Sichtkarbon auf Korpus


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Kriz
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Beitrag von Kriz » 15.04.2017, 00:11

Kürzt du dann die Contus L4 damit sie in die Wechsellager passen?

Messer
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Beitrag von Messer » 15.04.2017, 06:31

Hallo,

Ist das schon der fertige Außendurchmesser der Lager? Der Abstand über dem Lager scheint noch etwas großzügig zu sein. Den würd ich wirklich minimieren wegen Bandeneinsicht.
Die Querstreben der Beine könntest du eventuell auch noch etwas nach unten schieben.

Geiles Projekt! Bin gespannt ;)

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Beitrag von Jim » 16.04.2017, 09:43

Kriz hat geschrieben:Kürzt du dann die Contus L4 damit sie in die Wechsellager passen?
Bei Bedarf werde ich das tun. Ich werde aber damit warten bis ich die Stangen einbaue.
Messer hat geschrieben:Hallo,

Ist das schon der fertige Außendurchmesser der Lager? Der Abstand über dem Lager scheint noch etwas großzügig zu sein. Den würd ich wirklich minimieren wegen Bandeneinsicht.
Die Querstreben der Beine könntest du eventuell auch noch etwas nach unten schieben.

Geiles Projekt! Bin gespannt ;)
Danke! Ein sehr guter Punkt! Der Durchmesser der Lagerbohrung ist auf die Ullrich Wechsellager angepasst. Aktuell haben die Lagermitten vom oberen Rand einen Abstand von 45mm (Habe ich irgendwo mal gelesen). Ich werde das Minimieren wie vorgeschlagen.
Die Querverstrebung kann ich nur noch wenig nach unten verschieben, weil der Abstand der oberen Kante der Querstreben zueinander der Spielfeldlänge - 2x 10mm (Senkung für die Stange zum spannen) + 10mm Spiel zum anziehen mit der Schraube entsprechen muss.

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e.t.chen
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Beitrag von e.t.chen » 23.04.2017, 09:37

@Jim:
Hier meine Umsetzung der Kickerbeleuchtung: KLICK!
steady! I think you’re ready, Betty
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Beitrag von Jim » 27.04.2017, 16:34

e.t.chen hat geschrieben:@Jim:
Hier meine Umsetzung der Kickerbeleuchtung: KLICK!
So ähnlich habe ich es mir vorgestellt. Glückwunsch zur erfolgreichen Fertigstellung. Wie ist die Ausleuchtung?
Ich würde gerne etwas basteln, was man unter den Tisch verstauen kann, d.h. zusammengeklappt sollte das etwa 120cm inkl. Befestigung sein. Würde mich warscheinlich die Festziehstange von Libero orientieren.


Zum Laminatergebnis:
Es sieht tatsächlich sehr gut aus. Bilder folgen. Ich werde allerdings nicht ohne Umwege auf schöne Oberfläche kommen. Das muss leider alles geschliffen werden. Das großfächige Laminieren von den Seitenteilen wird dadurch viel mehr Zeit und Spitzengefühl in Anspruch nehmen als ich dachte. Ich hoffe, dass ich dieses Wochenende dazu komme zumindest die Seitenteile fertig zu stellen.

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Re: Sichtkarbon auf Korpus

Beitrag von Jim » 03.05.2017, 09:16

Hallo,

die Seitenwände sind fertig laminiert. Unfassbar, wie viel Arbeit das war. Ich werde noch diese Woche darauf im Detail eingehen.


Ich habe ein paar Detailfragen zum Kicker:
1. Ist der Radius der oberen Ecken vom Torausschnitt vorgegeben oder macht man einfach irgendeinen rein? Aktuell habe ich willkürlich einen Radius von 10mm gemacht.
2. Ich bin etwas verwirrt, was die Anordnung der Prallplatte hinterm Tor angeht, d.h. was für ein Winkel sollte sie haben und ab wo fängt die Platte an. In meiner Konstruktion habe ich einen Winkel von 41° angedacht und die Schräge beginnt bündig mit dem oberen Rand (siehe Bild). Aktuell überlege ich, ob man den Winkel verkleinern sollte und die Schräge etwas über dem Tor anfangen zu lassen. Auf der Seite von Kickerbau habe ich rausgelesen, dass es Anordnungen von 30-45°gibt mit lockeren und festen Prallplatten sowie verschiedene Arten der Ballführung. Wenn es eine einfache Lösung gibt, würde ich die vorziehen gegenüber eine Führung wie bei Tornado. Was meint ihr?
Bild


Ein wenig Hintergrund zu meiner Frage bzgl. der Prallplatte:
Wir haben auf der Arbeit nun angefangen mit Korkbällen zu spielen, um die Geräuchkulisse zu reduzieren. Nun ist mir hier aufgefallen, dass der Ball zum Teil wieder aus dem Tor rauskommt. Die Prallplatte von dem Kicker auf der Arbeit hat etwa 45°, d.h. der Ball wird mehr oder weniger senkrecht umgelenkt. Nun ist uns zum ersten mal passiert, dass bei einem kräftigen Schuss der Ball im Torkasten wieder hochgesprochen ist, ein zweites mal gegen die Prallplatte stößt und wieder im Feld landet. Das Problem haben wir mit einer Moosgummimatte im Torkasten gelöst.
Der zweite Punkt ist, dass die Bälle etwas höher fliegen als die Standardbälle (rein gefühlt) und knapp unter dem oberen Torrahmen wird der Ball auch nicht sauber in den Torkasten gelenkt und landet öfter mal wieder im Feld. Dieses Problem werden wir auf der Arbeit nicht mehr lösen, aber wenn es geht, würde ich es gerne bei meinem Kicker vermeiden.

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Beitrag von Starbuck » 03.05.2017, 09:53

Hi,
bei meinem Leo befindet sich der Ansatz des Prallbrettes überhalb des Torausschnittes- verwendet wird ein schlicht angetackertes Sperrholzbrettchen, der Winkel beträgt weniger als 45°, die Schüsse werden in der Regel schräg nach vorn unter das Spielfeld geleitet. Das Bälle aus dem Tor springen oder nicht sauber reinzischen kommt so selten vor, dass es für mich absolut zu vernachlässigen ist. Falls Du Deine Konstruktion im "Leo-Style" gestaltest, würde ich darauf achten, dass die untere Kante des Spielfeldes mit einer Fase versehen wird. Knallen die Bälle gegen eine scharfe Kante, gibt es ziemlichen Ballverschleiß :wink:

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Re: Sichtkarbon auf Korpus

Beitrag von eumelzock » 03.05.2017, 10:41

Der P4P Coin, die Lettner Kicker und der leo.pro tournament haben 2 "Prallplatten", die 2te ist ca 90° versetzt zur eigentlichen Torplatte eingebaut.
Damit sollten weniger Bälle rausspringen und den Knall kann man dadurch auch optimieren.
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Beitrag von Messer » 03.05.2017, 17:10

Das Thema mit der 2ten Prallplatte funktioniert echt gut, jedoch kommt dies bei dir nicht in Frage, da die Bälle ja unten am Torkasten entnommen werden und nicht zentral.
Das mit den 41° könnte schon ziemlich gut funktionieren. Eine Skizze im CAD kann da auch ganz hilfreich sein (Eintrittswinkel des Balles gleich Austrittswinkel).

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Beitrag von Jim » 06.05.2017, 11:21

Danke für die Tipps bzgl. der Prallplatte. Ich werde dann die 41˚ lassen, aber den Anfang der Schräge etwas höher anfangen lassen. Wenn ich die Zeit finde, werde ich auch mal berechnen, was ich theoretisch brauche.

Ab hier ein weiteres Statusupdate:
So, die Seitenbretter sind fertig laminiert. Es fehlt noch der Schliff und ein Schutzlack. Das mache ich im Laufe der nächsten Woche. Vorher teste ich den Schutzlack an Testbrettern aus, die ich vorher laminiert habe.

Zum Laminiervorgang:
Das optimale Verfahren wäre das Harzinjektionsverfahren (oder auch RTM Verfahren) gewesen. Das konnte ich jedoch nicht in der Größe der Seitenwände (1520x330 mm2) realisieren. Daher habe ich eine Kombination aus Vakuum- und Handlaminieren verwendet. Weiterhin konnte ich mir ein paar Tipps aus Bootsbauforen entnehmen, da dort oft mit GFK-Geweben auf Holz handlaminiert wird.
Ich habe Vorübungen mit Holz im Vakuumverfahren gemacht (Wurde auch hier beschrieben). Holz war mir jedoch kein geläufiger Untergrund. Hierbei sind folgende Probleme aufgetreten:
- bei niedrigviskosem Harz hat das Holz das Harz nahezu komplett aufgesogen, sodass das CFK-Gewebe mehr oder weniger Trocken auf der Platte lag.
- bei mittelviskosem Harz wurde das Harz nicht so stark vom Holz aufgesogen. Das ist gut, aber das Gewebe konnte auch nicht so gut getränkt werden und es sind Poren geblieben. Poren werden durch Vakuum zusätzlich vergrößert. Technisch ok, aber einfach unschön.

Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich das nicht rein über Vakuumverfahren machen konnte. Allerdings gabs auch Probleme mit dem reinen Handlaminieren (auch hier habe ich Tests gemacht). Da ich sehr leichtes Gewebe genommen habe, war es entsprechen auch dünn gewebt. Ohne genügend Druck auf der Gewebefläche, war der helle Holzuntergrund zu erkennen, da Faserbündel nicht flachgedrückt werden.
Der Lösungsansatz sah nun folgendermaßen aus:
- Um ein zu starkes Aufsaugen des Harzes durch das Holz zu unterbinden, wurde das Holz mit Harz bestrichen und gewartet bis es anfängt zu gelieren (ca. 30min). Der eigentliche Laminiervorgang findet erst jetzt statt. Der Tipp kam aus dem Bootsbau.
- Das CFK-Gewebe wird mit Vakuumtechnik angepresst und nach 2-3h aus dem Vakuumsack genommen. Die Oberfläche ist dann klebrig, d.h. nicht vollständig ausgehärtet. Die Fasern sind aber nun fest genug an die Holzplatte angepresst and bleiben kleben. Man kann eine weitere Schicht Harz aufbringen, um evtl. Poren zu füllen und die Harzschicht zu verstärken. Das neue Harz kann sich mit dem gelierten Harz verbinden. Am Ende erhält man eine einheitliche, dickere Harzschicht.
- Der Holzuntergrund wurde schwarz gebeizt, falls doch kleinere Stellen durch das Gewebe nicht abgedeckt wurde.

Im nächsten Beitrag gibt es dann endlich ein paar Bilder.

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Re: Sichtkarbon auf Korpus

Beitrag von Alex86 » 15.05.2017, 19:12

Eine Frage zwischendurch, gibt es Contus L4 Stangen als Vollstangen? Oder gibt es die nur die Hohlstangen ausführung?

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Re: Sichtkarbon auf Korpus

Beitrag von Coccyx » 02.06.2017, 22:16

Hat zwar mal so gar nix mit diesem Thema hier zu tun :wink: aber ich sag mal nein. Warum auch?

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