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MonkeyShot
Anmeldungsdatum: 15.10.2007 Beiträge: 129
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Verfasst am: 16.04.2008, 11:05 Titel: Ausgangshandhaltung beim Jet |
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Hallo Leute,
man kann den Griff beim Jet am Unterarm, am Handgelenk, am Handballen oder an der unteren Handfläche ansetzen. Mir persönlich gefällt der Jet, der am Unterarm angesetzt wird nicht so gut, da er zwar relativ einfach zu erlernen und ziemlich schnell ist, er aber keinen Spaß macht, das Gefühl beim Schuss also schei*e ist! Die Jets, die um das Handgelenk angesetzt werden, machen mehr Laune und zusätzlich kann die Hebelwirkung des Gelenks ausgenutzt werden, was den Jet um einiges beschleunigt.
Um die Hebelwirkung optimal auszunutzen gibt es meiner Meinung nach zwei voneinander abweichende Handstellungen.
Chris Marks z.B. hat die Hand in der Ausgangsstellung (also während des Dribblings in der Mitte), bereits "aufgeklappt". Die Handspitze, bzw die Finger zeigen dabei nach rechts (unten). Bei vielen Amateur-Spielern hingegen zeigt die Handspitze (Finger) nach links. Diese Handhaltung hat meiner Meinung nach den Nachteil, dass das Handgelenk nicht parallel zum Griff angesetzt werden kann, sondern die Hand leicht schräg angelegt wird (Finger zeigen etwas weiter Richtung Tisch als Richtung Spieler). Diese leichte Schrägstellung ist beim Jet nach links (Push-Jet) nicht weiter schlimm, sie verhilft ihm sogar zu mehr Geschwindigkeit. Beim Jet nach rechts (Pull-Jet) wirkt sich diese Handstellung jedoch negativ aus. Hier muss dann die Hand, nachdem die Figur den Ball umkreist hat (also während der Gegenbewegung) "aufgeklappt" (Finger / Handspitze zeigt nach dem Aufklappen nach rechts unten) und begradigt (Handgelenk parallel zum Griff anlegen) werden, damit der Schuss nicht zu weit links im Tor einschlägt.
Fazit: Der Jet müsste mit der Handhaltung von Chris Marks im Endeffekt einheitlicher und auch schneller zu bewerkstelligen sein, da dass Aufklappen beim Pull-Jet wegfällt...was sagt ihr dazu?
Gruß MonkeyShot |
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patritsch

Anmeldungsdatum: 31.01.2008 Beiträge: 344
Wohnort: Dormagen
Kickertisch: Leo Homesoccer (auffe Arbeit)
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Verfasst am: 16.04.2008, 11:31 Titel: |
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Nichts gegen Chris Marks, aber Tony Spredeman dürfte in Sachen Snake wohl eher als Referenz taugen. Der wickelt die Hand derartig um den Griff, dass die Hand (mit der Handfläche nach oben) fast parallel zum Boden verläuft. Dadurch bekommt er offensichtlich viel Kontrolle, und soweit ich das als Laie beurteilen kann, ist der Schuss auch nicht wirklich langsam...
Hinzu kommt, dass er sich dabei so über den Tisch beugt, dass er mit der Nase fast über dem Mittelstürmer hängt - sieht ziemlich exotisch aus. Wenn man dann noch seine 5 dazu betrachtet, kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus - für mich der aus Zuschauersicht attraktivste Spieler. |
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lusibu

Anmeldungsdatum: 17.01.2007 Beiträge: 680
Wohnort: .at Kickertisch: Garlando, Tornado
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Verfasst am: 16.04.2008, 11:47 Titel: |
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Vorab: Wer ist Chris Marks?
Jeder sollte seinen Snake so machen, wie er ihm am besten entgegenkommt. Ich empfehle eine entspannte Handhaltung, bei der am Handgelenk angesetzt wird und die Hand locker herunterhängt. Vor allem hat eine Abwinklung des Handgelenks den Nachteil, dass der Schuss dadurch um einiges anstrengender wird, und das kann im Laufe eines langen Turniers mit vielen Bewerben zum Problem werden. Die Erfahrung zeigt aber, dass manche damit nicht zurechtkommen, die sollen es halt anders machen.
Analysiert nicht immer alles zu Tode, und macht nicht immer alles irgendwem nach.
cheerz _________________ Wo ist der jetz einegangen?!
http://www.zeitgeistmovie.com |
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breastfed

Anmeldungsdatum: 17.04.2006 Beiträge: 386
Wohnort: Dülmen Kickertisch: Selbstbau
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Verfasst am: 16.04.2008, 13:30 Titel: |
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| i agree with lusibu! |
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Fab

Anmeldungsdatum: 14.01.2006 Beiträge: 217
Wohnort: Kiel
Kickertisch: Lehmacher P4P
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Verfasst am: 16.04.2008, 14:04 Titel: |
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Yo...guter post!
Zudem sollte man bedenken, dass man eh unterschiedlich ansetzen muss, um einmal nach oben zu schießen und um nach unten zu schießen. |
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Silvio M.
Anmeldungsdatum: 16.04.2008 Beiträge: 4
Wohnort: München
Kickertisch: P4P, Tornado
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Verfasst am: 16.04.2008, 14:11 Titel: |
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Zu Tony Spredeman:
Tonys Haltung resultiert daraus das er so früh angefangen hat. Er hat die Haltung ins Erwachsenenalter übernommen die er schon mit 9 Jahren hatte.
Fazit: Man kann mit jeder Haltung jeden Schuss schießen (Mike Bowers).
Wenn man sich Gedanken macht verfolge ich diesen Ansatz:
1.) Welche Bewegung muss die Stange vollführen - dabei stelle ich mir vor ich bin die Stange.
2.) Wie kann ich diese Bewegung mit meinem Körper realisieren, dabei ein paar Richtlinien
-die Hauptlast liegt soweit möglich auf großen Muskeln wie Bizeps, Trizeps, Rundmuskeln, Brustmuskel, da kleine Muskeln schneller ermüden oder am Bsp. Unterarm viele kleine schwer zu koordinierende Muskeln die schnell ermüden (Hauptproblem Pull Shot)
-je einfacher die vom Körper durchgeführte Bewegung desto leichter ist sie zu erlernen und konstanter ausführbar
-der Griff fungiert als Verbindung zwischen Körper und Stange.
Während der Bewegung muss eine optimale Kraftübertragung zwischen Körper und Griff gewährleistet sein. Greift man den Griff hart während der Bewegung und übt etwas Druck gegen die Stange aus um das Lagerspiel auszuschalten hat man die größte Kraftübertragung ABER: jegliche Fehler in der vom Körper ausgeführten Bewegung, krumme Stangen oder das Verkanten bei der Zugphase im Ball wirken sich stark aus. Außerdem sind durch die harte Griffhaltung die Unterarmmuskeln schon angespannt und können für die Bewegung nur noch eingeschränkt benutzt werden(entspannter Muskel kann die größte Explosivität entwickeln, außen vorgenommen ist die Reaktivkraft).
Hat man eine eher lockere Verbindung zum Griff während der Bewegung, leidet die Kraftübertragung - dafür wirken sich Fehler in der Bewegung, Verkanten und krumme Stangen weniger stark aus (Dämpfung)
Fazit: Je schneller und härter ein Schuss sein soll desto präziser muss die vom Körper durchgeführte Bewegung sich in die gewünschte Bewegung der Stange übersetzten.
-Schultergelenk,Ellenbogengelenk und und Handgelenk lassen den Arm wie eine Peitsche funktionieren d.h. das Prinzip adierter Geschwindigkeiten (Person läuft im fahrenden Zug)
Bsp. Oberarm wird in die Waagerechte gebracht, währenddessen wird der Unterarm gebeugt (zur Schulter) und die Hand ebenfals Richtung Schultern - Die Fingerspitzen bewegen sich am schnellsten.
Schluss:
Wenn man sich Gedanken um die Bewegung macht ist die anfängliche Griffhaltung nur ein kleiner Bestandteil. Entscheidend ist die auf die Ausgangsposition folgende Bewegung. Ein Tony Spredeman hat eine physiologisch fragwürdige Ausgangshaltung( aus dem Kindesalter übernommen), hat aber gelernt Bewegungen auszuführen die zum gewünschten Ergebnis führen. Um die "perfekte Technik" logisch zu erschließen müsste man alle Zusammenhängen kennen - d.h. die komplette Anatomie der oberen Extremitäten und der Hüfte, sowie die Art und Weise wie die Muskeln und Gelenke funktionieren kombiniert mit vollem Verständnis der physikalisch notwendigen Vorgänge.
Verfügt man nicht über dieses Wissen mus man anhand von Erfahrungen über das was funktioniert sich dem Ideal annähern. |
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jonnyyy
Anmeldungsdatum: 14.12.2007 Beiträge: 67
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Verfasst am: 16.04.2008, 14:15 Titel: |
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Zudem sollte man bedenken, dass man eh unterschiedlich ansetzen muss, um einmal nach oben zu schießen und um nach unten zu schießen.[/quote]
Das sollte man eigentlich nicht...
Ich denke auch dass es viele Möglichkeiten gibt den Jet schnell und präzise zu schießen, wie man ja sehr schön am Vergleich Billy und Spree feststellen kann. Einfach trainieren, dann wird das schon. |
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jonnyyy
Anmeldungsdatum: 14.12.2007 Beiträge: 67
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Verfasst am: 16.04.2008, 14:16 Titel: |
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| Hey Silvei, Post mir nicht davor! Scheiß Klone! |
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klaschatx Moderator

Anmeldungsdatum: 08.02.2006 Beiträge: 2013
Wohnort: Mülheim an der Ruhr
Kickertisch: Soccer-Eigenbau, Fireball-Eigenbau
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Verfasst am: 16.04.2008, 14:34 Titel: |
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Vor allem sollte man - wie Silvio auch schon erwähnt hat - bei der Analyse und Entwicklung von Bewegungsabläufen das Hauptaugenmerk nie auf den starren Bewegungsablauf legen, sondern auf das zu erreichende Ziel. Im Golfsport gibt es Untersuchungen, wonach verschiedene Schulen den Bewegungsablauf beim Abschlag völlig unterschiedlich beschreiben. Das Ziel ist aber immer das gleiche: den Schlägerkopf so auf den Ball treffen zu lassen, dass daraus der perfekte Abschlag entsteht. Ich persönlich tue mich leichter, dass für das Passspiel zu beschreiben: Denke nie über das Brushen des Balles an sich nach, sondern behalte immer im Auge, dass es darum geht, den Ball mal nach oben, mal nach unten an der gegnerischen 5 vorbeizubekommen. Überlege dann, wie du erreichst, dass der Ball die Bewegung macht, die er soll. So entsteht eine individuelle und dabei auch noch flexible Technik (gerade letzter Punkt ist ja auch nicht unwichtig). Dieser Grundgedanke des Denkens vom Ziel her lässt sich sicher auch auf's Jetten oder andere Schusstechniken übertragen.
Tja - das war wohl jetzt die Langform für "analysiert's nicht alles über"
Gruß
klaschatx _________________ "It's a long long way to the top of the world, but it's a short fall back down."
--- Ketzer auf tischfussball-online.com ---
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fäberrich
Anmeldungsdatum: 12.02.2008 Beiträge: 51
Wohnort: Bliesen
Kickertisch: Tornado Soccer Bonzini
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Verfasst am: 16.04.2008, 16:08 Titel: |
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käse brot ist ein gutes brot, das heir kann entfernt werden danke _________________ Eiderdaus doah isa neih SCHEPPOAHT! |
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Fab

Anmeldungsdatum: 14.01.2006 Beiträge: 217
Wohnort: Kiel
Kickertisch: Lehmacher P4P
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Verfasst am: 16.04.2008, 18:00 Titel: |
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| jonnyyy hat folgendes geschrieben: |
| Zudem sollte man bedenken, dass man eh unterschiedlich ansetzen muss, um einmal nach oben zu schießen und um nach unten zu schießen. |
Das sollte man eigentlich nicht...
das schon.[/quote]
Ich hab festgestellt, dass ich für einen linkslangen und für einen rechtslangen Jet unterschiedliche Winkel in der handhaltung benötige, um wirklich gut durchziehen zu können.
Bin selbst aber eh kein "In der Mitte Ansetzer", von daher verrate ich mich damit auch nich |
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