Selbstgebaut


Kickerbau Reportagen die sich durch dokumentarischen Einsatz und Fotogalerien auszeichnen
Benutzeravatar
Selbermacher
Moderator
Beiträge: 3107
Registriert: 20.02.2006, 17:31
Kickertisch: Selbstbau
Status: Ligaspieler
Wohnort: Kiel
Kontaktdaten:

Selbstgebaut

Beitrag von Selbermacher » 20.02.2006, 17:56

Hallo Leute.
Habe vor kurzem, fuer einen "Kickerkumpel" einen Tisch gebaut den er dann weiterverschenkt hat. Lackiert hat er ihn selber.
Dieser Tisch sollte eigentlich soetwas wie eine dafuer Referenz sein was mit wenig Geld machbar ist.
Ich selber spiele seit ca 1,5 Jahre ziemlich engagiert auf Lehmacher oder meinem Selbstgebauten Tisch zuhause.
Die meiste Zeit gegen Amateure oder Masterspieler.
Darueber hinaus in der 1. Liga Nord. (Das zu meiner Spielerfahrung)
Durch das intensive vergleichen der Tische und dem allmaelichen angleichen meines Selbstbau-Tisches, hin zu den Eigenschaften eines Loewe/Lehmachers, habe ich einiges an Erfahrungen sammeln koennen. Diese Erfahrungen habe ich alle in das oben genannte Projekt einfliessen lassen.
Der Tisch ist aus MDF, die Banden sind mit einer Resopal aehnlichen Beschichtung versehen, die Ecken und ersten mm an der Bande sind hochgezoge so das der Ball auch nicht an der Bande "kleben" bleiben kann.
Unter der Spielflaeche ist eine 20mm Tischlerplatte geleimt, darunter befinden sich 3 Gewindestangen die dafuer sorgen das die Bande nicht schwabbelig ist und das Spielfeld ebnefals nicht nach gibt.
Baelle die hart ins Tor geschossen werden kommen in aller Regel auch nicht wieder heraus, sondern verabschieden sich, danke Reopalplatte und 2. Schraege, mit einem satten Klang im innerren des Tisches.
Der Tisch ist fast ausschliesslich geleimt und geduebelt.
Dank seiner massiven Beine steht der Tisch auch fest und unbeeindruckt von Jets oder "Rechtslang"
Was sagt ihr zu dem Optischen Eindruck des Tisches?

Achja: Matherialkosten beliefen sich auf ca 450Euro
Fragen Anregungen?
Ich soll im naechsten Monat einen fuer eine gute Freundin Bauen, diesen werde ich dann selber lackieren.
Aber vielleicht bin ich bis dahin ja sogar noch etwas schlauer und ihr Tisch wird noch etwas besser.

Kritik und Anregungen auch gern in mein Gaestebuch

http://people.freenet.de/Kickerbau" onclick="window.open(this.href);return false;

Benutzeravatar
klaschatx
Ehren-Mod
Beiträge: 3245
Registriert: 08.02.2006, 07:50
Kickertisch: Eigenbau: Soccer, Fireball
Wohnort: Mülheim an der Ruhr
Kontaktdaten:

Beitrag von klaschatx » 23.02.2006, 08:11

Hi Selbermacher,

die Fotografien habe ich mit Interesse angeschaut, weil ich ja selber kurz davor stehe, einen Kicker selber zu bauen. Dein Tisch macht einen recht guten Eindruck, taugt als Vorlage für meinen aber nur bedingt, weil ich bei meinem einige andere Features verwirklichen möchte (Zerlegbarkeit in zwei Korpusteile plus Beine zwecks Transport etc.) Nur bei der Lackierung deines Kickers war ja wirklich ein absoluter Unästhet am Werk - das tut ja schon fast weh, diesen hingeschmodderten Lack zu sehen :-(

Zwei Fragen hätte ich da an dich, wenn du Lust hast, ein wenig zu fachsimpeln. Die erste ist eher allgemein gehalten. Du schreibst an einer Stelle, du habest den Kicker an einen Lehmacher/Löwen angenähert und an einer anderen, die MDF-Platte sei resopal-ähnlich beschichtet. Hängen diese zwei Punkte miteinander zusammen? Ich muss gestehen, dass es sich für mich immer etwas mystisch anhört, wenn von "Spannung im Korpus" und dergleichen die Rede ist - der Kasten an sich ist doch eigentlich nix anderes als ein primitiver Holzkasten. Macht es nach deiner Erfahrung tatsächlich einen signifikanten Unterschied, ob der Kicker aus Multiplex, Leimholz oder MDF unbeschichtet/beschichtet gebaut ist? Woran merkt man das? Springt der Ball anders von der Bande zurück oder wie muss man sich das vorstellen? - Mein Kicker wird übrigens aus Buche-Leimholz bestehen - die Seitenwände 4 cm stark (!), der Rest zwischen 27 mm und 18 mm.

Meine zweite Frage bezieht sich auf die Torkastengestaltung. Darauf habe ich bisher zugegebenermaßen eher wenig Gedanken verschwendet. Ich bin immer davon ausgegangen, dass ich eine 45-Grad-Schräge einbaue und dann passt das schon. Nun schreibst du etwas von einer zweiten Schräge und einer angefasten Kante am Lehmacher-Spielfeld. Warum? Springt der Ball sonst - wenn er nur hart genug geschossen wird - tatsächlich von der Schräge in den Kasten, von dort wieder zurück vor die gleiche Schräge und dann zurück auf's Spielfeld? Wahnsinn - wenn du das so bestätigst, muss ich mir da wohl auch noch mehr Gedanken machen.

Danke schon mal und Gruß
klaschatx

hasenpapst
Beiträge: 3
Registriert: 23.01.2006, 16:06

Beitrag von hasenpapst » 23.02.2006, 17:11

Hi,

Dein Kicker ist wirklich gut geworden....bis auf Spachtel und Lack :wink:
Da ich am überlegen bin, mir auch einen selbst zu bauen, habe ich ebenfalls ein paar Fragen.

- Mir gehts auch ums Holz, ist das wirklich so ausschlaggebend? eigentlich hatte ich sogar überlegt, Spanplatten zu nehmen.

- Du hast für die Stangen keine Bohrungen vorgenommen, sondern eingelassen und anschließend was drüber gesetzt. Hat dies einen besonderen Grund und war dies nur der Einfachheit halber

- Selber bauen wollte ich vor allem deshalb, um eine paar Euro zu sparen. Dies kann man mit € 450,- nicht gerade behaupten. Da bist Du nicht weit weg von einem Homesoccer. Wieviel ist davon ist für das Holz angefallen?

- Hast Du das fertige "Turnierspielfeld Leonhart Soccer" verwendet oder wie bist Du bzgl. des Spielfeldes vorgegangen.

Bis denne
hasenpapst

Benutzeravatar
Selbermacher
Moderator
Beiträge: 3107
Registriert: 20.02.2006, 17:31
Kickertisch: Selbstbau
Status: Ligaspieler
Wohnort: Kiel
Kontaktdaten:

Beitrag von Selbermacher » 23.02.2006, 17:26

klaschatx hat geschrieben:Hi Selbermacher,

die Fotografien habe ich mit Interesse angeschaut, weil ich ja selber kurz davor stehe, einen Kicker selber zu bauen.
So war das auch gedacht. ;-)
klaschatx hat geschrieben: Dein Tisch macht einen recht guten Eindruck, taugt als Vorlage für meinen aber nur bedingt, weil ich bei meinem einige andere Features verwirklichen möchte (Zerlegbarkeit in zwei Korpusteile plus Beine zwecks Transport etc.)
Das ist dann aber weniger Unterschied als du jetzt denkst.
Die Beine sind eh abmontierbar.
Nur das der Korpus dann zwecks Gelenk 2-Teilig gemacht wuerde. Das waere auch schon alles.
Ich hatte das am Anfang auch ueberlegt. Aber es scheint mir egal zu sein ob der Korpus nun 2-Teilig ist oder nicht. Die Laenge bleibt ja die gleiche und so hoch ist der Korpus nicht das er nicht in einen Kombi passen wuerde. Der Vorteil bei einem 2-Teiligen Korpus ist, das man zur not aufklappen kann um an den Ballauswurf zu kommen. Wobei das bei einer guten Technik nicht notwendig sein sollte.
klaschatx hat geschrieben:Nur bei der Lackierung deines Kickers war ja wirklich ein absoluter Unästhet am Werk - das tut ja schon fast weh, diesen hingeschmodderten Lack zu sehen :-(
Tja ... Das sollten sowas wie Referenz-Bilder werden :-S
Und ich sagte noch zu ihm "Spritzen und mindestens 2 mal vorbehandeln / schleifen ...
klaschatx hat geschrieben: Zwei Fragen hätte ich da an dich, wenn du Lust hast, ein wenig zu fachsimpeln.
Gern.
klaschatx hat geschrieben: Die erste ist eher allgemein gehalten. Du schreibst an einer Stelle, du habest den Kicker an einen Lehmacher/Löwen angenähert und an einer anderen, die MDF-Platte sei resopal-ähnlich beschichtet. Hängen diese zwei Punkte miteinander zusammen?
Eigentlich hat alles was stabilitaet und steiffigkeit des Korpus zu tun hat auch etwas mit den Spieleigenschaften zu tun.
klaschatx hat geschrieben: Ich muss gestehen, dass es sich für mich immer etwas mystisch anhört, wenn von "Spannung im Korpus" und dergleichen die Rede ist - der Kasten an sich ist doch eigentlich nix anderes als ein primitiver Holzkasten. Macht es nach deiner Erfahrung tatsächlich einen signifikanten Unterschied, ob der Kicker aus Multiplex, Leimholz oder MDF unbeschichtet/beschichtet gebaut ist?
Diese Materialien haben unterscheidliche Eigenschaften, so kann es von vor oder Nachteil sein das eine oder andere zu verwenden. Ein Material das sehr steiff ist und dadurch in Schwingungen geraten kann scheint mir beim Kicker der auf Soccer-Art gespielt werden soll ziemlich ungeeignet.
klaschatx hat geschrieben: Woran merkt man das? Springt der Ball anders von der Bande zurück oder wie muss man sich das vorstellen?
Das merkst du ins saemtlichen details. Wenn die Bande zu weich ist wird der Ball nicht ordentlich zueueckprallen (lansamer) Eine nicht beschichtete Bande beguenstigt das nochmal und fuehrt auf daher zusaetzlich dazu das die Bande "kaputt" geht.
Auf meine 1. Modell (Echtholz" ist neben dem Tor auf 1/3 Materialtiefe das Holz ausgefasert. Ich musste es mit Leim traenken um wieder "ein Stueck" daraus zu machen" Daher unbedingt beschichten" :-)
klaschatx hat geschrieben: - Mein Kicker wird übrigens aus Buche-Leimholz bestehen - die Seitenwände 4 cm stark (!), der Rest zwischen 27 mm und 18 mm.
Sehr hartes Material. Das bedeutet eine stabile konstruktion. Allerdings auch widerum das sich jede kleine Erschuetterung auf die Soielflaeche und somit auf den Ball uebertragen wird.
Zu harte Konstruktion nach meinem Geschmack.
Du siehst schon, jetzt beisst sich sie Katze in den Schwanz ;-P
Wenn du allerdings ne Leonhart TS nachbauen willst kann es OK sein.
klaschatx hat geschrieben:
Meine zweite Frage bezieht sich auf die Torkastengestaltung. Darauf habe ich bisher zugegebenermaßen eher wenig Gedanken verschwendet.
Ich auch am Anfang. Erfahrung macht halt klug :)
klaschatx hat geschrieben: Ich bin immer davon ausgegangen, dass ich eine 45-Grad-Schräge einbaue und dann passt das schon. Nun schreibst du etwas von einer zweiten Schräge und einer angefasten Kante am Lehmacher-Spielfeld. Warum? Springt der Ball sonst - wenn er nur hart genug geschossen wird - tatsächlich von der Schräge in den Kasten, von dort wieder zurück vor die gleiche Schräge und dann zurück auf's Spielfeld?
Er hopst tatsaechlich direckt vom unteren Brett direkt aufs Speilfeld zurueck.
Daher hatte ich am Anfang eine Schraege eingebaut die ca 2cm nach hinten klappen konnte. Eine locker aufgehaengte Klappe sozusagen. So aehnlich war das bei den alten Kickern auch geloest. Klappt auch wunderbar ist allerdings etwas friemelig bis es genau abgestimmt ist. Naja und der Sound ist dann natuerlich etwas"klapprig". ;-)
klaschatx hat geschrieben:Wahnsinn - wenn du das so bestätigst, muss ich mir da wohl auch noch mehr Gedanken machen.

Danke schon mal und Gruß
klaschatx
Offenbar hast du ja schon ein paar Zeilen von mir gelesen. " Schraege unten und die Kante unter dem Tor anfasen. Das ist super zuverlaesssig und du kannst mit ein paar Versuchen ien Sound nach deinem Geschmack herstellen.

Viel Spass beim Bauen und Konstruieren.


Jeder Rechtschreibfehler ist MEINER!

Benutzeravatar
Selbermacher
Moderator
Beiträge: 3107
Registriert: 20.02.2006, 17:31
Kickertisch: Selbstbau
Status: Ligaspieler
Wohnort: Kiel
Kontaktdaten:

Beitrag von Selbermacher » 23.02.2006, 17:35

hasenpapst hat geschrieben:Hi,

Dein Kicker ist wirklich gut geworden....bis auf Spachtel und Lack :wink:
Da ich am überlegen bin, mir auch einen selbst zu bauen, habe ich ebenfalls ein paar Fragen.

- Mir gehts auch ums Holz, ist das wirklich so ausschlaggebend? eigentlich hatte ich sogar überlegt, Spanplatten zu nehmen.
Fuer den Korpus auf jeden Fall geeingnet. Und schoen guenstig ist es auch. Was mir an Spanplatte nicht gefaellt ist das die Schnittkanten "uebel" aussehen. Und sie deshalb eine Leimung an der Stirnseite fast ausschliesst.
klaschatx hat geschrieben:
- Du hast für die Stangen keine Bohrungen vorgenommen, sondern eingelassen und anschließend was drüber gesetzt. Hat dies einen besonderen Grund und war dies nur der Einfachheit halber
Die Lager sind auf den 1/10 mm genau eingebohrt. Du meinst die Leiste die ich aufgesetzt habe. Die ist noetig weil die Bande aus 2 Materialien hergestellt ist und sich sonst eine 2-Teilige Kante ergen haette. Ist praktisch nur ein Abschluss fuer die Kante.
klaschatx hat geschrieben:
- Selber bauen wollte ich vor allem deshalb, um eine paar Euro zu sparen. Dies kann man mit € 450,- nicht gerade behaupten. Da bist Du nicht weit weg von einem Homesoccer. Wieviel ist davon ist für das Holz angefallen?
Fuer Holz, Schrauben, leim etc sind es ca 150 Euro gewesen.
Der Rest ging fuer Puppen, Stangen etc drauf !
klaschatx hat geschrieben:
- Hast Du das fertige "Turnierspielfeld Leonhart Soccer" verwendet oder wie bist Du bzgl. des Spielfeldes vorgegangen.
Ich habe das 30 Euro Spielfeld von Kicker-Klaus verbaut.
klaschatx hat geschrieben:
Bis denne
hasenpapst

Benutzeravatar
Selbermacher
Moderator
Beiträge: 3107
Registriert: 20.02.2006, 17:31
Kickertisch: Selbstbau
Status: Ligaspieler
Wohnort: Kiel
Kontaktdaten:

Beitrag von Selbermacher » 23.02.2006, 18:17

Da faellt mir noch etwas ein was ich noch nicht richtig beantwortet hatte:

Bei den heutigen Holz-Materialeine versucht man immer den benoetigten Eigenschaften moeglichst nahe zu kommen. Das ist dann aber immer eine "Spezialisierung".
Das bedeutet es kann das eine oder anderer besonders gut und dafuer kaum etwas anderes. Weich und Formstabil schliesst sich halt aus.
Durch das Boxen bauen habe ich die unterschiedlichen (Schwingungs-)Eigenschaften kennen gelernt, habe dieses Wissen aber bis vor kurzem nicht auf den Kicker uebertragen.
Bis ich mal auf einem Kicker gespielt habe der sich wie eine "Holzkiste" anhoerte und auch spielte.
Ich konnte an Anfang nicht ausmachen woran es gelegen hat das der Kicker (Der aus einem soliden Material gebaut ist) Sich nicht so gut spielte, laut bollerte und bei jeder kleinen Erschuetterung ein Fangen des Balle extrem erschwerte.
Ich wusste das Lehmacher aus MDF sind, hatte das aber immer fuer "Sparmassnahmen" gehalten. Aber es geht nicht ums GEld sondern um die Schwingungen im Tisch.
Deshalb benutzt man bei Lehmacher z.B. MDF (Wie bei Boxen) nimmt halt kaum Schwingungen auf und kann sie also auch nicht auf die Spielflaeche uebertragen. Der Nachteil dieses Materials ist allerdings das es nicht so Formstabil ist. Deshalb habe Kicker aus MDF auch Spannschrauben unter der Spielflaeche. Die stellen Sicher das die Bande Hart ist und die Spielflaeche sich nicht runterdruecken laesst.
Das erklaerte fuer mich dann auch das plaetzliche auftauchen der Spannschrauben in den neuen Loewe und Lehmachern.

Mein erster Tisch hat uebrigens unter der Spielflaeche eine Dicke Glasplatte.
Ich halte das fuer fast ideal, weil sie durch das hoche gewicht ein erschuetterungsfreies Spiel zulaesst. Mit harten Puppen habe ich auf dem Tisch so einen direkten Kontakt zum ball wie auf keinem Anderen Tisch. (Glashart eben) Trotzdem prellt der Ball nicht bei der Annahme.
Nur ist das natuerlich eine teure angelegenheit und man gewoehnt sich zu schnell an diesen direkten Kontakt zum Ball den Man auf keinem anderen Tisch hat.
Das fehlt mir immer ein bischen ;-)

Benutzeravatar
klaschatx
Ehren-Mod
Beiträge: 3245
Registriert: 08.02.2006, 07:50
Kickertisch: Eigenbau: Soccer, Fireball
Wohnort: Mülheim an der Ruhr
Kontaktdaten:

Beitrag von klaschatx » 24.02.2006, 07:42

Moin,

das ist ja eine ausführliche Antwort. Super.

@ Moderatoren
Ich weiß nicht, wie sich dieser Thread weiterentwickeln wird - wäre es vielleicht eine Idee, eine neue Rubrik "Eigenbau" zu eröffnen und dorthin zu verlegen? Das wäre fast so ein wenig ein Alleinstellungsmerkmal für euer Forum - ich fand es nämlich sehr mühsam, mir zum Teil kleinste Informationshäppchen aus dem Web zusammenklauben zu müssen. Wenn es hier eine gut gefüllte Rubrik Eigenbau gäbe mit Erfahrungsaustausch, Links, Maßen etc. - traumhaft, eine wahre Fundgrube für alle Kicker-Bastler!

@ Selbermacher
_Sehr_ informativ. Ich hab's mir gestern abend schon mal durchgelesen und über Nacht sacken lassen - auf meine Frau hab ich wahrscheinlich gestern ein wenig weggetreten gewirkt ;-)

Ein paar Aspekte würde ich gerne noch mal vertiefen.

1) Meine persönliche Ausgangslage.
Ich kann gar nicht kickern - das mal in aller Deutlichkeit vorab. Meine Erfahrungen beschränken sich auf eine verflossene Jugendarbeit in unserer Gemeinde (machen inzwischen andere). Damals hat die gegenüber 12-14-Jährigen doch etwas höher entwickelte Feinmotorik eines Erwachsenen noch ausgereicht, auch ohne ausgebuffte Technik in aller Regel zu gewinnen - zum Teil sogar einarmig ;-). Der Kicker war sehr schnell mit glattem Glasspielfeld, aufgesetzten Ecken und Banden und harten Bällen, kontrolliertes Spiel eigentlich schlecht möglich. Tja - ansonsten kenne ich nur Spielzeug-Kicker und einen 200-Euro-China-Tisch.
Was ich nun möchte, ist ein vernünftiger Tisch, der nicht von vorneherein Limits bei der Technik setzt (Klemmen unmöglich und so). Dabei muss der Tisch aber nicht zwingend einem Soccer oder Lehmacher nahekommen, weil ich nie irgendwelche Turniere oder im Liga-Betrieb spielen werde.
Ich habe vor einigen Tagen das Material bestellt, geliefert wird aber erst Anfang April (finanztechnische Gründe).
Wofür habe ich mich bei dieser Ausgangslage entschieden? Original-Soccer-Figuren und Soccer-Torbreite, aber Hohlstangen und Turniersieger-Gummipuffer. Wie ich jetzt durch einen Parallel-Thread entdeckt habe, haben die günstigeren Stangen auch nicht die Original-Leonhart-Maße. Du siehst also: Es wird ohnehin ein "Misch-Tisch" bei der Aktion rauskommen. Für meine Zwecke find ich's okay. Der Tisch soll halt möglichst alle Techniken erlauben, ohne unbedingt einem bestimmten Modell nahekommen zu müssen.

2) Meine Konstruktion
Rein optisch soll mein Kicker in diese Richtung gehen:

http://www.kicker-klaus.de/online/seite ... te=galerie

http://www.kickermanufaktur.de/

Der "Unterkasten" soll die Ballrückführung aufnehmen, der "Oberkasten" Stangen, Tore und Spielfeld. Der Oberkasten soll etwa 5 cm über den Unterkasten drüberrutschen, damit beide Kästen von innen miteinander verschraubt werden können. Die Beine sollen zusätzlich teilweise von außen bis auf den Oberkasten gehen und so auch noch mal Oberkasten und Unterkasten zusammenhalten. Das meinte ich mit "zerlegbar": Das Gewicht soll sich auch etwas verteilen, damit man sich im Bedarfsfall keinen Bruch hebt. Bei dieser Konstruktion würde das Spielfeld auf einer MDF-Platte liegen, die wiederum noch einmal auf Leimholz-Querstreben liegt. Wo Unterkasten und Oberkasten verschraubt sind, haben die Seitenteile also eine Stärke von insgesamt 8 cm und dazu noch die Querverstrebung, auf der das Spielfeld ruht. Meinst du, dass es da noch zu vielen Schwingungen kommen wird?

3) Mal was neues - Spielfeld
Eine Frage ist mir noch zum Spielfeld eingefallen. Du hast ja auch das billige von Kicker-Klaus verwendet. Die Bandenerhöhung ist ja dabei nicht vorbereitet. Wie hast du die Bande hochgezogen? Mit der Oberfräse eine weitere Nut auf der Unterseite gefräst oder wie auf der better-tablefootball-Seite eine Nut mit der Kreissäge seitlich? Was mir auch noch etwas Kopfzerbrechen bereitet, ist die 2-mm-Bandenerhöhung. Was ist so gleichmäßig 2 mm hoch und keilförmig, das man das zum Anheben verwenden kann? Hm ...

4) Spielfeldmaß
Wie groß ist eigentlich dein Spiefeld?

So, nun bin ich _sehr_ gespannt auf deine Einschätzung meines Projekts und deine Tipps.

Danke schon mal und Gruß
klaschatx

Benutzeravatar
Selbermacher
Moderator
Beiträge: 3107
Registriert: 20.02.2006, 17:31
Kickertisch: Selbstbau
Status: Ligaspieler
Wohnort: Kiel
Kontaktdaten:

Beitrag von Selbermacher » 24.02.2006, 10:40

Hallo Klaschatx.

zu1)
Eine solide bauweise ermoeglicht dir stets ein aendern der Komponeten. Die Masse sind ja so angeglichen das man auf nem Leonhart TS auch mit Soccer-Puppen speilen kann. Nur das dann die Hohlstangen nicht recht passen wurden.
Das Kickern lernst du wenn du (an deinem neuen Kicker) Blut geleckt hast.
Wirst es ja dann auch mal gegen Gegner probieren wollen "Mal gucken ob ich den rein bekomme wenn ein Torwart drin steht!)

Ein bischen MischMasch, das gebe ich zu. Aber gut das haelt sich ja noch in Grenzen. ;-)
Die STangen sollte zum Tor passen. 20,5 erfordert einen anderen Puppen-Abstand in der Deckung als 17,5.

zu 2)
Na wenn da mal nicht "Herr Langenberg" als Privatperson einen Kicker als "Selbstbauprojekt" ausgibt?! Sieht exakt gleich aus der Tisch. Selbst die Befestigung der Querstrebe (Beine) ...
Auf jeden Fall aufwendig zu bauen, aber natuerlich auch sehr individuell. Das Holz sieht auch gut aus, ist aber natuerlich auch oberhart.
Verteilung des Gewichtes sollte ganz gut sein.
8cm ist natuerlich schon ganz ordentlich. Wobei zu bedenken ist das das nicht verleimte gesamtstaerke ist sondern eine ueberschneidung von 2 Kaesten. Das verhaelt sich nicht exakt gleich. Man stelle sich eine Lautsprecherbox vor:
aus 2 Kaesten die Uebereinander geschoben werden (Luftdurchlaessigkeit mal ausser acht gelassen) Man kann sich gut vorstellen das es an der Stelle der Ueberschneidung zum "schnarren" neigen wuerde. Das heisst im Klartext: DIe Teile bewegen sich schwingend gegeneinander. Ob sich die Schwingungen nun verstaerken oder so gegenlaufig sind das sie sich aufheben ... wer weiss? ;-)
Dennoch denke ich das du allein durch das eigengewicht der Konstruktion wenig Schwingungen haben wirst. Ich kann mir gut vorstellen das du bei 150 Kg ankommen wirst. Verhaelt sich also eher wie ein Stein als ein Karton. :)
Multiplex ist auch nicht so leicht in schwingung zu bringen wie Tischlerplatte oder gar Echtholz. Also wird schon.

zu 3)
Ich habe keine Kreissaege, also Oberfraese. War auch kein Problem weiter.
Tja das mit den 2mm war da schon eher so eine Sache. Habe auch ueberlegt was man da nehmen koennte. Verleimt habe ich das Spielfeld nachdem ich den Berreich an der Kante mit Krepp beklebt hatte. So konnte es auf keinen Fall verkleben.
Als es trocken war habe ich einfach seitlich zwischen Spielfeld und Traegerplatten Bohrungen gesetz und gesenkt. Dort habe ich dann kleine Spax reingedreht (in kleinen Abstaenden) bis das Mass gleichmaessig vorhanden war. Ein bischen fummelig, aber ging. Es waren auch nicht wirklich viele Schrauben noetig, da das Spielfeld ja 1cm dick ist und an der Stelle keinen Druck aushalten muss.
Allerdings habe ich gessehen das man Resopal-Keile als Ersatzteile bekommt.
Die wurden sich wunderbar eignen. Muesste man allerdings etwas schmaler machen weil sich nicht mehr drauf liegen sollen. Und ich denke bischen teuer (5,95 das Stueck)

und nun zu 4)
118x68 ist mein Spielfeld und das Spielfeld vom zu letzt gebauten Kicker ebenfals. ;-)
Mein Kicker ist eine Echtholz-Version und ich sage immer Alpha-Version mit diversen Erweiterungen/Verbesserungen. Aber Spielt sich Trotz Echtholz ganz gut denn ich habe als Traegerplatte fuers Spielfeld eine dicke Glasscheibe drin. Sehr hart und direkt aber ohne Schwingungen ;-)

Hab ich was vergessen zu beantworten? ;-)

Schoenen Gruss zurueck.

So nun wird es aber Zeit fuer nen neuen Browser (Ohne Umlaute ists sch ...)

Benutzeravatar
klaschatx
Ehren-Mod
Beiträge: 3245
Registriert: 08.02.2006, 07:50
Kickertisch: Eigenbau: Soccer, Fireball
Wohnort: Mülheim an der Ruhr
Kontaktdaten:

Beitrag von klaschatx » 24.02.2006, 10:47

Und weil ich's so interessant finde, schiebe ich gleich noch einen Beitrag hinterher. Ich habe diesen Thread gelesen:

ftopic365.html

Wenn ich das richtig mitbekommen habe, wird ja bei herkömmlicher Bauweise das Spielfeld unter die Banden geschraubt. Dann ist es klar, dass man mit Anziehen der Gewindestangen die Banden auseinanderdrückt und damit gleichzeitig den Zug/die Spannung auf das Spielfeld erhöht. Klar ist bei dieser Konstruktionsmethode auch, dass alle Erschütterungen an der Bande ganz direkt und unmittelbar und in vollem Umfang auf das Spielfeld übertragen werden.

Bei meiner Konstruktion hatte ich - wie schon in anderem Zusammenhang erwähnt - vor, das 1 cm starke Spielfeld auf etwa 2 cm MDF zu leimen und dann auf wahrscheinlich 2,7 cm starke Stützstreben zwischen die Banden zu legen.* Versiegelung zum Rand mit Silikonfuge (macht Leonhart ja auch so.) Die Übertragung von Erschütterungen der Bande (so welche da sind), würde dann natürlich über die Lagerung auf den Querstreben immer noch erfolgen können; aber Zug/Spannung wäre auf dem Spielfeld überhaupt nicht drauf und würde auch durch nichts beeinflusst werden.

Gut/schlecht?

Gruß
klaschatx

*Ich unterstelle dabei, dass ein insgesamt 3 cm starkes MDF-Spielfeld in sich schon ziemlich formstabil sein dürfte. 2,7 cm starkes Buchenleimholz in bis zu 20 cm breiten Streifen sollte dann nach meiner Erfahrung auf den erforderlichen 68 cm Länge genug Steifigkeit mitbringen, um ein Durchhängen der Platte wirksam und endgültig zu verhindern.

Benutzeravatar
Selbermacher
Moderator
Beiträge: 3107
Registriert: 20.02.2006, 17:31
Kickertisch: Selbstbau
Status: Ligaspieler
Wohnort: Kiel
Kontaktdaten:

Beitrag von Selbermacher » 24.02.2006, 10:58

Die GEwindestangen werden auf zug belastet (Sollten Schrauben immer) Das bedeutet das Spielfeld wird gewissermassen eingespannt zwischen den Banden. Leonhart hat hoechstens 1 Gewindestange in der Mitte. Sie haben ja auch einen Steiffen Kasten.
Es geht dabei in erster Linie um die Steiffigkeit der Bande. MDF wurde (mal krass uebertrieben) vom Ball nach aussen gedruekt werden (Bandenschuss) Oder eben auch vom Gummipuffer. Daher haben die "neuen" Modelle von Lehmacher/Loewe diese 3 Gewindestangen. Der Korpus ist Erschuetterungsaermer aber weicher, also musste versteiffung her.
Mit den Querstreben hast du natuerlich trotzdem recht. Meine Spielfdelder kann man einfach herausnehmen (liegen auf Leisten an der Bande) Aufgeleimt auf 2cm Tischlerplatte oder OSB.

Bei deiner Materialwahl und Bandenstaerke unterhalb des Spielfeldes wirst du eh kaum etwas erreichen koennen mit den Gewindestangen. Und brauchst du ja nicht. Die Steiffigkeit gibt das Material ja von allein schon her. Das Spielfeld muss dafuer eben gut gestuetzt sein, da es ohne zusaetzliche Spannung anfaelliger fuer "Durchhaenger" ist.

Benutzeravatar
klaschatx
Ehren-Mod
Beiträge: 3245
Registriert: 08.02.2006, 07:50
Kickertisch: Eigenbau: Soccer, Fireball
Wohnort: Mülheim an der Ruhr
Kontaktdaten:

Beitrag von klaschatx » 24.02.2006, 11:07

Selbermacher hat geschrieben:Hallo Klaschatx.
zu1)
Die STangen sollte zum Tor passen. 20,5 erfordert einen anderen Puppen-Abstand in der Deckung als 17,5.
Grrrr. Ich bin zu perfektionistisch. Jetzt denke ich schon wochenlang über die Konstruktion nach und trage alle Informationen zusammen und denke, dass das nun schon ziemlich gut wird - und dann kommt immer noch ein Mosaiksteinchen mehr. Ich habe gerade mal nachgeschaut: Bei den Hohlstangen von K-K beträgt der Abstand zwischen den beiden Verteidigern 24,8 cm; bei den Original-Leonhart-Stangen sind es 23 cm. Ist das nun ein echtes Problem? *Grübel*
und nun zu 4)
118x68 ist mein Spielfeld und das Spielfeld vom zu letzt gebauten Kicker ebenfals. ;-)
Oh ... 118 cm? Ist das das Lehmacher-Maß? Laut K-K hat das Leonhart-Soccer-Spielfeld 119,6 cm, laut kanji ein Löwen 120 cm. Welche Abstände haben denn deine Stangen? Wenn sich die Puppen mit ihrer Länge von 72 mm von Stangenmitte bis Fußende nicht berühren sollen und die Torwarte außerdem nicht die Torwände berühren sollen, braucht's doch schon 7x15 + 2x7,5 cm=120 cm? Wo sparst du die 2 cm ein? Die Antwort hätte mit 118 cm hätte ich jetzt wirklich nicht erwartet!
Hab ich was vergessen zu beantworten? ;-)
Jetzt ja ;-)

Gruß
klaschatx

Benutzeravatar
klaschatx
Ehren-Mod
Beiträge: 3245
Registriert: 08.02.2006, 07:50
Kickertisch: Eigenbau: Soccer, Fireball
Wohnort: Mülheim an der Ruhr
Kontaktdaten:

Beitrag von klaschatx » 24.02.2006, 11:13

Selbermacher hat geschrieben:Die GEwindestangen werden auf zug belastet (Sollten Schrauben immer) Das bedeutet das Spielfeld wird gewissermassen eingespannt zwischen den Banden. Leonhart hat hoechstens 1 Gewindestange in der Mitte. Sie haben ja auch einen Steiffen Kasten.
Okay, danke. Prinzip verstanden, finde ich allerdings vom theoretischen Ansatz her unglücklich. Ist wahrscheinlich wirklich nur Theorie - aber im Extremfall würde dann ja soviel Druck aufs Spielfeld kommen können, dass es schon wieder anfängt, sich zu wölben. Okay, ist wirklich sehr theoretisch gedacht. Eigentlich geht's also jedenfalls gar nicht so sehr darum, im Kasten in größerem Umfang Spannung aufzubauen, sondern eher darum, mit der Gewindestange zu verhindern, dass sich die MDF-Platte nach außen wölbt bei Belastung.

Verbessere mich bitte, wenn das total verquer ausgedrückt ist.

Gruß
klaschatx

Benutzeravatar
Selbermacher
Moderator
Beiträge: 3107
Registriert: 20.02.2006, 17:31
Kickertisch: Selbstbau
Status: Ligaspieler
Wohnort: Kiel
Kontaktdaten:

Beitrag von Selbermacher » 24.02.2006, 11:38

klaschatx hat geschrieben:Bei den Hohlstangen von K-K beträgt der Abstand zwischen den beiden Verteidigern 24,8 cm; bei den Original-Leonhart-Stangen sind es 23 cm. Ist das nun ein echtes Problem? *Grübel*
23 cm sind ein gutes Mass fuer ein 20,5cm Tor.
klaschatx hat geschrieben: Oh ... 118 cm? Ist das das Lehmacher-Maß? Laut K-K hat das Leonhart-Soccer-Spielfeld 119,6 cm, laut kanji ein Löwen 120 cm. Welche Abstände haben denn deine Stangen? Wenn sich die Puppen mit ihrer Länge von 72 mm von Stangenmitte bis Fußende nicht berühren sollen und die Torwarte außerdem nicht die Torwände berühren sollen, braucht's doch schon 7x15 + 2x7,5 cm=120 cm? Wo sparst du die 2 cm ein? Die Antwort hätte mit 118 cm hätte ich jetzt wirklich nicht erwartet!
KK nimmt es mit den Massangaben anscheinend nicht immer so genau. :-(
Das habe ich am Anfang auch nicht gewusst.
118 ist auf dem Lehmacher das Spielfeld. Daraus ergibt sich ein Stangenabstand von 14.75 mm.
klaschatx hat geschrieben:Okay, danke. Prinzip verstanden, finde ich allerdings vom theoretischen Ansatz her unglücklich.
Och nee finde ich gar nicht so ungluecklich. Einfach und wirkungsvoll.
klaschatx hat geschrieben:Ist wahrscheinlich wirklich nur Theorie - aber im Extremfall würde dann ja soviel Druck aufs Spielfeld kommen können, dass es schon wieder anfängt, sich zu wölben.
Nicht ganz. Aber es gibt Lehmacher bei denen die Spielflaeche so unter spannung ist das man ein richtiges federn spueren kann wenn man mit der Puppe auf den Ball klopft.
Sehr unangenehm. Aber zuviel ist ja selten gut.
klaschatx hat geschrieben:Okay, ist wirklich sehr theoretisch gedacht. Eigentlich geht's also jedenfalls gar nicht so sehr darum, im Kasten in größerem Umfang Spannung aufzubauen, sondern eher darum, mit der Gewindestange zu verhindern, dass sich die MDF-Platte nach außen wölbt bei Belastung.

Verbessere mich bitte, wenn das total verquer ausgedrückt ist.
[/qutoe]
Da gibt es nix zu verbessern.

Benutzeravatar
klaschatx
Ehren-Mod
Beiträge: 3245
Registriert: 08.02.2006, 07:50
Kickertisch: Eigenbau: Soccer, Fireball
Wohnort: Mülheim an der Ruhr
Kontaktdaten:

Beitrag von klaschatx » 24.02.2006, 11:54

Selbermacher hat geschrieben:
klaschatx hat geschrieben: Oh ... 118 cm? Ist das das Lehmacher-Maß? Laut K-K hat das Leonhart-Soccer-Spielfeld 119,6 cm, laut kanji ein Löwen 120 cm. Welche Abstände haben denn deine Stangen? Wenn sich die Puppen mit ihrer Länge von 72 mm von Stangenmitte bis Fußende nicht berühren sollen und die Torwarte außerdem nicht die Torwände berühren sollen, braucht's doch schon 7x15 + 2x7,5 cm=120 cm? Wo sparst du die 2 cm ein? Die Antwort hätte mit 118 cm hätte ich jetzt wirklich nicht erwartet!
KK nimmt es mit den Massangaben anscheinend nicht immer so genau. :-(
Das habe ich am Anfang auch nicht gewusst.
118 ist auf dem Lehmacher das Spielfeld. Daraus ergibt sich ein Stangenabstand von 14.75 mm.
Oh Mann, und jetzt gibt's noch Leute, die sagen, dass die ganzen Kisten doch eh baugleich sind und überhaupt kein nennenswerter Unterschied spürbar ist. Wenn es am Ende sogar egal ist, ob die Stangen 15 cm oder 14,75 cm auseinanderliegen und ob die Spielfeldmaße um 2 cm differieren, dann habe ich so langsam wirklich den Eindruck, dass ich mir zu viele Gedanken mache. Am Ende traue ich mich nicht mal mehr, überhaupt noch mit dem Bau anzufangen ;-)

Gruß
klaschatx

Benutzeravatar
Selbermacher
Moderator
Beiträge: 3107
Registriert: 20.02.2006, 17:31
Kickertisch: Selbstbau
Status: Ligaspieler
Wohnort: Kiel
Kontaktdaten:

Beitrag von Selbermacher » 24.02.2006, 12:05

Naja ...
Wichtig ist ein stabiler Kasten der ruhig bleibt.
Dieser sollte im Winkel sein. ;-)
Das Spielfeld sollte sich innerhalb eines gewissen Rahmens befinden (Turniermass)
Daraus ergeben sich die Stangenabstaende.
Die Hoehe der Stangen ist wiederrum abhaengig von den jeweiligen Puppen die drauf sollen.
Wenn der Ball zuverlaessig im Tor bleiben soll kann man da auch noch ein paar dinge falsch machen.
Irgendwie spielen kann man auf jeder Kiste. Aber es soll sich ja richtig gut spielen. Sonst kannste ja ne China-Kiste kaufen gehen. ;-P

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste