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Spielfeld / Qualität und Bearbeitungsmöglichkeiten
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Niklas



Anmeldungsdatum: 07.09.2007
Beiträge: 743
Wohnort: Regensburg
Kickertisch: Fireball Home

BeitragVerfasst am: 30.05.2008, 22:49    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe nichts anderes erwartet Ronny :)

mfg Nik

_________________
jetzt war da schon wieder ne Lücke oO
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RonnyO.



Anmeldungsdatum: 26.05.2008
Beiträge: 44
Wohnort: Graz

BeitragVerfasst am: 02.06.2008, 11:23    Titel: Antworten mit Zitat

So,

es ist vollbracht! Ich habe das Resopal mit Epoxidhard auf eine 28 mm MDF Platte geklebt.

Als Unterlage habe ich ebenfalls eine MDF-Platte verwendet. Auf die habe ich dann mein Resopal gelegt (mit der Unterseite nach oben). Das Resopal hatte 121 x 69 cm. Auf die Vorderseite vom Resopal habe ich Packetpackbandstreifen geklebt, die ich seitlich überstehen gelassen habe (ca. 7 cm). Dann habe ich das Epoxid auf die Rückseite des Resopal gestrichen (Pinsel und Zahnspachtel) und dann die zweite MDF Platte (28 mm) von einer Seite zur anderen drauf gelegt. Damit nichts verrutscht habe ich dann die zuvor angebrachten Klebestreifen seitlich hochgezogen und die aufgelegte Platte damit fixiert (wie mit einem Spanngurt). Flux noch ein paar schwere Blumentöpfe drauf und fertig....

Tags darauf habe ich dann mit der Feile das überstehende Resopal entfernt und eine kleine Phase auf das Resopal geschliffen...

sieht alles in allem Top aus und überdauert von der Haltbarkeit der Klebung sicherlich das vorhanden sein unserer Erdölreserven *gg*

Nun bleiben nur noch die Spielfeldecken hochzuziehen und die Bandenerhöhung und fertig (hoffe, dass das Resopal / Epoxidharz nicht bricht, wenn ich die Ecken hochziehe... der ganze Verbund ist ja doch recht spröd).

Wie ich nun Linien drauf bekomme, falls ich welche mache, weiß ich noch nicht so recht, hab aber schon eine Idee, die ich aber in einem gesonderten Thread behandeln möchte.

LG RonnyO.

ps: Epoxidharz... meine erste Wahl in Spielfeldklebe-Fragen!!!
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klaschatx
Moderator


Anmeldungsdatum: 08.02.2006
Beiträge: 2259
Wohnort: Mülheim an der Ruhr
Kickertisch: Soccer-Eigenbau, Fireball-Eigenbau

BeitragVerfasst am: 02.06.2008, 11:29    Titel: Antworten mit Zitat

Das mit dem Kleben scheint ja eine super Sache zu sein. Werde ich beim nächsten Projekt, wo ich so was brauche, dann wohl auch mal probieren.

Neugierige Frage: Willst du von der Rückseite noch einen Gegenzug aufkleben?

Gruß
klaschatx

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"It's a long long way to the top of the world, but it's a short fall back down."
--- Ketzer auf tischfussball-online.com ---
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RonnyO.



Anmeldungsdatum: 26.05.2008
Beiträge: 44
Wohnort: Graz

BeitragVerfasst am: 02.06.2008, 12:47    Titel: Antworten mit Zitat

Nein,

ich denke nicht, dass ich auf der Rückseite ein Laminat aufbringen werde, da die 28 mm MDF Platte doch schon recht stabil wirkt und auch das Epoxid eigentlich nicht viel Verzug zulassen wird.

Ich werde aber einen Rahmen bauen, auf den ich das Spielfeld aufleimen werde. der wird 4 Streben haben und ca. 150 mm hoch sein. Wenn das Spielfeld mal mit dem Rahmen verdübelt und verleimt ist, dann sollte sich nichts mehr verziehen. Den Rahmen mit Spielfeld werde ich dann in den Kicker-Kasten (Seitenwände mit Torwand und Torkasten) einsetzen und fertig.

Das bringt mir unter anderem den Vorteil, dass ich die Lage der Spielfeldoberkante über die Höhe des Rahmens unter dem Spielfeld steuern kann, weil...

Ich den Rahmen, auf dem das Spielfeld sitzt, bündig mit dem "Kicker-Kasten" verschrauben werde. Da die Rahmenteile aus dem Plattenzuschnitt kommen sind diese absolut Maßtreu und das Spielfeld mit dem Resopal und dem Epoxid drauf hat ca. 29,5 mm somit sollte es kein Problem sein bei bekannter Seitenwandhöhe und Spielfelddicke die benötigte Rahmenhöhe zu berechnen, damit die Spielfläche 84 mm unter den Stangenachsen zu liegen kommt. Wie gesagt wird dieser Rahmen mit Spielfeld in den restlichen Kicker eingeschraubt, dadurch wäre das ganze dann auch auswechselbar.

LG RonnyO.
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schnulliwulli



Anmeldungsdatum: 29.08.2006
Beiträge: 930
Wohnort: in der nähe von Krefeld
Kickertisch: Mopped, Windsurfen, Handwerkern...

BeitragVerfasst am: 03.06.2008, 16:29    Titel: Antworten mit Zitat

RonnyO. hat folgendes geschrieben:
Nein,

ich denke nicht, dass ich auf der Rückseite ein Laminat aufbringen werde, da die 28 mm MDF Platte doch schon recht stabil wirkt und auch das Epoxid eigentlich nicht viel Verzug zulassen wird.



Das halte ich für sehr sehr gefährlich, es geht nicht darum dass sich das Epoxi verzieht. Das wird sicher nicht passieren, sondern du hast zwei verschiedene Schichten (Holz und Laminat) die sich unterschiedlich ausdehnen, da ist es unerheblich durch welchen Kleber die zusammen gehalten werden. Wenn ich nicht viel aus dem Physik-Unterricht behalten habe, das ist aber hängen geblieben. Das ist der klassische Bimetall-Effekt der da zum Vorscheinen kommen wird.

Nicht umsonst werden auch bei den Kickern die man so käuflich erwerben kann kann die Bretter aus dem der Kicker gefertigt ist immer von beiden Seiten beschichtet. Bei meinem P4P ist das Spielfeld auch von unten beschichtet und das sicher aus gutem Grund.

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RonnyO.



Anmeldungsdatum: 26.05.2008
Beiträge: 44
Wohnort: Graz

BeitragVerfasst am: 03.06.2008, 22:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Schnulli,

der Bimetalleffekt ist eine Temperatur-Erscheinung, wenn ich mal die Wärmeausdehnung von Stahl nehme = 11 x 10^-6 m/(m K) und annehme, dass sich Resopal 10 mal so stark dehnt, was in etwa Polypropylen entspricht, dann dehnt sich das Resopal pro Meter und K um ca. 0,1 mm. Bei einer nun auftretenden Temperaturdifferenz von 20°C dehnt sich das Resopal also um 0,1 x 20 = 2 mm. Wenn ich bei Holz mit der Dehnung von Stahl rechne dann ergibt sich 1/10 der Dehnung der Resopalpatte. Die Differenz der beiden Längenänderungen ist 1,8 mm. Diese 1,8 mm muss meine 28 mm MDF Platte nun als Spannungen aufnehmen ohne sich zu verziehen... scheint mir recht realistisch zu sein, das 1,8 mm keine Verwerfung erzueugen... selbts wenn es eine Verwerfung erzeugen sollte, dann denke ich, dass man ~ 2mm nicht als Wellen sehen wird.... ich bin im Moment zu faul, aber man könnte sich den Radius des entstehenden Kreise ausrechnen... wird wahrscheinlich aber egal sein...

Ich denke dein P4P Spielfeld sitzt nicht auf einer 28mm MDF Platte und ist mit einem noch viel Steiferen Rahmen verschraubt... deshalb ist da vielleicht Gegenzuglaminat aufgebracht... ich kann mich aber auch täuschen....


Die 2mm falls ich nicht ganz daneben liege schafft die 28mm MDF Platte ohne was, da bin ich mir sicher. Wenn ich noch den Rahmen drunter mache, dann sehe ich kein Problem...

Fragen am Rande..

Hast du Klebe-Parkett, oder verklebten Teppich zu Hause, vielleicht noch Tapeten and der Wand? Hat sich da schon mal irgendwas verbogen? Steht die Wand schief, weil sich die Tapete anders dehnt als die Betonmauer? Hat sich der Estrich verworfen, weil du Teppich drauf geklebt hast, oder Parkett? Denke eher nicht, oder? Ist alles nur eine Frage wie du die Verhältnisse wählst und was das Trägermaterial als Spannungen zu verkraften vermag. Es ist keine Frage der Grundsätzlichkeit und des Fehlens, oder des Vorhandenseins eines Phänomens...

Was meinst du?

LG RonnyO.
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schnulliwulli



Anmeldungsdatum: 29.08.2006
Beiträge: 930
Wohnort: in der nähe von Krefeld
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BeitragVerfasst am: 04.06.2008, 06:32    Titel: Antworten mit Zitat

RonnyO. hat folgendes geschrieben:


Ich denke dein P4P Spielfeld sitzt nicht auf einer 28mm MDF Platte und ist mit einem noch viel Steiferen Rahmen verschraubt... deshalb ist da vielleicht Gegenzuglaminat aufgebracht... ich kann mich aber auch täuschen....


Die 2mm falls ich nicht ganz daneben liege schafft die 28mm MDF Platte ohne was, da bin ich mir sicher. Wenn ich noch den Rahmen drunter mache, dann sehe ich kein Problem...

Fragen am Rande..

Hast du Klebe-Parkett, oder verklebten Teppich zu Hause, vielleicht noch Tapeten and der Wand? Hat sich da schon mal irgendwas verbogen? Steht die Wand schief, weil sich die Tapete anders dehnt als die Betonmauer? Hat sich der Estrich verworfen, weil du Teppich drauf geklebt hast, oder Parkett? Denke eher nicht, oder? Ist alles nur eine Frage wie du die Verhältnisse wählst und was das Trägermaterial als Spannungen zu verkraften vermag. Es ist keine Frage der Grundsätzlichkeit und des Fehlens, oder des Vorhandenseins eines Phänomens...

Was meinst du?

LG RonnyO.


Deine Berechnungen mögen stimmen, ich bin kein Physiker und kann das deshalb nicht wiederlegen aber auch nicht zustimmen. Deine Beispiele mit dem Parkett und der Tapete finde ich allerdings etwas weit hergeholt und sehr übertrieben, aber seis drum. Winken
Allerdings weiß ich aus eigener Erfahrung, das z.b. Poster die auf Hartfaserplatten oder auch auf Holzplatten aufgebracht werden, wenn sie nicht gegenkaschiert werden, die Hartfaser- oder Holzplatte zum verbiegen bringen. Und ich denke, dass hier die Ursache nicht nur in der Temperaturschwankung zu suchen ist, sondern auch die Feuchtigkeit die von den unterschiedlichen Materialien aufgenommen werden kann mitspielt.
Ich kenne das Phänomen auch von Bodendielen die einseitig mit Feuchtigkeit in Berührung kommen. Auch da habe ich das schon beobachten dürfen, dass die sich verziehen obwohl sie auf dicken querbalken fixiert und verlegt waren. Ich sag es noch mal ich bin kein Physiker und auch keine Schreiner, ist halt ein persönlicher Erfahrungswert. Und ich persönlich glaube, dass es bei besagtem Spielfeld auch passieren kann. (Kann!!!)
Du kannst ja auch mal einen Schreiner fragen, welche Erfahrungen er denn mit einem solchen Problem gemacht hat. Kann nur sagen das mein Schreiner des Vertrauens mir dazu geraten hat.

Bin der Meinung das da kein Rahmen helfen wird. Im übrigen ist beim P4P das Spielfeld in einer Nut der Seitenwand eingelassen der ähnlich wirken dürfte wie ein Rahmen.

Aber wie gesagt alles Äusserungen bzw. persönliche Erfahrungen eines nicht-Physikers.

Was du nun daraus machst, bleibt natürlich Dir überlassen. Ich hoffe und wünsche Dir, dass du dich am Ende nicht ärgern musst. Also viel Spass mit deinem neuen Tisch. its ok

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klaschatx
Moderator


Anmeldungsdatum: 08.02.2006
Beiträge: 2259
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BeitragVerfasst am: 04.06.2008, 06:40    Titel: Antworten mit Zitat

Ich würde grundsätzlich Schnulliwulli zustimmen. Schau dir Küchenarbeitsplatten an - selbst bei 40 mm Stärke haben die einen Gegenzug von der Rückseite. Laminat für den Fußboden ebenfalls. Das Spielfeld bei meiner no 2 hat sich auch verzogen; das waren allerdings auch nur 6 mm doppelseitig laminierte HDF-Platte vollflächig auf 16 mm MDF verklebt.

Allerdings stimmt auch: Bei no 2 wird das Spielfeld von der Konstruktion wieder gerade gezogen.

Insofern: mach, was du willst. Wenn deine Konstruktion das aushält, geht's wahrscheinlich auch ohne. Sei dann aber vielleicht besser fix. Das Verziehen ging bei mir ratz fatz. Und das war selbst mit Schraubzwingen und Auf-ein-dickes-Kantholz-Spannen nicht wirklich zu beheben. Einen verzogenen Rahmen gerade in einen Tisch einbauen wollen - stelle ich mir sehr schwierig vor. Das biegt man nicht mal eben so.

Gruß
klaschatx

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schnulliwulli



Anmeldungsdatum: 29.08.2006
Beiträge: 930
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Kickertisch: Mopped, Windsurfen, Handwerkern...

BeitragVerfasst am: 04.06.2008, 11:53    Titel: Antworten mit Zitat

Schau mal hier in diesem Forumsbeitrag, das fand ich ganz interessant in dem Zusammenhang. Offensichtlich taucht dieses Problem auch bei Zimmertüren auf die mit Tapete beklebt wurden.
Hättest du das gedacht?

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RonnyO.



Anmeldungsdatum: 26.05.2008
Beiträge: 44
Wohnort: Graz

BeitragVerfasst am: 04.06.2008, 14:12    Titel: Antworten mit Zitat

Unglaublich...

dabei dachte ich mir, dass ich mit dem Tapetenbeispiel auf der sicheren Seite wäre.... Geschockt

ihr macht mir ganz schön Kopfweh!! Aber jetzt ist es auf jeden Fall gelaufen, da die Vorder- und Rückseite zugleich mit Laminat beklebt werden müssten... jetzt heißt es hoffen, das sich nichts verbiegt!

Ich werds euch auf jeden Fall wissen lassen.... ich rechne nach eueren Bedenken aber bereits mit dem Schlimmsten.

Was solls, wenn sie sich biegt mach ich noch eine und dann mit Laminat vorne und hinten... its ok

LG RonnyO.
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Kicker-Klaus



Anmeldungsdatum: 09.05.2008
Beiträge: 24
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Kickertisch: Leonhart S4P

BeitragVerfasst am: 04.06.2008, 14:43    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin nun auch kein Physiker, lasse also alle Berechnungen unkommentiert. Unsere Erfahrung zeigt nur (leider) daß einseitig laminerte Spielfelder die mittels Rahmenkonstruktion/Nut in Form gehalten werden, gerne mal Spannungsrisse im äußeren Bereich des Spielfeldes auftreten. Um es mit dem Klebeparkettvergleich zu beschreiben: Der estrich biegt sich nicht hoch, korrekt, größere Fugenbildung ist aber ein vielbeklagtes Problem. Bei dem Spielfeld ists dann eben keine Fuge, sondern ein Riss Winken
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schnulliwulli



Anmeldungsdatum: 29.08.2006
Beiträge: 930
Wohnort: in der nähe von Krefeld
Kickertisch: Mopped, Windsurfen, Handwerkern...

BeitragVerfasst am: 04.06.2008, 14:48    Titel: Antworten mit Zitat

RonnyO. hat folgendes geschrieben:
Unglaublich...

dabei dachte ich mir, dass ich mit dem Tapetenbeispiel auf der sicheren Seite wäre.... Geschockt

ihr macht mir ganz schön Kopfweh!! Aber jetzt ist es auf jeden Fall gelaufen, da die Vorder- und Rückseite zugleich mit Laminat beklebt werden müssten... jetzt heißt es hoffen, das sich nichts verbiegt!

Ich werds euch auf jeden Fall wissen lassen.... ich rechne nach eueren Bedenken aber bereits mit dem Schlimmsten.

Was solls, wenn sie sich biegt mach ich noch eine und dann mit Laminat vorne und hinten... its ok

LG RonnyO.



ja so kanns gehen, von wegen sichere Seite. Winken

Die Vorder- und Hinterseite müssen übrigens nicht zeitgleich aufgebracht werden...Also wenn du noch die Möglichkeit hast dann los!

Was noch helfen könnte wäre eine Gratleiste unter deinem Tisch. Wird zumindest bei Tischplatten gemacht um ein verbiegen zu verhindern. Viellicht kannst du die ja noch anbringen um das Schlimmste zu verhindern.
Bei der Gratleiste werden Nuten in die Unterseite gefräst und dann wird eine entsprechende Leiste in die Nut eingeschoben. schau mal hier >>>> viellicht kannst du damit ja noch dem drohenden Unheil entgegen wirken?

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RonnyO.



Anmeldungsdatum: 26.05.2008
Beiträge: 44
Wohnort: Graz

BeitragVerfasst am: 04.06.2008, 22:31    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für den Tipp, aber ich werde jetzt erstmal gar nichts tu und der Dinge harren, die da kommen.

Ich habe mit einem Bekannten telefoniert, der Tischler ist und der hat eben gemeint, dass es schon zu spät ist, man müsse Laminat und Gegenzug immer gleichzeitig aufbringen.

Ich habe mir aber nach dem Gespräch mit ihm noch einige Gedanken gemacht....


Alle Werte sind dabei fiktiv!

Die Platten werden in der Presse bei 60-70°C verpresst. Nun ist es so, dass sich die MDF, oder was auch immer Platte, dabei weniger dehnt als das Resopal und ich denke, dass man deshalb das Gegenzuglaminat braucht. Das Resopal hat bei 20°C sagen wir 100 cm und bei 70°C 100,8 cm. Die MDF Platte hat bei 20°C 100 cm und bei 70°C nur 100,2 cm. Dann ist klar, dass beim Abkühlen von Presstemperatur auf Umgebungstemperatur Probleme auftreten, da ja beide Werkstoffe wieder auf 100 cm zurückgehen, das Resopal dabei aber um 8 mm schrumpft, das MDF aber nur um 2 mm. Da ich das ganze aber bei 30°C verarbeitet habe mache ich mir da mal nicht solche sorgen.

Wegen Feuchtigkeitsaufnahme bleibt natürlich ein Restrisiko, dass ich aber aus Mangel an Zeit derzeit sowieso nicht beheben kann...

Ich sags euch auf jeden Fall, wenn sie sich verbogen hat! Zur Zeit ist sie noch schnurgerade, war heute im Keller und habs kontrolliert, also seit Samstag, wo ich das ganze verklebt habe ist die Platte mal ruhig...

LG RonnyO.
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schnulliwulli



Anmeldungsdatum: 29.08.2006
Beiträge: 930
Wohnort: in der nähe von Krefeld
Kickertisch: Mopped, Windsurfen, Handwerkern...

BeitragVerfasst am: 05.06.2008, 08:37    Titel: Antworten mit Zitat

RonnyO. hat folgendes geschrieben:
Danke für den Tipp, aber ich werde jetzt erstmal gar nichts tu und der Dinge harren, die da kommen.

Ich habe mit einem Bekannten telefoniert, der Tischler ist und der hat eben gemeint, dass es schon zu spät ist, man müsse Laminat und Gegenzug immer gleichzeitig aufbringen.



Na ich hoffe mal für Dich das die mögliche Verbiegung an deiner Platte vorüber geht, aber was mich wirklich interessieren würde ist die Frage: Warum muss man den Gegenzug gleichzeitig aufbringen?? Da fällt mir selber keine wirklich gute Begründung für ein.
Kannste da mal deinen Tisch-Freund noch mal nach fragen warum das so sein muss??
Irgendwie scheint es mir egal wann der der Gegenzug aufgebracht wird., wichtiger scheint mir zu sein dass auf beiden Seiten annähernd das gleiche Material verarbeitet wird. Natürlich wird kein Tischler, wenn es nicht nötig ist, auf beiden Seiten einer Platte teures Mahagoni verarbeiten. Aber irgendwie sollte sich die Materialen von der Beschaffenheit gleichen damit unterschiedliche Zugkräfte vermieden werden. -- Vermute ich!
Aber bei dem Zeitpunkt des Gegenzug kleben bin ich erst mal "ungläubiger Thomas" und würde den Tischler der mir das sagt mal nach dem Warum fragen.

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Fredl



Anmeldungsdatum: 16.04.2008
Beiträge: 19
Wohnort: Ulm
Kickertisch: am liebsten mit meinem

BeitragVerfasst am: 05.06.2008, 20:27    Titel: Antworten mit Zitat

Also dann äussere ich mich mal
Ich kann euch nur folgendes mitgeben. Die Schreiner/ Tischler verpressen die Schichtstoffe mit Wärme. Beim Pressvorgang härtet der Kleber aus. Wenn die Beschichtung einseitig ist verändert der aushärtende Klebstoff seine Oberflächenspannung. Wenn nun die Beschichtung/ der Kleberauftrag einseitig ist bauen sich einseitige Spannungen auf. Dies passiert auch bei der Kaltverpressung und bei unterschiedlichen Schichtstärken. Des weitern dehnt sich die beschichtung unterschiedlich aus wobei dann auch darauf geachten werden soll das der Schichtstoff in einer Richtung verpresst wird ( ja ja auch Schichtsoff hat eine Richtung)
Zum Beschichten kann ich nur Raten zum Schreiner zu gehn oder Patex zu verwenden.
Patex hat den vorteil das er 2-seitig aufgebarcht wird mit einer Zahlspachtel, ablüftet und dann mit einer Rolle festgepresst wird. Dabei kommt es nur zum Teil auf den Druck an. Der Vorteil ist das sich bein Rollen die Luft nach aussen verteilt und der Kleber ein Kontaktkleber ist. Dadurch werden hohstellen vermieden. Von der Variante mit Epoxi fällt mir ausser Geschockt gar nicht ein.
darf ich dir auch mal was ausrechen
Wenn du zum Schreiner gehst MDF 28mm 18€/m² und HPL 11€/m² ( 2X) macht in der Summe ca 34€ wenn er dir das jetzt noch beschichtet leg nochmal 20 drauf und du bist fertig. Billiger kommst du da mit Epoxi auch nicht Mr. Green
Aber da ich Schreiner bin verstehe ich das vielleicht nicht Smilie
Fredl
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