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Eins nach dem Anderen...

 
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Shiba



Anmeldungsdatum: 27.01.2008
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Wohnort: Freiburg
Kickertisch: Kneipenkicker-Champion

BeitragVerfasst am: 06.02.2008, 14:10    Titel: Eins nach dem Anderen... Antworten mit Zitat

Habe seit längerem vor, selber einen Kicker zu bauen, jedoch nicht bevor alles Sattelfest in meinen Kopf, respektive auf Papier gebracht wurde. Habe vor einen P4P ähnlichen mit MDF zu bauen

Mein jetziges Problem besteht darin, dass ich noch nicht genau weiss welche Reihenfolge ich wählen soll...(falls man überhaupt eine wählen kann)

Frage an die Selbstbauer: Wie seid ihr genau vorgegangen, in welcher Reihenfolge...
Damit meine ich vor allem, habt ihr zuerst lackiert, dann das Ganze verschraubt, oder gedübelt....
Oder eben erst am Schluss lackiert wenn alles Sattelfest sass?

Die Frage ist mir zu Kopf gestiegen weil ich auf klaschatx Seite, kickerbau.org, ein paar bilder gesehen habe auf denen die Seitenwand bereits lackiert aber noch nicht endgültig montiert ....soweit alles klar, später schreibt er aber dass er die Seitenteile mit den Torkästen zuerst leimt und verschraubt, schrauben weg, aufbohren, zudübeln. Aber wie soll das gehen wenn das ganze schon lackiert ist? Geht der Dübel denn nicht komplett durch die Seitenwand?......Grrr, was hab ich wohl nicht gecheckt!?

Bedanke mich bereits für Antworten!

Shiba
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klaschatx
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Anmeldungsdatum: 08.02.2006
Beiträge: 1724
Wohnort: Mülheim an der Ruhr
Kickertisch: Soccer-Eigenbau

BeitragVerfasst am: 06.02.2008, 14:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hm, ja. Da fehlt immer noch der entsprechende Teil der Beschreibung von no 2, deshalb wird das vielleicht nicht ganz klar. Meine Reihenfolge:

- erst die Torkästen bauen (Rohbau)
- dann die Seitenwände herstellen (Rohbau)
- dann die Position der Seitenwände auf den Torkästen fixieren. Hier passt der Teil mit dem "schrauben und dübeln" rein. Ich habe erst die Seitenwände mittels Schrauben in der richtigen Position auf den Torkästen fixiert und dann auf jeder Seite in jedem Torkastenbereich drei Holzdübel gesetzt, damit bei jeder Demontage und anschließender Montage die Seitenwand wieder ganz automatisch in der richtigen Position mit den Torkästen verbunden wird. Die Holzdübel sind in den Seitenwänden fest eingeleimt und reichen bis in entsprechende Löcher in den Torkastenseiten.

"Demontage und Montage" sagt's schon: der Kicker soll zerlegbar sein. Wenn man das will, kann man nur die Einzelteile lackieren und anschließend montieren.

Gruß
klaschatx

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Shiba



Anmeldungsdatum: 27.01.2008
Beiträge: 21
Wohnort: Freiburg
Kickertisch: Kneipenkicker-Champion

BeitragVerfasst am: 06.02.2008, 14:36    Titel: Antworten mit Zitat

Ok, wenn ich also richtig verstanden habe geht der Holzdübel also nicht komplett durch die Seitenwand. Nur ca. bis zur Hälfte, die ander Hälfte im Torkasten....in etwa korrekt?

Aber, noch immer nicht ganz verstanden habe ich die Geschichte mit den Schrauben, die sollen ja quasi als Zwingen-Ersatz dienen. Du sagst auf deiner Page dass du sie nach dem verleimen rausnimmst und dann aufbohrst und zudübelst....folglich geht der Dübel durch die gesamte Seitenwand? Geschockt
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klaschatx
Moderator


Anmeldungsdatum: 08.02.2006
Beiträge: 1724
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Kickertisch: Soccer-Eigenbau

BeitragVerfasst am: 06.02.2008, 16:37    Titel: Antworten mit Zitat

Soweit hast du das richtig verstanden, glaube ich.

Speziell zu deiner Frage: An dieser Stelle kann man auch von innen durch den Torkasten bis in die Seitenwand schrauben. Allgemein muss ich eher davon abraten, glatte MDF-Flächen durch Bohrlöcher zu verhunzen. Die bekommst du nie mehr oder nur mit höllischem Aufwand richtig glatt. (Schleifen führt schon deshalb nicht zu perfekten Ergebnissen, weil die Holzdübel aus Buchenholz viel härter als das umgebende MDF sind. Selbst mit einem Bandschleifer ist es daher IMHO ziemlich unmöglich, eine _wirklich_ glatte Oberfläche herzustellen.) Wenn also lackiert werden soll, nach Möglichkeit immer großflächige zu lackierende Flächen unverletzt lassen; auf denen sieht man nach dem Lackieren _jede_ Unregelmäßigkeit. Das gilt dann eben vor allem für die ziemlich großen und glatten Außenflächen der Seitenwände.

Bei der Torkastenmontage sehe ich es allerdings nach wie vor als einfachste und präziseste Möglichkeit an, von außen mit Schrauben zu fixieren und nach dem Abbinden die Schraubenlöcher von außen aufzubohren und Holzdübel einzuleimen - die gehen dann naturgemäß bis außen durch, ja.

Gruß
klaschatx

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Shiba



Anmeldungsdatum: 27.01.2008
Beiträge: 21
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Kickertisch: Kneipenkicker-Champion

BeitragVerfasst am: 06.02.2008, 17:08    Titel: Antworten mit Zitat

Das Ganze wirkt schon klarer...
Wenn ich dich richtig verstanden habe, Torkasten kann man ruhig durchdübeln ( Da grösstenteils nicht lackiert...), bei den Seitenwänden hingegen nicht durchdübeln wegen Lackschicht. Würde man die Seitenwand auch durchdübeln, wäre die Verbindung wohl noch stabiler, kann aber mit den Gewindestangen grösstenteils wettgemacht werden, richtig?

Was ich ebenfalls an NO.2 recht raffiniert fand ( und noch nicht ganz in meinem Schädel sitzt ) ist wie du die Hintertorbande angebracht (gelb lackiert). Soweit ich verstanden habe, kann man die nach belieben an- und abmontieren. Welche Technik war dir dabei von Nutzen? Einfache Schrauben, Scharniere....?

thx, Shiba
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klaschatx
Moderator


Anmeldungsdatum: 08.02.2006
Beiträge: 1724
Wohnort: Mülheim an der Ruhr
Kickertisch: Soccer-Eigenbau

BeitragVerfasst am: 06.02.2008, 17:15    Titel: Antworten mit Zitat

Zum hinteren Deckel: fehlt leider auch noch auf kickerbau.org. Da ich dazu sowieso noch eine Zeichnung machen muss (oder ein Foto? Hm ...), mache ich schon mal eine und stell das dann hier ein. Geht aber erst morgen, etwas Geduld also bitte Winken

Gruß
klaschatx

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klaschatx
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BeitragVerfasst am: 07.02.2008, 10:37    Titel: Antworten mit Zitat

Ok, hier also die Erläuterung zur hinteren Abdeckung des Torkastens. In der oberen Kante sitzen drei Holzdübel (links-mitte-rechts), die in entsprechende Bohrungen im Torkasten geschoben werden (Schritt 1 - linke Bildhälfte). Dann wird die Abdeckung unten gegen den Torkasten gedrückt (Schritt 2 - linke Bildhälfte). Dabei rutscht die Leiste auf der Innenseite so in den Torkasten, dass der Deckel jetzt schon fest sitzt. Wer mag, kann noch zusätzlich mit Schrauben von unten fixieren (Pfeil - rechte Bildhälfte).

Vorgehen beim Bau:

1) Abdeckung passend zusägen (lassen - Bauteil Holzzuschnitt). Dann an der Oberkante die drei Dübel einsetzen.

2) Oben auf jeden Dübel einen Leimklecks geben und so tun, als solle der Deckel eingesetzt werden. Dann markiert der Leim im Torkasten, wo die Dübellöcher sitzen müssen. Die Löcher bohren; sie dürfen etwas Spiel haben, damit die ganze Sache besser rutscht - also gerne mit dem Bohrer ein wenig im Loch "herumrühren".

3) Passende Leiste für unten zuschneiden. Die Unterseite der Leiste etwas schräg abhobeln oder abschleifen, damit sie hinterher besser in den Torkasten rutscht - siehe Bild.

4) Torabdeckung in die Dübellöcher schieben. Durch die Toröffnung hindurch mit Bleistift markieren, wo die Leiste montiert werden muss.

5) Leiste mit Leim, Schrauben und/oder Holzdübeln montieren. (Ggf. noch Schraubenlöcher für Verschraubung von unten bohren.)

Fertig.

Gruß
klaschatx



torklappe.png
 Beschreibung:
Konstruktion der hinteren Torkastenabdeckung
 Dateigröße:  5.48 KB
 Angeschaut:  575 mal

torklappe.png



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Shiba



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Kickertisch: Kneipenkicker-Champion

BeitragVerfasst am: 07.02.2008, 17:02    Titel: Antworten mit Zitat

Geil!

Besten Dank für die Graphik! Jetzt wird das Ganze allmählich klarer....hast du das unten verschraubt, oder ist das deiner Meinung nach nicht nötig?


Hab' da noch ne Frage bezüglich Spielfeld: Werde mir das Leonhart-Spielfeld vom KK zukommen ( ich weiss, muss mehr Scheine ziehen lassen, ist es mir aber Wert..) lassen. Bauen möchte ich aber einen p4p-ähnlichen klumpen. Nun stellt sich da das Problem, dass das Spielfeld bei den Leo's und Lehmachers nicht gleich montiert wird. Beim Leo wird es unter das Oberteil fixiert,( Skizze auf deiner Page), von daher auch der breitere Rand ohne Spielfeld, ca. 2,5cm auf jeder seite..,.

http://www.kicker-klaus.de/online/s....jORk&rseite=spielfeld

Hab mir überlegt die Banden über dem Spielfeld, also Banden-und Torbereich breiter zu machen als unterhalb. Nur würde das eine Korpus-Breite von ca. 4,5-5 cm ergeben, ist ein wenig viel oder?

Was meint ihr?

thx, Shiba


Zuletzt bearbeitet von Shiba am 07.02.2008, 17:23, insgesamt einmal bearbeitet
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klaschatx
Moderator


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BeitragVerfasst am: 07.02.2008, 17:08    Titel: Antworten mit Zitat

zu a) ich habe bis heute nicht verschraubt, weil das auch so stramm sitzt (und wegen der verkorksten ersten Version der Ballrückführung musste ich die Deckel sowieso fast täglich öffnen Winken) - hängt halt davon ab, wie stramm das sitzt und ob's eventuell doch klappert; dann besser schrauben

zu b) eigentlich ist das beim Leo-Spielfeld relativ einfach, weil man da einfach eine gerade Nut in die Seitenwände fräsen kann, die das Spielfeld aufnimmt - halt so tief, wie das Spielfeld eingeschoben werden muss. Ist weniger hibbelig als bei Lehmacher, wo die Nut auch noch die Anhebungen richtig nachzeichnen muss. 4,5-5 cm ist schon arg stark. Da bekommst du unter Umständen Probleme damit, dass sich die Leute die Finger klemmen, wenn sie den Griff weit oben fassen. Passiert bei meiner no 1 schon mit 4 cm und den alten P4P-Stangen mit Löwengriffen, wie meine Kicker-Kumpel jetzt leidvoll erfahren mussten Smilie

Gruß
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BeitragVerfasst am: 07.02.2008, 18:03    Titel: Antworten mit Zitat

In diesem Sinne empfiehlst du mir, dass ich den Rand lieber sorgfältig Absagen sollte, damit ich das Spielfeld, ohne grössere Arbeiten auf die Leisten legen kann?
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klaschatx
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Anmeldungsdatum: 08.02.2006
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BeitragVerfasst am: 07.02.2008, 19:44    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn ich das bis jetzt nicht immer völlig falsch interpretiert habe, sitzt bei Leonhart das Spielfeld ja in der benötigten passenden Größe auf einer etwas größeren glatten Trägerplatte. Ich würde nur den Überstand dieser Trägerplatte so weit kürzen (falls erforderlich), dass sich die Platte dann in eine passend gefräste Nut in der Seitenwand und in den Torkästen schieben lässt. IMHO ist so am einfachsten eine wirklich gerade Montage des Spielfeldes gewährleistet - beim Fräsen der Nut kann man halt wunderbar mit dem Parallelanschlag der Fräse arbeiten. So hat man auch am wenigsten Stress damit, vielleicht das eigentliche Spielfeld zu beschädigen, weil man doch immer einige Millimeter davon wegbleibt.

Du kannst natürlich auch das Spielfeld uneingenutet einfach zwischen die Seitenwände legen (auf Leisten). Geht auch, halte ich aber jedenfalls nicht für die optimale Lösung. Dann muss man das Feld schon sehr genau zurechtsägen und muss die Auflageleisten sehr sorgfältig montieren.

Nun ja - wie auch immer: bitte erst das Feld bestellen und dann die Größe der Bauteile planen. Ich denke nämlich nicht, dass das Leo-Feld in der Länge genau 120 cm hat ...

Gruß
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Selbermacher
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Beiträge: 2499
Wohnort: Kiel
Kickertisch: Eigenbau/P4P

BeitragVerfasst am: 07.02.2008, 21:35    Titel: Antworten mit Zitat

Oder du nimmst die Fire-Tubes, der Fireball hat ja auch so breite Banden. Das sollte dann passen. Winken
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Shiba



Anmeldungsdatum: 27.01.2008
Beiträge: 21
Wohnort: Freiburg
Kickertisch: Kneipenkicker-Champion

BeitragVerfasst am: 07.02.2008, 21:41    Titel: Antworten mit Zitat

hhmm, klingt verdammt vernünftig dein Vorschlag...
Den gesamten Rand abzuhacken käme einer Barbarischen Tat ganz nahe, ihn handkerum ganz dranzulassen würde eine zu breite Seitenwand hervorrufen!

Dein Kompromiss tönt wirklich gut, habe gar nicht richtig daran gedacht, Danke.

Also den Rand trotzdem teilweise kürzen, Nut in die Seitenwand und um ganz sicher zu gehen wohl noch unmittelbar unter der Nut Leisten anbringen. Tönt doch gut!

Dankeschön

Hab einen Kumpel aus meiner Mannschaft gefragt, der von Beruf lackierer ist, gefragt ob er mir die Teile lackieren könnte....null problem! Was die Entscheidung für MDF einiges erleichtert, da ich mir die
(wahrscheinlich qualvolle) Prozedur des lackierens ersparen werde...

Shiba
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