwungen zu haben und ihn dann in einen Big Point umzusetzen, bedarf einer blitzartigen erhöhten Konzentration. In solchen Fällen ist es von erheblichen Vorteil, wenn ich vorher im gesamten Spiel selber einen Spielaufbau hatte; so dass ich schon weiß, was ich machen muss, dass dieser ganz spezielle Ball zum Big Point für mich wird.

Welche Logik steckt nun hinter „Fehler vermeiden“? Ganz simpel: effektives Spiel, einfaches Spiel, kein erhöhtes Risikospiel - und diese Dinge dann auch konsequent Spiel für Spiel und Match für Match umzusetzen.

Was glaubt ihr, wie viel Fehler könnt ihr euch pro Spiel erlauben und dieses trotzdem noch zu gewinnen? Ich sage, ein bis zwei max. drei Fehler pro Spiel. Bei Spielen von Spitzenleuten machen die im ganzen Match vielleicht ein bis zwei Fehler und verlieren genau wegen diesen dann auch das Match.

Wie schnell sind in einem Spiel drei Fehler passiert? Einen Ball im Sturm verschossen, einen Ball an der Fünfer nicht durchbekommen und mit einem Ball beim Gegner hängen geblieben, beim Versuch von hinten ein Tor zu machen. Einzeln gesehen ist das nicht besonders viel, „einen Ball an der Fünfer nicht durch bekommen zu haben“. Doch in der Summe ist das in einem durchschnittlichen Spielverlauf der Verlust des Spieles.

Und – einen Fehler vermeiden kostet wesentlich weniger Energie, als einen Fehler wieder auszumerzen. Das bedeutet gleich wieder „ackern, arbeiten, schwitzen“.

Deshalb mein Rat:

Lernt,

a) ein effektives Spiel aufzuziehen, das einfache Spiel zu bevorzugen und damit erhöhtes Risiko zu vermeiden;

und b) dieses effektive und einfache Spiel konsequent durch zu spielen. Viele Spiele gehen allein deshalb verloren, weil der Spieler nicht konsequent bei seinem Spiel bleibt. Aus irgendwelchen unerklärlichen Gründen endet er plötzlich sein Spiel Zum Beispiel beim Einzel das Spiel von hinten raus: wenn ich doch gut und sicher von Zwei auf Fünf spielen kann, warum soll ich plötzlich mein Spiel ändern und meinen, meine Tore von hinten schießen zu müssen. Dafür ist das Risiko einfach zu groß, den Ball beim Gegner abzugeben.

Ich hörte Spieler antworten „ das ist doch langweilig, immer das selbe zu machen“. Ist es gar nicht, weil ich weiß, dass ich damit den Gegner zermürbe, ihn enorm unter Druck setze und ihn damit zu Fehlern zwingen kann.

Das gleiche gilt im Doppel. Es ist viel klüger, einen gehaltenen Ball als Pass nach vorne zu geben oder einen effektiven Geradeaus-Kurbler zu machen, als seinem eigenen Tordrang freien Lauf zu lassen. Ein gelungener Pass verhilft einmal dazu, schon gemachte Fehler zu kompensieren und auf der anderen Seite sich Vorteile zu verschaffen.

Bei den großen Toren gibt es doch kaum was zu halten. Deshalb ist es für die Verteidigerreihen kaum möglich, in das Spiel einzugreifen. Und diesen einen Ball, den ich glücklicherweise gehalten habe, den spiele ich jetzt geradezu wieder dem Gegner in die Reihen? Dass das absolut leichtfertig ist, ist noch gelinde ausgedrückt.

Dazu mein Tipp:

im Doppel - lernt, trainiert und spielt vermehrt Pässe von hinten heraus. Ebenso trainiert die einfachen, geraden Schüsse von hinten heraus. Ein Bandenschuss ist zwar aufsehenerregend, verbirgt er doch ein enormes Risiko. Außerdem eröffnet ihr euch mit einem gelungenen Pass viel mehr Möglichkeiten im Spielaufbau zu einem finalen Torschuss.

Im Einzel – trainiert den Pass von Zwei auf Fünf und bleibt konsequent bei dieser Spielweise. Später, wenn ihr das richtig gut beherrscht, könnt ihr dann daraus auch mal einen gekonnten Überraschungsschuss auf die gegnerischen Verteidigerpuppen ausführen. Dort prallt er ab und wenn ihr schnell genug umschaltet, habt ihr ihn auf der Dreierreihe. Jetzt nur noch reinhauen und fertig.

So, bis hierher und nicht weiter. Bleibt mit Spaß an der Sache dran, dann wird das schon was mit dem „guten Spieler“. In diesem Sinne

Gruß, Peter Vogele

reddevil7
Beiträge: 3
Registriert: 11.03.2010, 08:40
Kickertisch: P4P Lehmacher

gesammelte Weisheiten

Beitrag von reddevil7 » 11.03.2010, 08:54

mein eigenes Spiel verbessern - wie?
geschrieben von: Peter Vogele (IP-Adresse bekannt)
Datum: 03. Juni 2007 15:41


Hallo Leute,

was ist es, was Tischfussball ausmacht? Unter vielen möglichen Antworten sticht eine ganz besonders hervor: das geschickte Lotsen und Navigieren eines kleinen Balles durch gegnerische Reihen hindurch bis zur Vollendung ins Tor. Das ist es, was uns zu Beginn so fasziniert und später dann auch der Antrieb dafür ist, nach Perfektion in dieser Sache zu streben; gepaart mit Kampfgeist die Macht zu haben, das Spiel und damit auch den Gegenüber zu kontrollieren; über Disziplin, mitunter auch Spielwitz, und Ausdauer nicht nur den Gegenüber, nein auch sich selbst zu beherrschen; vielleicht einen Sieg errungen zu haben und das anerkennde Lob der anderen. Erfolg zu haben wirkt wie eine Droge und kann zur Sucht werden.

Nun hat nicht jeder den gleichen Ehrgeiz in dieser Sache. Das ist auch ok so. Wer dennoch im Tischfussball Erfolg haben will, der bedarf des ständigen Ehrgeizes, besser werden zu wollen. Ein jeder von euch kann die Erfolgsleiter hoch klettern; ob eine oder mehrere Stufen entscheidet ihr selbst anhand eurer selbst aufgelegten Zielen. Doch es muß euch bewußt sein: Der Weg nach oben ist hart; oben zu bleiben ist noch härter. Und - ihr jagt hier einem Ideal nach, was euch im sonstigen Leben nich allzuviel bringt; doch Tischfussball ist ein schönes Hobby, was man auch ein Lebenlang spielen kann.

Nun, was benötigt ihr um besser zu werden? Zeit, Disziplin, Ausdauer, Beherrschung, Mut zur Veränderung, Vorbilder, Spielpraxis, Wettkampf, Beobachtungsgabe, Reflexe, Konzentration

Auf einige Attribute möchte ich speziell eingehen, doch nur ganz kurz.

Vorbilder - mein Tip, lernt nur von den Besten der Besten. Eine Spielart zu erlernen, wo schon zu erkennen ist, das nach oben Grenzen gesetzt sind, ist vergeudete Zeit.

Mut zur Veränderung - beharrt nicht zu lange auf einem falschen Schuss-Stil. Der Schuss-Stil sollte auf lange Sicht eine Aussicht auf Erfolg haben - bei jedermann. Überraschungsmäßig kann jeder Schuß einmal gelingen. Doch auf Dauer - mhh? Vergesst auch die Ausrede - der kennt mich zu gut. Das ist die beste Voraussetzung, um besser zu werden. Wenn ihr diese Nuss geknackt habt, dann habt ihr auch die Gewissheit, dass ihr ein Stück weit vorangekommen seid.

Um zu erkennen, ob euer Schuss von dauerhafter Wirkung ist, müsst ihr mehrere Stunden gegen den gleichen Gegner spielen. Der Gegner hat dann die Möglichkeit, euer Schusspotential kennen zu lernen und stellt sich dann darauf ein. Wenn ihr dann noch immer bei ihm trefft ist das super.

Disziplin - seid ehrlich zu euch selbst. Trainiert keine Schüsse aus dem Affekt heraus. Ich meine damit die 3-Sekunden-Schüsse. Zum Lernen mindestens beim Trainieren den Ball 7 bis 10 Sekunden halten und dann den Schuß ausüben. Außerdem - einen Schuss solange trainieren, bis er 10mal hintereinander zügig und flüssig in der angedachten Lücke landet. Lücke sollte anfangs ungefähr die Breite von eineinhalb Ballbreite haben. Und jedes Tor am Zählstand mitstellen, so dass ihr erkennt, bei welchem Zählerstand ihr nicht mehr trefft. Ich werdet bemerken, das z.B. beim fünften oder zehnten Schuß in Euch was vorgeht. Ihr werdet innerlich unruhig, der Schuss kommt plötzlich nicht mehr so entschlossen und vieles mehr. Im Turnier ähnelt das der Matchball-Situation.

Beobachten - wo immer ihr bei einem Spiel zuschaut, beobachtet die Spieler genau. Speziell die Spieler aus eurer Klasse, sie könnten eure nächsten Gegner sein. Achtet auf Auffälligkeiten bei der Körperhaltung, bei der Griffhaltung. Achtet darauf, was sein Hauptschuss ist und von welcher Position aus dieser Schuss kommt. Zählt in Gedanken die Sekunden mit, wann der finale Schuss kommt.

Beherrschung - versucht während des gesamten Matches nach außenhin keinerlei Regung zu zeigen; egal was passiert. Lasst euch nicht provozieren. Beherrscht euch. Nehmt diese Engerie der Provokation auf und verwandelt sie in verstärkte Konzentration. Denn der, der provoziert, zeigt die eigentliche Schwäche. Wenn ihr darauf eingeht, hat er schon gewonnen. Wenn mich einer beim Spielen provoziert, sage ich mir insgeheim "Danke". Damit wandle ich die negative Energie für mich um in eine positive Energie, was mich eher stärkt.

Reflexe - trainiert eure Reflexe. Viele Spiele gehen rein deshalb verloren, weil die eigenen Reflexe zu langsam sind. Das Umschalten von Sturm auf Abwehr oder umgekehrt, ist eminent wichtig. Alle Stangen nach oben - mit der linken Hand aus der Verteidiger-Reihe den Ball an die gegnerische Torbande knallen und entweder mit der rechten Hand über die Stürmerreihe oder mit der Fünferreihe den Ball fangen. Oder Goaliwar spielen - alleine. Den Ball mit der rechten Hand so gegen die Banden knallen, dass er nicht ins gegnerische Tor geht, sondern zurück kommt. Jetzt Aufpassen, dass der Ball a) nicht ins eigene Tor geht, b) dass der Ball in den eigenen Verteidigerreihen festgehalten und gesichert bleibt oder dass er beim zurückkommen auf die eigenen Pupen sofort weggeschlagen wird.

Konzentration - bekommt ihr nur, wenn ihr genügend Ausdauer, sprich auch genügend Kondition habt.

So, ihr seht, viele Vorauassetzungen für gutes Tischfussballspielen könnt ihr nur selbst erlernen. Einiges kommt alleine durch die Spielpraxis mit besseren Spielern.

Ich mach jetzt mal an dieserStelle Schluss, sonst wird das ja noch ellenlang.

Wünsche euch viel Erfolg

Gruß, Peter Vogele

jonnyyy
Moderator
Beiträge: 265
Registriert: 14.12.2007, 13:20
Status: P4P Spieler

besseres Spiel durch variable Verfügbarkeit

Beitrag von jonnyyy » 12.03.2010, 14:53

besseres Spiel durch variable Verfügbarkeit

Jochen Steinmeier, der Sportmedizin studiert hat und sich in solchen Fragen enorm gut auskennt hat mir mal das Prinzip der "variablen Verfügbarkeit" erklärt, das genau auf diesen Fall passt und dass er auch bewusst trainiert hat.

"Variable Verfügbarkeit" bedeutet, eine perfektionierte Bewegung oder Bewegungsabläufe auch unter leicht abgeänderten Bedingungen noch perfekt ausführen zu können. Turner, die das ganze Jahr ihre Salti in der Halle machen, gehen z.B. regelmäßig ans freie, wo das gewohnte Umfeld der vier Wände fehlt. Die Bedingungen der Matten etc. sind genau gleich, einzig die Optik hat sich verändert, trotzdem funktionieren viele Sachen plötzlich nicht mehr wie gewohnt.

Im Kickern erleb ich´s oft dass jemand sagt: Nimm mal den Handschuh vom Tisch, der irritiert mich.
Oder es wird ein Zuschauer weggeschickt der bei jemandem im Sichtfeld steht.

Bei eintönigem Training gewöhnen wir uns an alles was um uns herum ist, und nehmen kleinste Veränderungen wahr. Wenn man das Gefühl hat einen Schuss sehr gut zu können, sollte man die Rahmenbedingungen leicht ändern: Einen Handschuh im Sichtfeld platzieren, die Tischhöhe leicht verändern, vielleicht einmal die Woche an einem komplett anderen Tisch trainieren oder einfach mal auf der anderen Tischseite trainieren (Jochen hat öfter im Halbdunkel trainiert). So lernt man, unter variablen Bedingungen die maximale Leistung zur Verfügung zu haben.

Den Satz: Im Training schieß ich den Schuss 19 von 20 mal, im Spiel klappt er überhaupt nicht kennen wahrscheinlich die meisten.

jonnyyy
Moderator
Beiträge: 265
Registriert: 14.12.2007, 13:20
Status: P4P Spieler

Erlernen von Techniken

Beitrag von jonnyyy » 12.03.2010, 15:05

Erlernen von Techniken von Silvio Müller, Masterspieler und einer der technisch ausgereiftesten Spieler deutschlands mit extrem hohem theoretischem Hintergrundwissen.


Zu Tony Spredeman:

Tonys Haltung resultiert daraus das er so früh angefangen hat. Er hat die Haltung ins Erwachsenenalter übernommen die er schon mit 9 Jahren hatte.

Fazit: Man kann mit jeder Haltung jeden Schuss schießen (Mike Bowers).

Wenn man sich Gedanken macht verfolge ich diesen Ansatz:

1.) Welche Bewegung muss die Stange vollführen - dabei stelle ich mir vor ich bin die Stange.

2.) Wie kann ich diese Bewegung mit meinem Körper realisieren, dabei ein paar Richtlinien

-die Hauptlast liegt soweit möglich auf großen Muskeln wie Bizeps, Trizeps, Rundmuskeln, Brustmuskel, da kleine Muskeln schneller ermüden oder am Bsp. Unterarm viele kleine schwer zu koordinierende Muskeln die schnell ermüden (Hauptproblem Pull Shot)

-je einfacher die vom Körper durchgeführte Bewegung desto leichter ist sie zu erlernen und konstanter ausführbar

-der Griff fungiert als Verbindung zwischen Körper und Stange.
Während der Bewegung muss eine optimale Kraftübertragung zwischen Körper und Griff gewährleistet sein. Greift man den Griff hart während der Bewegung und übt etwas Druck gegen die Stange aus um das Lagerspiel auszuschalten hat man die größte Kraftübertragung ABER: jegliche Fehler in der vom Körper ausgeführten Bewegung, krumme Stangen oder das Verkanten bei der Zugphase im Ball wirken sich stark aus. Außerdem sind durch die harte Griffhaltung die Unterarmmuskeln schon angespannt und können für die Bewegung nur noch eingeschränkt benutzt werden(entspannter Muskel kann die größte Explosivität entwickeln, außen vorgenommen ist die Reaktivkraft).
Hat man eine eher lockere Verbindung zum Griff während der Bewegung, leidet die Kraftübertragung - dafür wirken sich Fehler in der Bewegung, Verkanten und krumme Stangen weniger stark aus (Dämpfung)

Fazit: Je schneller und härter ein Schuss sein soll desto präziser muss die vom Körper durchgeführte Bewegung sich in die gewünschte Bewegung der Stange übersetzten.

-Schultergelenk,Ellenbogengelenk und und Handgelenk lassen den Arm wie eine Peitsche funktionieren d.h. das Prinzip adierter Geschwindigkeiten (Person läuft im fahrenden Zug)

Bsp. Oberarm wird in die Waagerechte gebracht, währenddessen wird der Unterarm gebeugt (zur Schulter) und die Hand ebenfals Richtung Schultern - Die Fingerspitzen bewegen sich am schnellsten.

Schluss:

Wenn man sich Gedanken um die Bewegung macht ist die anfängliche Griffhaltung nur ein kleiner Bestandteil. Entscheidend ist die auf die Ausgangsposition folgende Bewegung. Ein Tony Spredeman hat eine physiologisch fragwürdige Ausgangshaltung( aus dem Kindesalter übernommen), hat aber gelernt Bewegungen auszuführen die zum gewünschten Ergebnis führen. Um die "perfekte Technik" logisch zu erschließen müsste man alle Zusammenhängen kennen - d.h. die komplette Anatomie der oberen Extremitäten und der Hüfte, sowie die Art und Weise wie die Muskeln und Gelenke funktionieren kombiniert mit vollem Verständnis der physikalisch notwendigen Vorgänge.
Verfügt man nicht über dieses Wissen mus man anhand von Erfahrungen über das was funktioniert sich dem Ideal annähern.

jonnyyy
Moderator
Beiträge: 265
Registriert: 14.12.2007, 13:20
Status: P4P Spieler

Die drei Spielertypen

Beitrag von jonnyyy » 12.03.2010, 15:08

Die drei Spielertypen von Silvio Müller


In der Sportwissenschaft hat sich gezeigt, das man 3 Spielertypen unterscheiden kann, wobei der Einzelne irgendwo zwischen den Extremen hängt.

1. Stratege

schnelle und detaillierte Erfassung einer Spielsituation, aktive Gehirnareale(Denken, Wahrnehmen, Vorstellen, Antizipieren) und deren Verarbeitung. Dafür leiden die motorischen Gehirnareale.

Die Situation wird erschlossen und die Aktion vorbereitet, die Ausführungsschnelligkeit leidet.

Der Statege zeichnet sich aus durch: flexibilität (Konzentration eng und weit, Umstellung Angriff zu Abwehr, Kreativität)

Im Fussball ist es der Mittelfeldspieler. Beim Tischfussball bspw. gut im Erfassen von Wiederholungen, Ansätzen, Blocken und fischen falls antizipierbar (wenn du dich in Gegner versetzten kannst hast du ihn völlig). Reflexe sind weniger gut.

2. Motoriker

Schnelle Bewegungen und Durchsetzungsfähigkeit. Konzentration liegt auf motorische Handlung.
Folge: verengte Wahrnehmung, d.h. komplexe Signale werden langsam verarbeitet. Situation wird als Bild erfasst und Aktion wird anhand einer vorher gefassten Zielstellung entschieden. Die kurzen Denkabläufe erklären die schnelle Reaktion.

Im Sport oft der Stürmer oder der reaktive Verteidiger

3. Der Schematiker

Gewohnheitstiere, "Kopf durch die Wand". Erfolgreiches Handeln in der Vergangenheit erzeugt ideenlose unbewegliche Denkmuster. Anpassung an neue Situation erfolgt nur schwer.

Im Tischfussball der "ewige Amateur"


Der Stratege ist also gut im komplexen entscheiden, der Motoriker im schnellen ausführen, Der Schematiker einfach nur mist.

Leider braucht man im Tischfussball auf beiden Positionen Entscheidungskompetenz und motorische Reflexe und Schnelligkeit. Je nachdem wie sehr ein Spieler sich zu einem Extrem gezogen sieht kann man allerdings sein Sytem ausrichten. Ein Motoriker wird mit einem Schusssytem das auf maximale Schnelligkeit und große Löcher (Langsystem) setzt sehr gut zurechtkommen kombiniert mit einem Gucksytem das darauf beasiert das man sich den Schuss vornimmt und entweder auf das Loch schnell reagiert oder eine Figurenbewegung. Probleme hat er oft wenn der Gegner ein Timing hat das dies sehr schwer macht. Besonders schwer wenn er noch teils Schematiker ist und nicht bereit sich umzustellen.
Bsp. Rechtslangschütze aus dem Stand starker Motoriker, teils Schematiker. Präferiert aus Erfahrung den Langen. Haut die ersten paar rein weil Bewegungen des Verteidigers zu langsam oder zu selten auf lang sind. Verteidiger stellt sich um und macht das loch so klein das es noch offen ist aber nicht mehr sinnvoll, da jetzt mglw. reagierbar. Alternativ wird der lange angeboten, es wird jedoch in einem Timing mit dem unbeliebten Schuss abwechselnd so gedeckt, das der Gegner seine einfache aber Schnelle Informationsverarbeitung nicht einsetzen kann.

Der Stratege kann erfolgreich mit Tarnung arbeiten (um die magelnde Schnelligkeit zu kaschieren) und Täuschungen, da er auch bei Gegnern die unterschiedlich reagieren die Informationen verarbeiten kann. Er wird mit einem System bei dem der Schnelligkeitsmangel weniger ins Gewicht fällt (Mitte, 3/4 oder allgemein Tarnen und Täuschen Sytemen) kombiniert mit einem flexiblen Wechsel zwischen Panorama Blick auf die Verteidigung, oder Blick auf dem Ball und peripherer Wahnehmung der gesamten Verteidigung und Isolieren einzelner Figuren, wobei der optimale Schuss erschlossen wird und der Zeitpunkt antizipiert, am meisten Erfolg haben. Dabei nimmt der Stratege war WAS der Verteidiger tut und versucht den zu antizipieren. Er hat Probleme wenn die Deckung ein Antizipieren schwierig macht. Bspw. Wenn der Gegner sein Bewegungsmuster immer komplett ändert bevor genug Informationen gesammelt werden konnten. Außerdem wenn der Verteidiger ein relativ einfaches Muster zeigt, man aber nie weiß ob die Figur sich gleich bewegen wird, stehen bleibt, sich weg und wieder hin bewegt oder ausgetauscht wird. Und noch Verteidigungen die keine verwertbaren Informationen wie mit beiden Figuren auf 3/4 und mit unvorhersehbaren minibewegungen links, mitte und rechts touchieren ohne zu wecheln oder anzubieten (sofern der Gegner nicht den Schrägen schießen kann).
Es lohnt sich also sich über seinen eigenen Spielertyp Gedanken zu machen um ein passendes System zu entwickeln und den Typ des Gegners zu finden um eine optimale Verteidigung aufzubauen.

jonnyyy
Moderator
Beiträge: 265
Registriert: 14.12.2007, 13:20
Status: P4P Spieler

Schnelles TicTac auf Soccer?

Beitrag von jonnyyy » 12.03.2010, 15:17

Schnelles TicTac auf Soccer?
von Jonny Müller


Der Grund warum Spree das TicTac so schnell spielt ist folgender: Jedesmal wenn der Ball seine zweite Puppe auf der 5 berührt kann er sich entscheiden ob er einen seiner 2 Hauptpässe spielt (Varianten jetzt mal ausgenommen), d.h. lane oder wall. Wenn der Ball wieder von der Puppe wegrollt muss er wieder warten bis der Ball zurückkommt. In dieser Zeit kann er keinen Pass spielen. Wenn er das TicTac jetzt also schnell spielt, hat er vielleicht 3-4 (habs nicht gezählt) TicTac-Zyklen pro Sekunde. D.h. 3-4 mal in der Sekunde kann er sich dafür entscheiden ob und welchen Pass er spielt. Damit hat er ein System bei dem er ziemlich flexibel auf den Gegner reagieren kann.

Noch flexibler ist natürlich das System von Billy bei dem der Ball ruht. Er kann sich permanent dafür entscheiden einen Pass zu spielen. Dafür hat das System weniger Varianten und man muss schon verdammt schnell sein dass der Gegner nicht mehr drauf reagieren kann.

Würde Spredeman das gleiche System mit einem langsamen TicTac spielen, könnte der Gegner jedesmal den Zeitpunkt abpassen zu dem der Ball die zweite Puppe berührt und dementsprechend drauf reagieren, sich mal so und mal so hinstellen oder es auf Reaktion versuchen. Deshalb werden beim langsamen TicTac viele antäuscher gespielt, der Gegner eingelullt oder sehr ansatzlose Pässe gespielt.

Ich bin selber grade dabei ein einigermaßen schnelles TicTac auf Soccer zu entwickeln und zu testen was dabei machbar ist und was nicht. Man sollte sich im klaren drüber sein dass einiges dagegen spricht:

- kein P4P Elitespieler spielt ein solches System (muss nix heißen, ist hier halt eher unbekannt,
spricht aber nicht grade dafür)

- Tornado ist perfekt für ein solches System: Der Ball ist perfekt rund und verliert diese Form auch nicht. Außerdem ist er wesentlich schwerer als ein Soccerball so dass er die Spur besser hält. Die Figuren des Tornado sind sehr breit, TicTac ist darauf ein Kinderspiel. Und, mit den Tornadofiguren lässt sich der Ball auch leichter fangen. Der Soccertisch hingegen ist eher ungeeignet für TicTac, d.h. auch wenn es möglich ist, konzentriert ein schnelles TicTac zu spielen, reicht das im Spiel evtl nicht aus. Dort muss das TicTac im Unterbewusstsein ablaufen, genauso wie der folgende Pass, damit die Konzentration auf den Bewegungen des Gegners liegen kann.

- Selbst wenn man ein wirklich gutes TicTac System spielt, liegen die Passquoten womöglich nur minimal höher als mit einem guten Brush System, wahrscheinlich aber nicht mal das. Dafür muss man aber wesentlich mehr Zeit ins Training investieren, da die Pässe schwerer zu fangen sind als ein Brushpass und das TicTac viel geübt werden muss. Zudem kostet das ganze viel Konzentration während dem Spiel, was sich am Ende eines Turniers rächen kann.

Spricht also einiges dagegen. Ich spiels trotzdem unheimlich gern weil ich bei dem System besser seh was der Gegner macht als bei Brushpass oder Kantenpass und viele Varianten spielen kann bzw. in diesem System vereinen kann. Deshalb bin ich eigentlich umgestiegen.

jonnyyy
Moderator
Beiträge: 265
Registriert: 14.12.2007, 13:20
Status: P4P Spieler

Einzel - Abwehr von Schüssen aus der Verteidigung

Beitrag von jonnyyy » 15.03.2010, 10:06

Einzel - Abwehr von Schüssen aus der Verteidigung
von Jonny

Wie verteidigt man im Einzel am besten Schüsse des Gegners aus der Verteidigung?

Die Frage ist ganz ganz schlecht in nem Forum zu beantworten. Das wäre ein seitenlanger Text und wirklich vorstellen kann man sich das ganze dann immer noch nicht. Gegerell gibt es nicht DIE EINE Position wie man seine Figuren hinstellt, denn in jeder Variante gibt es Löcher die man wissen muss und auch wissen muss wie man sie schließt. Es gibt aber einige Stellungen der Puppen (und damit meine ich von Torwart und Verteidiger) die häufiger verwendet werden als andere.

Die Stellung die ich hab sieht man einigermaßen oft, dabei ist die Mitte z.B. komplett offen und wird nur von der 3 und der 5 geblockt. Ziel der Verteidigung ist dass die vorhandenen Löcher die schrägen Löcher sind, die schwerer zu schießen und langsamer sind, so dass ich sie mir mit der 5 auf meine 3 blocken kann. Gegen Pullshots oder Pushshots funktioniert das natürlich schlecht, die sind leicht und schnell schräg zu schießen, so dass die Deckung umgestellt werden muss.

Die Hand nach hinten nehmen kann in manchen Fällen gut funktionieren, teilweise aber auch gar nicht, je nachdem wie gut der Gegner manche Schüsse beherrscht. Gegen präzise schnelle Banden ist es meist recht uneffektiv, genause wie gegen schnelle Push und Pullshots. Außerdem hat es den entscheidenden Nachteil dass du deine Hand nich an der 5 hast und dadurch keine Bälle auf deine 3 blocken kannst. Das macht ne Menge aus. 2er entscheidender Nachteil ist dass dein Gegner es fast immer schafft einen freien Schuss auf deine Verteidigung zu bringen. Dazu muss er nur deine 3 überwinden, die 5 bewegt sich ja nicht. Für gute Spieler ist das kein Problem. Schüsse auf die 'Verteidigung können zwar bei dir bleiben, aber manchmal eiern sie ins Tor und oft springen sie an deinen Puppen ab und landen beim Gegner auf der 3. Wenn das jemand gut kann spielt er sich 70% der Bälle auf seine eigene 3.

Mit beiden Händen nach hinten gehen ist eher gut wenn du mal wirklich die Bude vollgeschossen bekommst und nicht mehr weiter weißt. Für manche Gegner wird das dann wirklich zum Problem. Der Pass auf die 3 ist gar nicht so leicht zu spielen. Du musst halt aufpassen dass du dich auf sowas vorbereitest und schnell nach vorne greifst. Pass auf die 5 ist die häufigere Variante wenn jemand mit beiden Händen nach hinten geht.

Fazit: Such dir jemanden der wirlich gut ist, d.h. sehr guter Amateur und aufwärts und lass dir mal sein Deckunssystem erklären . Vielleicht findest du auch noch nen 2. oder 3. der dir dann sein System erklärt (am besten auf ein Turnier fahren dazu). Das einleuchtendste baust du dir dann mal in Ruhe allein am Tisch auf, kuckst dir genau die schrägen-, geraden- und die Bandenlöcher an und merkst dir genau wie du diese mit 3 und 5 abdecken musst, und wie du 3 und 5 verändern muss wenn der Gegner die Position des Balles verändert. Wenn das sitzt suchst du dir wieder jemand guten der am besten alle offenen Lücken gut anschießen kann und trainierst sie zu verteidigen. Das gibt unheimlich Sicherheit. Wenn du das alles gemacht hast solltest du ein gutes Verteidigungssystem haben.

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast