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klaschatx Moderator

Anmeldungsdatum: 08.02.2006 Beiträge: 2136
Wohnort: Mülheim an der Ruhr
Kickertisch: Soccer-Eigenbau, Fireball-Eigenbau
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Verfasst am: 07.08.2006, 07:06 Titel: Fragen zum Passen |
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Hallo zusammen,
nachdem ich jetzt mitten in den Übungen zum Pass zur Bande hin stecke, sind da doch ein paar Fragen aufgetaucht, die ich gerne loswerden möchte. Sie resultieren aus den Erläuterungen in den Thiele-Videos und der Beobachtung von P4P-Spielen auf Video.
1)
Sehe ich das richtig, dass der Pass in der Regel gerade durchgespielt wird, dass er also nicht in Höhe der gegnerischen 5er-Reihe gegen die Bande geht und von dort zur eigenen 3?
2)
Sehe ich das richtig, dass der Pass nicht auf "Sehen" gespielt wird, sondern auf "Verdacht"? Sprich: Man stellt die Figur, die den Pass fangen soll, einfach an die richtige Stelle und brezelt den Pass/Schuss dort hin? Also es kommt im Grunde nur darauf an, den Pass/Schuss an die richtige Stelle zu semmeln, wo der Fänger ohnehin schon wartet?
3)
Was ich nicht ganz verstanden habe: Dieter Thiele erklärt ja in einem der Videos kurz die Haltung der linken Hand und weist dann ausdrücklich darauf hin, dass nach dem Pass die Puppen fast waagerecht stehen sollen. Warum? Wofür soll das gut sein? Wenn die Figuren so hoch stehen, drohen doch geblockte Pässe direkt bis zur gegnerischen 3 durchzulaufen. Wäre es nicht günstiger, wenn die Figuren der 5 nach Abschluss der Passbewegung in Blockposition stehenbleiben? (Bei meinen bisherigen Übungen ergibt sich das auch fast automatisch so. Empfinde ich aber eben auch als sinnvoller - Gegenargumente?)
Danke euch und Gruß
klaschatx |
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Selbermacher Moderator

Anmeldungsdatum: 20.02.2006 Beiträge: 2562
Wohnort: Kiel
Kickertisch: Eigenbau/P4P
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Verfasst am: 07.08.2006, 11:22 Titel: |
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1)
In einem der Videos sagt Thiele es auch:
Am sichersten durch geht der Pass, der auf höhe der 5er die Bande berührt.
Ist auch kla denn der kann nur geblockt werden wenn man ganz an der Bande ist.
Noch knapper kann man nicht spielen.
So ein Pass ist meist aber etwas schwieriger zu fangen weil man die "Kuhle" aus Bande und schräger Puppe nicht nutzen kann. Deshalb werden solche pässe gern mit Effet gespielt, nämlich so das der Ball fals er fon der Puppe nicht direkt gestoppt wird, gegen die Bande und von da in richtung der eigenen Stange weiter läuft.
So hat man dann nen "2. Versuch" den Ball unter Kontrolle zu bringen.
2)
In der Mitte ist das Spiel genau das gleiche wie vor dem Tor
Es wird gelockt,getäuscht und getrickst was die Regeln erlauben.
Man weiß also nicht ob der jetzt wirklich nicht merkt das er beim Blocken eine Lücke hat - oder lockt er mich nur um dort den Ball zu fangen?
Genauso weil der Blocker nicht ob tasächlich in der gezogenen Richtung gepasst wird, gerade oder schräg??
Insofern ist es also auch immer wieder ein Spiel mit der Warscheinlichkeit oder eben auch mal ein blinder Versuch. Trotzdem wird natürlich geguckt wo der Ball hin geht und erst so spät wie möglich die 3er so positioniert das der Ball auf die Puppe trifft. Vorher schon stellen wird ein guter Gegner schnell merken und direkt blocken.
3)
Gut aufgepasst, du hast auch Recht!
Aber Thiele hat auch recht.
So schnell wie möglich muß die Puppe wieder nach unten zurück, sonst ist ein Block schnell durch.
Wagerecht nach dem Schuß finde ich allerdings auch ein bischen hoch.
Bis zur wagerechten Position hat die Puppe schon länger keine Ballberührung mehr. Bringt also nichts die Puppe so weit zu bewegen. Eher so weit wie man den Ball noch führen kann und dann schnell zurück.
Es geht nämlich darum den Ball so lange wie möglich mit der Puppe zu führen.
Ein wirklich guter schräger Pass wird nämlich nicht mit der Ecke gespielt sondern mit der Fußmitte.
Und das geht nur wenn man zu der Bewegung nach vorne, gleichzeitig eine seitliche Bewegung ausführt.
Und das ganze so lange wie man den Ball führen kann, damit der Ball die Seitliche Bewegung aufnehmen kann.
Das sind dann aie Pässe die nicht zu hören sind, weil die Puppe nicht auf den Ball "platscht" sondern praktisch vorsichtig "aufgelegt" wird umd dann mit Druck den Ball in eine schräge richtung zu drücken.
Das besonders schwierige daran ist, daß schnell ein gequetschter Pass daraus wird, wenn man nicht den richtigen Punkt am Ball erwischt. Mit zu griffigen Bällen sind solche Pässe fast nicht möglich weil die sofort an der Puppe haften statt an der zu gleiten.
Man treibt es so aufwändig, damit der Gegner nicht schon an der Position des Balles vor der Puppe den Pass erahnen kann. Wenn der Ball immer mittig vor dem Puppenfuß abgedrückt wird, und das nach rechts, links mitte, dann kann der Gegner das nicht wissen. Jedenfals nicht anhand des Balles. _________________ FAQs: Häufig gestellte Fragen | Eigene Bilder hochladen | In die Landkarte eintragen | Die Forum-Regeln
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klaschatx Moderator

Anmeldungsdatum: 08.02.2006 Beiträge: 2136
Wohnort: Mülheim an der Ruhr
Kickertisch: Soccer-Eigenbau, Fireball-Eigenbau
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Verfasst am: 07.08.2006, 11:46 Titel: |
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| Selbermacher hat folgendes geschrieben: |
1)
In einem der Videos sagt Thiele es auch:
Am sichersten durch geht der Pass, der auf höhe der 5er die Bande berührt.
Ist auch kla denn der kann nur geblockt werden wenn man ganz an der Bande ist.
Noch knapper kann man nicht spielen.
So ein Pass ist meist aber etwas schwieriger zu fangen weil man die "Kuhle" aus Bande und schräger Puppe nicht nutzen kann. Deshalb werden solche pässe gern mit Effet gespielt, nämlich so das der Ball fals er fon der Puppe nicht direkt gestoppt wird, gegen die Bande und von da in richtung der eigenen Stange weiter läuft.
So hat man dann nen "2. Versuch" den Ball unter Kontrolle zu bringen.
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Danke für deine Antwort. Habe ich inhaltlich auch verstanden (meine ich), aber ...
a) sehe ich von Bandenberührung nicht viel auf den Videos. Die Pässe sehen doch immer ziemlich gerade durchgespielt aus.
b) Dann: Das mit der "Kuhle" aus Bande und Fänger habe ich mir schon fast gedacht, aber an der Stelle hat mein Tisch durch die Zieharmonikapuffer eine deutliche Designschwäche (kürzere Puffer gehen nicht wegen der kurzen Noname-Stangen) - um in den Winkel zwischen Bande und Figur zu spielen, ist bei mir der Abstand zwischen Figur und Bande zu groß. Dass das Fangen durch die kurzen Puffer erleichtert wird sehe ich ein, aber spätestens beim Pass von der Bande weg kann man es sich doch sowieso nicht mehr leichter machen; da fehlt ja die Bande ohnehin beim Fangen. Folgerung für mich: Ich spiele halt direkt und gerade auf die Figur durch; das funktioniert schon ganz gut, soweit man da nach drei Tagen Training halt sein kann.
| Zitat: |
2)
(...)
Insofern ist es also auch immer wieder ein Spiel mit der Warscheinlichkeit oder eben auch mal ein blinder Versuch. Trotzdem wird natürlich geguckt wo der Ball hin geht und erst so spät wie möglich die 3er so positioniert das der Ball auf die Puppe trifft. Vorher schon stellen wird ein guter Gegner schnell merken und direkt blocken.
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Ehrlich gesagt habe ich bei der Betrachtung der Videos schon ziemlich stark den Eindruck, dass bei einer Moving Defense, die wirklich immer in Bewegung ist, mehr oder weniger immer blind geschossen wird. Denn die Trefferausbeute ist ja doch nicht so hoch, wie man es bei Schüssen erwarten würde, die auf Reflex eben _nicht_ gefangen werden können. Selbst bei vom Namen her sehr starken Spielern bin ich andererseits überrascht, wie schwach mir viele Schüsse vorkommen. Uh - etwas vom Thema ab. Um auf das Passen zurückzukommen: Den Fänger möglichst spät zu positionieren ist klar, aber so wie ich es sehe, erfolgt doch der Pass immer auf den positionierten Fänger. Ein schneller Pass in den leeren Raum, dem dann erst die Bewegung des Fängers zur Fangposition folgt, kann doch gar nicht funktionieren. Oder? (Hier geht es jetzt mehr um das, was im Kopf passiert, weniger um das, was man auf dem Spielfeld eventuell an gleichzeitiger Bewegung wahrnimmt.)
| Zitat: |
3)
Gut aufgepasst, du hast auch Recht!
Aber Thiele hat auch recht.
So schnell wie möglich muß die Puppe wieder nach unten zurück, sonst ist ein Block schnell durch.
Wagerecht nach dem Schuß finde ich allerdings auch ein bischen hoch.
Bis zur wagerechten Position hat die Puppe schon länger keine Ballberührung mehr. Bringt also nichts die Puppe so weit zu bewegen. Eher so weit wie man den Ball noch führen kann und dann schnell zurück.
Es geht nämlich darum den Ball so lange wie möglich mit der Puppe zu führen.
Ein wirklich guter schräger Pass wird nämlich nicht mit der Ecke gespielt sondern mit der Fußmitte.
Und das geht nur wenn man zu der Bewegung nach vorne, gleichzeitig eine seitliche Bewegung ausführt.
Und das ganze so lange wie man den Ball führen kann, damit der Ball die Seitliche Bewegung aufnehmen kann.
Das sind dann aie Pässe die nicht zu hören sind, weil die Puppe nicht auf den Ball "platscht" sondern praktisch vorsichtig "aufgelegt" wird umd dann mit Druck den Ball in eine schräge richtung zu drücken.
Das besonders schwierige daran ist, daß schnell ein gequetschter Pass daraus wird, wenn man nicht den richtigen Punkt am Ball erwischt. Mit zu griffigen Bällen sind solche Pässe fast nicht möglich weil die sofort an der Puppe haften statt an der zu gleiten.
Man treibt es so aufwändig, damit der Gegner nicht schon an der Position des Balles vor der Puppe den Pass erahnen kann. Wenn der Ball immer mittig vor dem Puppenfuß abgedrückt wird, und das nach rechts, links mitte, dann kann der Gegner das nicht wissen. Jedenfals nicht anhand des Balles. |
Danke noch mal; das wird so deutlich bei Dieter Thiele nicht erklärt. Hört sich für mich jetzt allerdings mehr nach "Schieben" denn nach "Schießen" an. Bisher hat es ja immer geheißen, dass ein guter Pass schon fast mehr einem Schuss gleicht, weil er möglichst schnell ausgeführt sein soll.
So, jetzt habe ich wahrscheinlich ziemlich wirr geschrieben. Das waren die Gedanken, die mir beim Lesen so durch den Kopf schossen. Ist wahrscheinlich nicht alles so, dass man drauf antworten kann ...
Gruß
klaschatx |
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Selbermacher Moderator

Anmeldungsdatum: 20.02.2006 Beiträge: 2562
Wohnort: Kiel
Kickertisch: Eigenbau/P4P
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Verfasst am: 07.08.2006, 12:32 Titel: |
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a) Wenn du die Möglichkeit hast die Videos langsam laufen zu lassen.
Guck dir mal pass-unten-4.xyz ganz langsam an.
Wenn du das auf 5 Bilder/sec und schööööön groß anguckst kannst du sogar sehen wo Thiele den Ball mit der Puppe annimmt und wie er schießt.
b)
Tja, das mit der Kuhle ...
Schade das du es nicht üben kannst. Der Vorteil dieses Passes liegt in seiner mögliche härte.
Diesen Pass kann man so hart passen wie keinen anderen, weil der Ball in der Kuhle gut kontrollierbar ist.
zur moving Defense:
Eine sich ständig bewegende 5er läßt Platz für einen flotten Bandenpass, es sei denn die 5er schlägt ständig an. Also muß die Abwehr auch hierbei stets auf der Hut sein und eventuell im richtigen Augenblick an der Bande parken.
Und genau das ist das Spiel! Irgend etwas ist immer offen.
Spielt er jetzt da durch oder täuscht er nur um den Ball schräg an meiner Puppe vorbei zu passen?
Bleibe ich an der Bande? Bekomme ich da den Ball? Oder verarscht er mich und will das nur?
Das der Ball bei den Pros, dann nicht 100% durch geht, liegt zum Teil ja auch an den Fähigkeiten des Gegners. Man kennst sich ja auch schon etwas.
Wird halt auch schonmal ein guter Täuscher erkannt/erahnt und dann doch geblockt.
Fänger nachziehen:
Ich kann dir gar nicht genau sagen, ob bei mir erst der Fänger da ist oder ob ich erst schieße ...
Vielleicht mache ich das gleichzeitig? Ich weiß es nicht, aber das ist auch gut so, denn:
Wenn ich mir auf rechts keinen Kopf machen muß/brauche, habe ich den Kopf für links frei.
Das heißt ich kann hier fast so konzentriert auf Lücke schießen, wie von der 3 aufs Tor.
Das einzige problem ist hhier die rechte Hirnhälfte und die daraus resultierende Unfähigkeit der Linken!
Ich versuche möglichst von einem Punkt, 3 verschiedene Pässe zu spielen.
Sobal ich den Ball an diesem Punkt habe entscheide ich wohin der Ball gehen soll.
Wenn ich das entschieden habe scheieße ich da hin und hoffe das die Rechte schon da ist.
Du hast Recht. Es ist mehr ein Schieben als schießen.
Je härter man diese Pässe spielen kann umso leichter sind sie spielbar, denn:
Wenn der Ball ordentlich druck von hinten bekommt, nimmt er eine seitlich schiebende Bewegung besser an. Man nutzt dann praktisch die Masseträgheit. _________________ FAQs: Häufig gestellte Fragen | Eigene Bilder hochladen | In die Landkarte eintragen | Die Forum-Regeln
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